1. Korinther 7,25-31 | Heiraten oder ledig bleiben?

1. Korinther 7,25-31 | Heiraten oder ledig bleiben?

vor 5 Tagen
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Beschreibung

vor 5 Tagen

In dieser Episode zum 1. Korintherbrief mit Jens Kaldewey hören
wir, wie Paulus die Frage nach den Unverheirateten beantwortet,
indem er betont, dass er hierzu kein ausdrückliches Gebot des
Herrn hat, sondern eine seelsorgerliche Empfehlung gibt. Aufgrund
einer „gegenwärtigen Not“ hält er es für gut, ehelos und
jungfräulich zu bleiben, wobei dies kein geistliches Ideal, kein
Gebot und keine höhere Form der Frömmigkeit darstellt. Seine
Empfehlung ist situationsbezogen und begründet sich in konkreten
Belastungen wie Bedrängnis, Unsicherheit, Verfolgung,
wirtschaftlicher Not und einer stark empfundenen Endzeitnähe. Ehe
ist dabei nicht Sünde, bringt aber zusätzliche Sorgen mit sich,
die Paulus den Menschen in schwierigen Zeiten ersparen möchte.


 


 Bibeltext:


25 Nun ´zu eurer Anfrage` im Hinblick auf die, die noch
unverheiratet sind. Ich habe diesbezüglich keine ausdrückliche
Anweisung vom Herrn; aber weil der Herr mir sein Erbarmen
erwiesen und mich in seinen Dienst gestellt hat, könnt ihr meinem
Urteil vertrauen. 26 Ich meine, dass es wegen der bedrängten
Lage, in der wir uns befinden, das Beste ist, unverheiratet zu
bleiben. 27 Wenn du bereits an eine Frau gebunden bist, dann
versuche nicht, diese Bindung aufzulösen. Bist du jedoch noch
ungebunden, dann bemühe dich nicht darum, eine Frau zu finden. 28
Allerdings begehst du keine Sünde, wenn du heiratest. Und auch
die ledige Frau sündigt nicht, wenn sie heiratet. Nur ist es eben
so, dass euer irdisches Leben damit zusätzlichen Belastungen
ausgesetzt ist, die ich euch gern ersparen möchte. 29 Eins ist
sicher, Geschwister: Es geht immer schneller dem Ende zu. Deshalb
darf es in der Zeit, die uns noch bleibt, beim Verheirateten
nicht die Ehe sein, die sein Leben bestimmt; 30 beim Traurigen
darf es nicht die Traurigkeit sein und beim Fröhlichen nicht die
Freude. Wer etwas kauft, soll damit so umgehen, als würde es ihm
nicht gehören, 31 und wer von den Dingen dieser Welt Gebrauch
macht, darf sich nicht von ihnen gefangen nehmen lassen. Denn die
Welt in ihrer jetzigen Gestalt ist dem Untergang geweiht.
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