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Beschreibung
vor 5 Tagen
Ein Rückzug russischer Söldner im Norden Malis wirft ein
Schlaglicht auf das Engagement Moskaus auf dem afrikanischen
Kontinent. Oft als antiwestliche Retter herbeigeholt, bleibt die
Bilanz der russischen Präsenz ernüchternd. Wie kam es dazu, dass
private Milizen wie die Wagner-Truppe in Ländern wie Libyen, der
Zentralafrikanischen Republik und Mali so aktiv wurden? Der
Friedens- und Konfliktforscher Tim Glawion erklärt die historischen
Wurzeln aus der Sowjetzeit und die heutige Taktik Russlands, die
vor allem auf den Schutz fragiler Regime, den Zugang zu Rohstoffen
und gezielte Desinformation setzt. Doch während Russland vor allem
mit Eliten kooperiert und bestehende Strukturen destabilisiert,
fehlt ihm im Vergleich zu Akteuren wie China das Geld und die
logistische Kraft für einen nachhaltigen Aufbau. Eine Analyse über
die Grenzen russischer Machtpolitik und die Frustration der lokalen
Bevölkerung. Heutiger Gast: [Tim
Glawion](https://www.arnold-bergstraesser.de/mitarbeiterinnen/tim-glawion),
Afrika-Experte und Friedens- und Konfliktforscher Host: David Vogel
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Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
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Kontinent. Oft als antiwestliche Retter herbeigeholt, bleibt die
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Wurzeln aus der Sowjetzeit und die heutige Taktik Russlands, die
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