Urs Berger: «Es gibt Opfer, die nie mit Asbest gearbeitet haben»
vor 3 Tagen
Die Todesfälle aufgrund von Krebserkrankungen durch Asbest nehmen
in der Schweiz zu, obwohl der Stoff 1990 verboten wurde. Die Gefahr
lauert etwa beim Renovieren oder beim Waschen von Berufskleidung.
Urs Berger, Präsident der Stiftung Entschädigungsfo ...
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Beschreibung
vor 3 Tagen
Die Todesfälle aufgrund von Krebserkrankungen durch Asbest nehmen
in der Schweiz zu, obwohl der Stoff 1990 verboten wurde. Die Gefahr
lauert etwa beim Renovieren oder beim Waschen von Berufskleidung.
Urs Berger, Präsident der Stiftung Entschädigungsfonds für
Asbestopfer, zieht Bilanz nach 10 Jahren. Wer im Beruf mit Asbest
in Kontakt kommt und erkrankt, ist meist von der Suva, der
Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt, versichert. Viele Opfer
von Asbesterkrankungen sind mit der gefährlichen Faser aber nicht
beruflich in Kontakt gekommen, sondern beispielsweise beim Waschen
von Berufskleidung oder beim Renovieren oder Bauen zu Hause. Für
diese Betroffenen übernimmt die Stiftung Entschädigungsfonds für
Asbestopfer die Kosten für Beratungen oder zahlt Entschädigungen.
Die Stiftung wurde nach einem langen politischen Ringen um
Verjährungsfristen und nach einem Entscheid des Europäischen
Gerichtshofs für Menschenrechte gegründet. Urs Berger, langjähriger
Mobiliar-Chef und -Verwaltungsratspräsident, hat die Stiftung mit
aufgebaut und 10 Jahre geleitet. Trotz anfänglicher Bedenken ist
die Finanzierung auch in den nächsten Jahren gesichert. Wie hat
sich die Stiftung bewährt? Warum sinken – trotz zunehmender
Erkrankungen – die Zahl der Gesuche? Urs Berger ist zu Gast im
«Tagesgespräch» bei Karoline Arn.
in der Schweiz zu, obwohl der Stoff 1990 verboten wurde. Die Gefahr
lauert etwa beim Renovieren oder beim Waschen von Berufskleidung.
Urs Berger, Präsident der Stiftung Entschädigungsfonds für
Asbestopfer, zieht Bilanz nach 10 Jahren. Wer im Beruf mit Asbest
in Kontakt kommt und erkrankt, ist meist von der Suva, der
Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt, versichert. Viele Opfer
von Asbesterkrankungen sind mit der gefährlichen Faser aber nicht
beruflich in Kontakt gekommen, sondern beispielsweise beim Waschen
von Berufskleidung oder beim Renovieren oder Bauen zu Hause. Für
diese Betroffenen übernimmt die Stiftung Entschädigungsfonds für
Asbestopfer die Kosten für Beratungen oder zahlt Entschädigungen.
Die Stiftung wurde nach einem langen politischen Ringen um
Verjährungsfristen und nach einem Entscheid des Europäischen
Gerichtshofs für Menschenrechte gegründet. Urs Berger, langjähriger
Mobiliar-Chef und -Verwaltungsratspräsident, hat die Stiftung mit
aufgebaut und 10 Jahre geleitet. Trotz anfänglicher Bedenken ist
die Finanzierung auch in den nächsten Jahren gesichert. Wie hat
sich die Stiftung bewährt? Warum sinken – trotz zunehmender
Erkrankungen – die Zahl der Gesuche? Urs Berger ist zu Gast im
«Tagesgespräch» bei Karoline Arn.
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