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Beschreibung
vor 3 Tagen
Der Komponist Gérard Grisey ist der Begründer der sogenannten
Spektralmusik, die in den siebziger Jahren versuchte, der strengen
«seriellen Technik» eine neue Art von Klangsinnlichkeit
gegenüberzusetzen. Die Methode arbeitet mit den Obertönen eines
einzelnen Tons, also dem prinzipiell unendlichen Spektrum an
Teiltönen, die sich über dem Grundton aufschichten. Eins von
Griseys wichtigsten Spektralwerken ist der Zyklus «Les espaces
acoustiques», und im Zentrum dieses Zyklus wiederum steht
«Partiels»: hier untersucht und bearbeitet Grisey das
Obertonspektrum des Tons E. Wenn Einzeltöne nicht mehr
tonal-harmonisch «passen», weil sie der Naturtonreihe folgen und
nicht der uns liebgewordenen wohltemperierten Stimmung, muss sich
unser Hören von Vertrautem verabschieden – und entdeckt neue
Welten. Der Posaunist Mikael Rudolfsson und der Hornist Félix
Dervaux vergleichen einige Aufnahmen von «Partiels».
Spektralmusik, die in den siebziger Jahren versuchte, der strengen
«seriellen Technik» eine neue Art von Klangsinnlichkeit
gegenüberzusetzen. Die Methode arbeitet mit den Obertönen eines
einzelnen Tons, also dem prinzipiell unendlichen Spektrum an
Teiltönen, die sich über dem Grundton aufschichten. Eins von
Griseys wichtigsten Spektralwerken ist der Zyklus «Les espaces
acoustiques», und im Zentrum dieses Zyklus wiederum steht
«Partiels»: hier untersucht und bearbeitet Grisey das
Obertonspektrum des Tons E. Wenn Einzeltöne nicht mehr
tonal-harmonisch «passen», weil sie der Naturtonreihe folgen und
nicht der uns liebgewordenen wohltemperierten Stimmung, muss sich
unser Hören von Vertrautem verabschieden – und entdeckt neue
Welten. Der Posaunist Mikael Rudolfsson und der Hornist Félix
Dervaux vergleichen einige Aufnahmen von «Partiels».
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