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Dschenin, Westjordanland: Ein Theater trotzt der Gewalt

Dschenin, Westjordanland: Ein Theater trotzt der Gewalt

International vor 1 Monat
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Die Stadt Dschenin im Westjordanland ist ein Brennpunkt des
Nahostkonflikts. Im Kreuzfeuer zwischen Palästinensern und Israeli
entstand ein Theater, das den Waffen mit Worten entgegnete. Dafür
wurde es zerstört. Aber tot ist das Theater noch nicht.
International im Sommer – die Kurzreportage. Am 13. Dezember 2023
drangen israelische Soldaten ins Freedom Theatre Dschenin ein. Kurz
danach verhafteten sie den Theaterdirektor Mustafa Sheta in einer
grossen Militäroperation. «Die Soldaten kamen von allen Seiten, um
mich zu verhaften: durch den Garten, sogar vom Dach, überall
standen Jeeps: ich kam mir vor wie ein gesuchter Top-Terrorist, wie
Osama Bin Laden.» Trotz internationaler Proteste von
Kulturschaffenden: der Theaterdirektor verbrachte – ohne Anklage -
fünfzehn Monate in israelischen Gefängnissen. Erst, als er am 13.
März 2025 freigelassen wurde, erfuhr er: sein Theater gab es nicht
mehr. Das Quartier, in dem es entstanden war: nur noch Schutt und
Asche. Das palästinensische Freedom Theatre im Flüchtlingslager
Dschenin, das ursprünglich von der jüdischen
Menschenrechtsaktivistin Arna Mer-Chamis und ihrem Sohn Juliano
gegründet worden war, schien endgültig tot. Mundtot ist das Theater
aber, aller Gewalt zum Trotz, noch immer nicht. Es spielt wieder.
Und bietet Kindern und Jugendlichen, die inmitten dieser Gewalt
Eltern, Freunde, Geschwister und ihr Zuhause verloren haben,
weiterhin einen Ort, wo sie ihre Gefühle ausdrücken können. Die
Reportage über eine Reise zu einem Theater, das sich nicht mundtot
machen lässt.
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„Dschenin, Westjordanland: Ein Theater trotzt der Gewalt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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