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Beschreibung
vor 1 Woche
Anton Diabelli war Komponist und einer der bedeutendsten
Musikverleger Wiens. Gerade als Verleger prägte er die
Musikgeschichte nachhaltig – und das dank einer ebenso einfachen
wie genialen Idee: Im Jahr 1819 verschickte Diabelli einen von ihm
komponierten Walzer an zahlreiche Komponisten des österreichischen
Kaiserreichs mit der Bitte, jeweils eine einzige Variation darüber
zu schreiben. Geplant war eine Sammelpublikation für das
klavierspielende Publikum – ein musikalisches Gemeinschaftsprojekt
voller kurzer, leicht spielbarer Charakterstücke. Die Resonanz war
überwältigend. Rund fünfzig Komponisten beteiligten sich an dem
Vorhaben, darunter Franz Schubert, Franz Liszt, Johann Nepomuk
Hummel, Carl Czerny und Franz Xaver Mozart. Auch Ludwig van
Beethoven wurde angefragt. Doch anstatt nur eine einzelne Variation
beizusteuern, entwickelte er aus Diabellis schlichtem Walzer einen
monumentalen Klavierzyklus: die 33 Diabelli-Variationen – ein Werk
von schier unerschöpflichem Ideenreichtum und heute ein Höhepunkt
der Klavierliteratur. Diabellis Einfall wirkte weit über seine Zeit
hinaus. Bis heute inspiriert der unscheinbare Walzer Komponistinnen
und Komponisten zu immer neuen Variationen und musikalischen
Deutungen. Genau diesem faszinierenden Kosmos widmet sich die
aktuelle «Diskothek». Im Zentrum stehen verschiedene
Interpretationen von Beethovens Diabelli-Variationen, aber auch den
Variationen von Franz Schubert, Franz Liszt und Johann Nepomuk
Hummel, die aus demselben Thema ganz eigene Klangwelten erschaffen
haben. Zudem schlagen wir den Bogen bis in die Gegenwart mit einer
zeitgenössischen Variation von Jörg Widmann. Was macht eigentlich
eine gelungene Variation aus? Wie verwandelt man ein einfaches
musikalisches Thema in ein eigenständiges Kunstwerk? Gäste bei Eva
Oertle sind der Pianist Oliver Schnyder sowie der Organist,
Dirigent und Komponist Rudolf Lutz. Für die Diskothek hat Rudolf
Lutz eigens zwei neue Variationen komponiert, die er gemeinsam mit
Oliver Schnyder live in der Sendung aufführen wird.
Musikverleger Wiens. Gerade als Verleger prägte er die
Musikgeschichte nachhaltig – und das dank einer ebenso einfachen
wie genialen Idee: Im Jahr 1819 verschickte Diabelli einen von ihm
komponierten Walzer an zahlreiche Komponisten des österreichischen
Kaiserreichs mit der Bitte, jeweils eine einzige Variation darüber
zu schreiben. Geplant war eine Sammelpublikation für das
klavierspielende Publikum – ein musikalisches Gemeinschaftsprojekt
voller kurzer, leicht spielbarer Charakterstücke. Die Resonanz war
überwältigend. Rund fünfzig Komponisten beteiligten sich an dem
Vorhaben, darunter Franz Schubert, Franz Liszt, Johann Nepomuk
Hummel, Carl Czerny und Franz Xaver Mozart. Auch Ludwig van
Beethoven wurde angefragt. Doch anstatt nur eine einzelne Variation
beizusteuern, entwickelte er aus Diabellis schlichtem Walzer einen
monumentalen Klavierzyklus: die 33 Diabelli-Variationen – ein Werk
von schier unerschöpflichem Ideenreichtum und heute ein Höhepunkt
der Klavierliteratur. Diabellis Einfall wirkte weit über seine Zeit
hinaus. Bis heute inspiriert der unscheinbare Walzer Komponistinnen
und Komponisten zu immer neuen Variationen und musikalischen
Deutungen. Genau diesem faszinierenden Kosmos widmet sich die
aktuelle «Diskothek». Im Zentrum stehen verschiedene
Interpretationen von Beethovens Diabelli-Variationen, aber auch den
Variationen von Franz Schubert, Franz Liszt und Johann Nepomuk
Hummel, die aus demselben Thema ganz eigene Klangwelten erschaffen
haben. Zudem schlagen wir den Bogen bis in die Gegenwart mit einer
zeitgenössischen Variation von Jörg Widmann. Was macht eigentlich
eine gelungene Variation aus? Wie verwandelt man ein einfaches
musikalisches Thema in ein eigenständiges Kunstwerk? Gäste bei Eva
Oertle sind der Pianist Oliver Schnyder sowie der Organist,
Dirigent und Komponist Rudolf Lutz. Für die Diskothek hat Rudolf
Lutz eigens zwei neue Variationen komponiert, die er gemeinsam mit
Oliver Schnyder live in der Sendung aufführen wird.
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