Beschreibung
vor 6 Tagen
In dieser Folge reisen wir genau 95 Millionen Jahre zurück in die
späte Kreidezeit, an den Ort der heutigen ägyptischen Sahara.
Damals erstreckte sich dort ein gigantisches, tropisches Küsten-
und Flusssystem: die Bahariya-Formation. Die Folge ergründet das
faszinierende „Stromer-Paradoxon“ und zeigt, wie ein Ökosystem
existieren konnte, das scheinbar fast nur aus riesigen Raubtieren
bestand. Auf einem nächtlichen Streifzug durch die
Mangrovensümpfe betrachten wir die perfekte Nischenaufteilung der
Natur, angefangen bei der wasserlebenden „Dornenechse“
Spinosaurus und dem landlebenden Spitzenprädator
Carcharodontosaurus, der „Hai-Zahn-Echse“. Weiter geht es im
dichten Unterholz zu den gigantischen Pflanzenfressern
Paralititan und Aegyptosaurus sowie dem pfeilschnellen Jäger
Bahariasaurus. Schließlich tauchen wir ab zu dem bizarren,
filternden Urzeit-Krokodil Stomatosuchus und dem riesigen
Quastenflosser Mawsonia, der die eigentliche Nahrungsgrundlage
des gesamten Deltas bildete. Die Zeitreise endet mit einem Blick
auf die tragische Wissenschaftsgeschichte, in der die
Originalfossilien im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, und ihrer
späten Wiederentdeckung durch die moderne Paläontologie.
Weitere Episoden
27 Minuten
vor 2 Tagen
27 Minuten
vor 1 Woche
27 Minuten
vor 1 Woche
27 Minuten
vor 2 Wochen
23 Minuten
vor 3 Wochen
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.