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Die neue EU-Offenlegungsverordnung (SFDR 2.0) erkennt erstmals den
Impact-Begriff an. Das sei „tatsächlich ein großer Durchbruch“,
sagt Eric Prüßner, Geschäftsführer von Advanced Impact Research, im
Podcast „Nachhaltiges Investieren“ der Börsen-Zeitung. Er befasst
sich mit der Frage, wie man den Impact bei Finanzprodukten messen
und vergleichbar machen kann. Dabei dürfte der schwerste Teil der
Definitionsarbeit erst noch kommen, erwartet Prüßner. Die SFDR 2.0
arbeitet mit Kategorien wie ESG Basics, Transition und Sustainable.
Die bisherige Unterteilung in Artikel-8- oder Artikel-9-Fonds wird
dadurch abgelöst. Der Vorschlag behandelt bislang allerdings erst
einmal nur Level eins der Regulierung, legt also die Prinzipien und
Grundlagen fest. „Bei Impact sind die Definitionen oder die
Merkmale noch recht allgemein gehalten“, sagt Prüßner. Auf Ebene
der Investmentprozesse lasse sich Vergleichbarkeit bereits recht
gut herstellen. Komplex werde es bei konkreten Indikatoren. Während
sich Emissionen in konkrete Zahlen fassen lassen, sind Konzepte wie
Biodiversität schwieriger zu greifen. Prüßner hat Sympathien für
ein Konzept, das in der Gesamtbetrachtung die Frage stellt, ob sich
ein Investment im Rahmen planetarer Grenzen bewegt. Er wünscht
sich, dass man Investoren in einigen Jahren die Möglichkeit an die
Hand geben kann, ihr Portfolio oder auch einzelne Assets daraufhin
zu analysieren. „Weil das eben die wissenschaftlich fundierten
Grenzen sind, in denen man sich bewegen sollte.“
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„Impact-Investing vor dem Wendepunkt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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