God in Life – der Lehrpodcast

God in Life – der Lehrpodcast

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Episoden

1. Korinther 7,3-5 | Liebe, Lust & Verantwortung
22.05.2026
10 Minuten
In dieser Episode vertieft Jens Kaldewey die Aussagen aus 1. Korinther 7,3–5 und zeigt, dass Paulus’ Worte zur ehelichen Sexualität nur aus der Perspektive der Liebe richtig verstanden werden können. Paulus betont zwar, dass Ehepartner einander nicht verweigern sollen, doch die Liebe macht klar, dass diese Regel Ausnahmen kennt – etwa bei Überforderung, Schmerz oder seelischer Belastung. Gleichzeitig warnt Kaldewey davor, dass eine selbstsüchtige, dauerhafte Verweigerung ebenso zerstörerisch ist wie ein erzwungener Geschlechtsverkehr. Die Liebe sucht einen Weg zwischen beiden Extremen, durch Gespräch, Anpassung, Kompromisse und realistische Erwartungen an Sexualität. Praktische Ratschläge aus seelsorgerlicher Erfahrung zeigen, wie Paare ihre Sexualität liebevoll, ehrlich und verantwortungsvoll gestalten können, um ihre Beziehung zu schützen und zu stärken.


 


 Bibeltext:


3 Der Mann darf sich seiner Frau nicht verweigern, und genauso wenig darf sich die Frau ihrem Mann verweigern. 4 Nicht die Frau verfügt über ihren Körper, sondern der Mann, und ebenso verfügt nicht der Mann über seinen Körper, sondern die Frau. 5 Keiner von euch darf sich seinem Ehepartner entziehen, es sei denn, ihr beschließt gemeinsam, eine Zeitlang auf den ehelichen Verkehr zu verzichten, um euch ganz auf das Gebet zu konzentrieren. Aber danach sollt ihr wieder zusammenkommen; sonst könnte euch der Satan in Versuchung bringen, weil es euch schwer fallen würde, euer sexuelles Verlangen zu kontrollieren.
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1. Korinther 7,1-5 | Ehe, Körper & Liebe – Paulus über gelebte Sexualität
21.05.2026
10 Minuten
In dieser Episode erklärt Jens Kaldewey, wie Paulus in 1. Korinther 7,1–5 auf eine asketische Strömung in der Gemeinde reagiert, die sexuelle Enthaltsamkeit sogar in der Ehe für geistlich überlegen hielt. Paulus betont dagegen, dass eheliche Sexualität ein gegenseitiges Recht und ein Schutz vor sexueller Versuchung ist – und dass Mann und Frau einander in Liebe dienen sollen. Er zeigt, dass sexuelle Unmoral nicht nur ein moralischer Fehler ist, sondern die Seele, den Körper und die Beziehung zutiefst beschädigt, besonders im Blick auf Prostitution und pornografische Prägungen. Gleichzeitig warnt er davor, Enthaltsamkeit absolut zu setzen, da sie realistische menschliche Bedürfnisse übergeht und Gefahr für die Ehe schafft. Am Ende ruft er dazu auf, alle körperliche Nähe in der Ehe in Liebe zu gestalten und kündigt eine weitere Episode zum Thema „liebevolle Sexualität“ an.


 


Bibeltext:


1 Kommen wir nun zu dem, was ihr mir geschrieben habt. ´Ihr sagt:` »Es ist das Beste, wenn ein Mann überhaupt keinen Geschlechtsverkehr mit einer Frau hat.« 2 ´Meine Antwort darauf lautet:` Wegen der Gefahr sexueller Unmoral soll ein Mann die eheliche Beziehung mit seiner Frau pflegen, und eine Frau soll die eheliche Beziehung mit ihrem Mann pflegen. 3 Der Mann darf sich seiner Frau nicht verweigern, und genauso wenig darf sich die Frau ihrem Mann verweigern. 4 Nicht die Frau verfügt über ihren Körper, sondern der Mann, und ebenso verfügt nicht der Mann über seinen Körper, sondern die Frau. 5 Keiner von euch darf sich seinem Ehepartner entziehen, es sei denn, ihr beschließt gemeinsam, eine Zeitlang auf den ehelichen Verkehr zu verzichten, um euch ganz auf das Gebet zu konzentrieren. Aber danach sollt ihr wieder zusammenkommen; sonst könnte euch der Satan in Versuchung bringen, weil es euch schwer fallen würde, euer sexuelles Verlangen zu kontrollieren.
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1. Korinther 6,12-20 | Freiheit hat Grenzen
20.05.2026
9 Minuten
In dieser Episode legt Jens Kaldewey 1. Korinther 6,12–20 aus und zeigt, wie Paulus die Gemeinde eindringlich daran erinnert, dass Christen mit ihrem ganzen Leben – und ausdrücklich auch mit ihrem Körper – zu Christus gehören. Paulus widerspricht der korinthischen Vorstellung völliger Freiheit und macht deutlich: Der Körper ist ein Tempel des Heiligen Geistes und Teil von Christi Leib. Sexuelle Unmoral zerstört diese Einheit und führt zu einer inneren Zerrissenheit, die das geistliche Leben vergiftet. Kaldewey beschreibt anschaulich, wie stark Leib und Seele miteinander verbunden sind und wie Pornografie oder Prostitution einen Menschen geistlich entfremden können. Die Botschaft ist klar: Wer Christus gehört, soll auch mit seinem Körper Gott Ehre machen.


 


Bibeltext:


12 »Alles ist mir erlaubt!« ´Wer so redet, dem antworte ich:` Aber nicht alles, ´was mir erlaubt ist,` ist auch gut ´für mich und für andere`. – »Alles ist mir erlaubt!« Aber es darf nicht dahin kommen, dass ich mich von irgendetwas beherrschen lasse. 13 ´Ihr sagt:` »Das Essen ist für den Magen da und der Magen für das Essen, und dem einen wie dem anderen wird Gott ein Ende bereiten.« ´Einverstanden,` aber ´das heißt noch lange nicht, dass wir mit unserem Körper machen können, was wir wollen`. Der Körper ist nicht für die Unmoral da, sondern für den Herrn, und der Herr ist für den Körper da ´und hat das Recht, über ihn zu verfügen`. 14 Und genauso, wie Gott den Herrn von den Toten auferweckt hat, wird er durch seine Macht auch uns vom Tod auferwecken ´und unseren Körper wieder lebendig machen`. 15 Wisst ihr nicht, dass ihr zum Leib Christi gehört und dass damit auch euer Körper ein Teil seines Leibes ist? Soll ich denn nun, indem ich mich mit einer Prostituierten einlasse, Christus das wegnehmen, was einen Teil seines Leibes ausmacht, und es zu einem Teil ihres Leibes machen? Niemals! 16 Überlegt doch einmal: Wer sich mit einer Prostituierten einlässt, wird mit ihr eins; sein Körper verbindet sich mit ihrem Körper. Es heißt ja in der Schrift: »Die zwei werden ein Leib sein.« 17 Wer sich hingegen mit dem Herrn verbindet, wird eins mit ihm; sein Geist verbindet sich mit dem Geist des Herrn. 18 Lasst euch unter keinen Umständen zu sexueller Unmoral verleiten! Was immer ein Mensch für Sünden begehen mag – bei keiner Sünde versündigt er sich so unmittelbar an seinem eigenen Körper wie bei sexueller Unmoral. 19 Habt ihr denn vergessen, dass euer Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist? Der Geist, den Gott euch gegeben hat, wohnt in euch, und ihr gehört nicht mehr euch selbst. 20 Gott hat euch als sein Eigentum erworben; denkt an den Preis, den er dafür gezahlt hat! Darum geht mit eurem Körper so um, dass es Gott Ehre macht!
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1. Korinther 6,9-11 | Wer wir waren – und wer wir jetzt sind
19.05.2026
10 Minuten
In dieser Episode spricht Jens Kaldewey über 1. Korinther 6,9–11 und die klare Warnung des Paulus, dass bestimmte Lebensstile vom Reich Gottes ausschließen. Er betont, dass es dabei nicht um gelegentliche Fehltritte geht, sondern um einen bewussten, dauerhaften Lebensstil, der Gottes grundlegenden Geboten widerspricht. Gleichzeitig erinnert er daran, dass viele der Christen in Korinth genau aus solchen zerstörerischen Lebensmustern heraus errettet wurden – abgewaschen, freigesprochen und durch Gottes Geist zu einem neuen Leben befähigt. Kaldewey zeigt, dass diese neue Würde auch Verantwortung bedeutet: ein Leben zu führen, das der Liebe und Heiligkeit Gottes entspricht.


 


 Bibeltext:


9 Muss ich euch daran erinnern, dass die, die Unrecht tun, keinen Anteil am Reich Gottes bekommen werden, dem Erbe, das Gott für uns bereithält? Macht euch nichts vor: Keiner, der ein unmoralisches Leben führt, Götzen anbetet, die Ehe bricht, homosexuelle Beziehungen eingeht, 10 stiehlt, geldgierig ist, trinkt, Verleumdungen verbreitet oder andere beraubt, wird an Gottes Reich teilhaben. 11 Auch ihr gehörtet zu denen, die so leben und sich so verhalten – zumindest einige von euch. Aber das ist Vergangenheit. Der Schmutz eurer Verfehlungen ist von euch abgewaschen, ihr gehört jetzt zu Gottes heiligem Volk, ihr seid von aller Schuld freigesprochen, und zwar durch den Namen von Jesus Christus, dem Herrn, und durch den Geist unseres Gottes.
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1. Korinther 6,1-8 | Wege zum Frieden
18.05.2026
11 Minuten
In dieser Episode spricht Jens Kaldewey über 1. Korinther 6, 1–8 und die beschämenden Streitigkeiten innerhalb der Gemeinde von Korinth. Paulus ruft die Christen dazu auf, Konflikte nicht vor weltliche Gerichte zu bringen, sondern sie im Geist der Liebe und Weisheit innerhalb der Gemeinde zu klären. Jens zeigt, dass die Berufung der Gläubigen, einst mit Christus zu richten, schon heute in der Haltung des Friedensstiftens sichtbar werden soll. Statt Rache oder Stolz sollen Vergebung, Nachsicht und Versöhnung das Miteinander prägen – als Ausdruck echter geistlicher Reife.


 


Bibeltext:


1 Bei euch bringt es doch tatsächlich jemand fertig, seinen Streit mit einem anderen ´Gemeindeglied` vor einem weltlichen Gericht auszutragen, statt die Sache von denen entscheiden zu lassen, die zu Gottes heiligem Volk gehören! 2 Wisst ihr denn nicht, dass die, die zu Gottes Volk gehören, einmal die Welt richten werden? Die ganze Welt muss im Gericht vor euch erscheinen! Und da gebt ihr solch ein unwürdiges Bild ab und seid nicht einmal imstande, über die kleinsten Kleinigkeiten zu urteilen? 3 Wisst ihr nicht, dass wir sogar Engel richten werden? Da müssen wir doch auch in der Lage sein, Streitfälle des täglichen Lebens zu entscheiden! 4 Aber was macht ihr, wenn ihr solche Streitfälle habt? Ihr wählt ausgerechnet die als Richter, die nicht zur Gemeinde gehören und auf deren Urteil die Gemeinde sonst nichts gibt! 5 Zu eurer Schande muss ich das sagen. Gibt es denn wirklich keinen Einzigen unter euch, der die Weisheit besitzt, einen Streit zwischen zwei Brüdern zu schlichten? 6 Aber nein – ein Bruder prozessiert gegen den anderen, und das Schlimmste daran ist: Ihr verklagt einander vor Menschen, die nicht an Gott glauben! 7 Dass ihr überhaupt gegeneinander vor Gericht zieht, ist schon eine Niederlage für euch alle. Warum seid ihr nicht bereit, euch Unrecht zufügen zu lassen? Warum könnt ihr es nicht ertragen, wenn jemand sich auf eure Kosten bereichert? 8 Stattdessen tut ihr selbst Unrecht und verschafft euch Vorteile auf Kosten von anderen – und diese anderen sind eure Geschwister!
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Über diesen Podcast

Christen brauchen biblische Lehre. Sie macht ihren Glauben tragfähig und reif. Gute, fundierte Lehre liefert Bibletunes: biblisch tief, zeitgemäß aufbereitet, relevant. Deshalb hat God in Life eine Kooperation geschlossen. Jeden Monat veröffentlichen wir eine Bibletunes‑Reihe – als Lehrpodcast von God in Life. Für alle, die Gottes Wort lieben. Für alle, die im Glauben wachsen und stark werden wollen. Alles über den Gemeindeverbund erfährst du unter: https://godinlife.de bibletunes empfehlen wir gerne weiter: Social Media, Links zu den Apps und Newsletter: https://linktr.ee/bibletunes
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