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Wie mein Fotoprojekt „Starke Frauen an der Ostsee“ das Licht der Welt erblickte.
Beschreibung
vor 1 Monat
Mein Klappi war ihr Highlight ;-)
Als erstes liest sich ihre Geschichte erst mal nicht als
sonderlich spektakulär.
Amy ist mit ihren jungen 28 Jahren schon seit sieben Jahren als
Raumausstatterin selbstständig. Eigentlich wollte sie noch ein
Jahr mit der Selbstständigkeit warten. Aber da die HWK die
Meisterpflicht für Raumausstatter ab März 2020 einführen wollte,
hat sie sich dann 2019 ganz schnell entschieden, alles zeitlich
etwas nach vorne zu verlegen. Tja, jung, spontan, entschlossen
und furchtlos – würde ich mal sagen.
Warum ist Amy in meinem Projekt mit dabei gewesen? Während ihren
Jahren im Leistungssport hat sie mit sexuellen Übergriffen zu tun
gehabt, die sie dazu veranlasst haben, dem Sport den Rücke
zuzukehren. Im Podcast spricht sie über ihre Erfahrungen und den
daraus bewusst resultierenden Entscheidungen, und was alles mit
ihr gemacht hat.
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Wie mein Fotoprojekt „Starke Frauen an der Ostsee“ das
Licht der Welt erblickte.
Es war ein ganz gewöhnlicher Zoom-Call – und doch wurde daraus
der Anfang von etwas Großem.
Frank, ein Netzwerkkollege aus Flensburg, schwärmte von seiner
Heimat an der Ostsee. Ich hörte ihm zu, und plötzlich war sie
wieder da: meine Sehnsucht nach Binz, meinem Kraftort auf Rügen.
Ich sah mich am Strand stehen, wie immer nach rechts gehend, mich
auf meinen Lieblingsfelsen setzen – und einfach nur schauen. Ins
Meer. In den Himmel. In mich hinein.
Und dann passierte es. Mitten im Gespräch stieg ein Gefühl in mir
auf, das nicht warten konnte. Ich unterbrach Frank und sagte:
„Entschuldigung, aber ich muss etwas sagen. Da kommt gerade etwas
hoch.“
In diesem Moment wurde mein Fotoprojekt geboren: „Starke Frauen
an der Ostsee“ – ohne Plan, ohne Konzept, aber mit einem
Herzen voller Klarheit. Ich war überwältigt. Etwas in mir wusste:
Das muss raus in die Welt.
Das Fotoprojekt war geboren.
In dem Moment ist das Fotoprojekt mit dem Arbeitstitel „Starke
Frauen an der Ostsee“ geboren. Ohne viel Blabla. Ohne viel
Hirnschmalz. Eine Art Sturzgeburt, wenn man es so will. Ich war
total berührt. In mir hat sich etwas Krasses bewegt. Mir kamen
die Tränen.
Ich saß da im Zoom einem Mann gegenüber, dem ich im wahren Leben
noch nie begegnet bin, immer nur im Online-Austausch. Und dann
sowas. Etwas peinlich, etwas sprachlos, etwas aufgeregt … nicht
wissend, was das jetzt werden soll. Frank fand es großartig. Hat
mich in dem Moment total gefeiert. Hat mich voll darin bestärkt,
das in Angriff zu nehmen.
Links:
www.meine-weibsbilder.de/blog
esther@meine-weibsbilder.de
0172 2039211
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