1. Korinther 7,32-40 | Ehe oder Ehelosigkeit?

1. Korinther 7,32-40 | Ehe oder Ehelosigkeit?

vor 4 Tagen
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Beschreibung

vor 4 Tagen

In dieser Episode zum 1. Korintherbrief mit Jens Kaldewey hören
wir, wie Paulus erklärt, dass Ehelosigkeit den Vorteil einer
ungeteilten Hingabe an Gott haben kann, weil Verheiratete
notwendigerweise auch Verantwortung für Partner und Familie
tragen. Zugleich betont er klar, dass weder Ehe noch Ehelosigkeit
geistlich überlegen sind: Beide Wege sind gute, von Gott
gesegnete Entscheidungen und keine Frage von Sünde oder höherer
Spiritualität. Wer die Gabe zur Ehelosigkeit hat, kann auf die
Ehe verzichten, wer heiratet, handelt ebenso richtig.
Entscheidend ist, Gott in dem jeweiligen Lebensstand treu zu
dienen und die eigenen Gaben realistisch anzunehmen. Abschließend
wird deutlich, dass auch die Ehe ein geistlicher Raum und ein
Schatz des Reiches Gottes sein kann, während Ehelosigkeit anderen
ermöglicht, in besonderer Weise und mit größerer Freiheit zu
dienen.


 


Bibeltext:


32 Ich möchte, dass ihr frei seid von ´unnötigen` Sorgen. Wenn
ein Mann ledig ist, gilt seine ganze Sorge der Sache des Herrn;
er bemüht sich, so zu leben, dass der Herr Freude daran hat. 33
Aber wenn er verheiratet ist, bemüht er sich, auch seiner Frau
Freude zu machen. Daher sorgt er sich auch um Dinge, die zum
Leben in dieser Welt gehören, 34 und das führt dazu, dass seine
Interessen geteilt sind. Genauso ist es bei der Frau: Wenn sie
noch nicht verheiratet ist oder wenn sie keinen Mann mehr hat,
gilt ihre ganze Sorge der Sache des Herrn; sie möchte ihm dienen
mit allen ihren Gedanken und all ihrem Tun. Aber wenn sie
verheiratet ist, sorgt sie sich auch um irdische Dinge; sie
bemüht sich, ihrem Mann Freude zu machen. 35 Ich sage das in
eurem eigenen Interesse und nicht, um euch in eurer Freiheit
einzuschränken. Vielmehr will ich euch helfen, das zu tun, was
gut und richtig ist, und dem Herrn unbeirrt und mit ungeteilter
Hingabe zu dienen. 36 Vielleicht denkt jemand, er verhalte sich
nicht richtig gegenüber seiner Verlobten, ´wenn er sie nicht
heiratet`; vielleicht ist sein Verlangen nach ihr so stark, dass
für ihn nur Heiraten in Frage kommt. Nun, dann soll er tun, was
er vorhat; er begeht damit keine Sünde. Die beiden sollen ruhig
heiraten. 37 Jemand anders hingegen ist zu der festen Überzeugung
gekommen, ´dass es besser ist, wenn er ledig bleibt`. Es fällt
ihm nicht schwer, auf die Ehe zu verzichten, und er kann seine
Entscheidung aus freiem Willen treffen. Wenn er daher beschließt,
seine Verlobte nicht zu heiraten, handelt er ebenfalls richtig.
38 Beide treffen also eine gute Entscheidung – der, der seine
Verlobte heiratet, und der, der ledig bleibt. Besser ist
allerdings der zweite Weg. 39 Eine Frau ist an ihren Mann
gebunden, solange er lebt. Wenn er stirbt, ist sie frei und kann
heiraten, wen sie will, vorausgesetzt, der Betreffende gehört wie
sie dem Herrn. 40 Besser ist es allerdings für sie, wenn sie
nicht noch einmal heiratet. Wenigstens ist das meine Meinung, und
ich denke, dass auch ich den Geist Gottes habe.
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