Beschreibung
vor 1 Woche
In der heutigen, fünften Folge unserer wissenschaftlichen Reihe
reisen wir exakt 66 Millionen Jahre zurück in die späte
Kreidezeit (Maastrichtium). Wir befinden uns in der absoluten
Blütezeit der Flugdinosaurier vor dem großen Epochenwechsel, in
der die Natur die Grenzen der Biomechanik komplett neu
definierte. Wir verlassen die Ozeane und fokussieren uns auf die
faszinierenden Herrscher des Festlands: die Familie der
Azhdarchidae.
Unsere ruhige, sachliche Zeitreise führt uns quer über den Globus
zu drei völlig unterschiedlichen, spektakulären Ökosystemen:
In die trockenen Flussebenen von Texas, wo wir den monumentalen
Quetzalcoatlus treffen. Wir entschlüsseln das
biomechanische Rätsel seines Starts und erklären die moderne
Quadrupedal-Launch-Theorie, nach der sich diese giraffengroßen
Tiere wie ein Katapult mit den Armen in die Luft schnellten.
Auf die urzeitliche Insel Hațeg im heutigen Rumänien, wo wir das
Phänomen des Inselgigantismus untersuchen. Hier lernst du den
robusten Hatzegopteryx kennen, der die Rolle des
Spitzenraubtiers übernahm und als fleischfressender Riesenstorch
am Boden jagte.
In die kühl-gemäßigten Wälder des heutigen Kanadas, wo wir den
neu entdeckten Cryodrakon, den „Eisdrachen des
Nordens“, beobachten und analysieren, wie diese Tiere dank eines
dichten Fellkleids (Pyknofasern) globale Kosmopoliten wurden.
Erfahre am Ende der Folge, wie die feinen Schlammsedimente der
Flüsse diese hauchdünnen Knochenkonstrukte über Jahrmillionen für
unsere Wissenschaft konservierten. Lehn dich gemütlich zurück,
genieße die sachliche Dokumentation und gleite entspannt hinüber
in den Schlaf.
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