Beschreibung
vor 4 Tagen
n der heutigen, vierten Folge unserer Reihe reisen wir rund 85
Millionen Jahre zurück in die späte Kreidezeit. Der Luftraum über
dem Festland hat sich dramatisch verändert: Die echten Vögel
übernehmen langsam die Wälder. Um diesem evolutionären Druck zu
entweichen, wählen die Flugdinosaurier den Weg in die absolute
Gigantomanie und erobern die offenen Weltmeere.
Wir starten unsere nächtliche Zeitreise an den windgepeitschten
Kreideklippen des Western Interior Seaway im heutigen Nordamerika
und fliegen dann hinüber zum tropischen Insel-Archipel des
urzeitlichen Europas.
Komm mit auf einen tiefenentspannten Streifzug durch diese
stürmische Epoche und lerne ihre faszinierenden Bewohner kennen:
Den monumentalen Pteranodon, einen zahnlosen
Hochsee-Angler mit sieben Metern Spannweite, dessen riesiger
Kopfkamm im Seewind als aerodynamisches Gegengewicht
funktionierte.
Den skurrilen Nyctosaurus, der seine
Greiffinger komplett verlor und stattdessen ein gigantisches,
geweihartiges Segel auf dem Kopf trug, um sich vom Wind über
das Wasser treiben zu lassen.
Den kraftvollen Ornithocheirus, die
„Vogelhand“ aus den europäischen Flussdeltas, dessen
Schnabelkamm wie ein Schiffskiel durch die Strömung schnitt.
Den Präzisionsjäger Coloborhynchus, der hoch
oben in den Urweltmammuttannen schlief und im seichten Wasser
nach Krebsen stieß.
Die reiche Tierwelt der Meere, angeführt vom gigantischen, 14
Meter langen Meeresreptil Tylosaurus und dem
urtümlichen, flugunfähigen Tauchvogel
Hesperornis.
Mach es dir gemütlich, lausche dem beruhigenden Rauschen der
urzeitlichen Wellen und gleite sanft hinein in einen tiefen,
entspannten Schlaf.
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