Podcaster
Episoden
25.02.2026
33 Minuten
Ein Moment des Schocks für alle Panda-Freunde in Japan: Die
kurzfristige Rückholung der letzten beiden Pandas nach China am 28.
Januar ist weit mehr als nur ein trauriger Abschied im Ueno Zoo von
Tokio. Der Abzug der Tiere steht symbolisch für die schwere
bilaterale Krise, in der Japan und China stecken. Auslöser der
aktuellen Krise war eine Aussage der neuen japanischen
Premierministerin Sanae Takaichi am 7. November im Parlament zu
einem möglichen Konflikt um Taiwan. China reagiert ungehalten, mit
einer Mischung aus militärischem Säbelrasseln, wirtschaftlichem
Druck und Tourismus- und Kulturboykotten. Was Japans „Zeitenwende“
in der Sicherheitspolitik damit zu tun hat, die verstärkte
Zusammenarbeit mit den USA unter Donald Trump und die Rolle des
„südlichen Dreiecks“ mit Südkorea, erklärt die
Politikwissenschafterin Alexandra Sakaki in der neusten Folge von
"NZZ Geopolitik". Gast: [Alexandra
Sakaki](https://www.swp-berlin.org/wissenschaftler-in/alexandra-sakaki),
Expertin für Aussen- und Sicherheitspolitik in Japan und Ostasien
bei der SWP in Berlin Host: Marlen Oehler Über die
sicherheitspolitische Wende Japans findet Ihr zum Beispiel diesen
[Artikel
](https://www.nzz.ch/international/netzwerk-statt-nato-japans-rolle-in-asiens-sicherheitspolitik-ld.1892145)in
der NZZ oder hier über [Takaichis
Rolle](https://www.nzz.ch/international/nach-dem-rekordwahlergebnis-das-ist-von-japans-konservativer-revolution-zu-erwarten-ld.1924063).
Feedbacks und Inputs gerne an: geopolitik@nzz.ch «[NZZ
Pro](https://www.nzz.ch/pro)» bietet vertiefte Analysen und
umfassende Einordnungen zu den geopolitischen und
weltwirtschaftlichen Entwicklungen Die Stellenangebote für
verschiedene Volontariate bei der NZZ findest du
[hier](https://unternehmen.nzz.ch/karriere/stellenangebote/).
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18.02.2026
33 Minuten
Seit Wochen erhält Kuba kaum noch Öl aus Venezuela. Nach der
Festnahme von Nicolás Maduro verschärfen die USA unter Präsident
Trump ihr Embargo – mit gravierenden Folgen: landesweite Blackouts,
Treibstoffrationierung, ein kollabierender Tourismus und eine
drohende humanitäre Krise. Lateinamerika-Korrespondent Thomas Milz
ordnet ein, wie stark Kuba vom venezolanischen Öl abhängig war,
warum Russland, China oder Brasilien nicht zu Hilfe eilen – und ob
das sozialistische Regime in Havanna tatsächlich vor dem Kollaps
steht. Im Zentrum stehen geopolitische Machtfragen, innenpolitische
Motive in den USA und die Frage, wie lange die kubanische
Bevölkerung die Dauerkrise noch erträgt. Gast: Thomas Milz,
Lateinamerika-Korrespondent Host: Marlen Oehler Thomas hat zur
Krise in Kuba diese
[Reportage](https://www.nzz.ch/international/endzeitstimmung-in-havanna-kubas-kampf-ohne-oel-ld.1922994)
geschrieben und diese
[Analyse](https://www.nzz.ch/pro/kuba-wann-bricht-das-land-unter-trumps-blockade-zusammen-ld.1924614)
in der NZZ. «[NZZ Pro](https://www.nzz.ch/pro)» bietet vertiefte
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11.02.2026
30 Minuten
Europa steht geopolitisch unter Druck: Der Krieg in der Ukraine
belastet die Sicherheitsordnung, gleichzeitig bröckelt das
Vertrauen in die USA als verlässlichen Partner. In dieser Situation
rückt China wieder stärker in den Fokus westlicher Staaten. Staats-
und Regierungschefs aus Europa und Kanada reisen nach Peking, neue
Handelsabkommen werden diskutiert, während Menschenrechte und
Sicherheitsfragen in den Hintergrund treten. In dieser Episode von
«NZZ Geopolitik» ordnen wir ein, warum China derzeit vom
transatlantischen Zerwürfnis profitiert und welche strategischen
Ziele Peking verfolgt. Geopolitikexperte Alexander Görlach erklärt,
weshalb China für die Nato inzwischen als systemische
Herausforderung gilt, wie sich die Bedrohungslage rund um Taiwan
entwickelt und warum wirtschaftliche Verflechtung autoritäre Regime
nicht zwingend mässigt. Ausserdem sprechen wir über Chinas
wachsende Softpower und die Chancen Europas in einer möglichen
multipolaren Weltordnung. Heutiger Gast: [Alexander
Görlach](https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_G%C3%B6rlach)
Host: David Vogel Hier liest du den [Leitartikel
](https://www.nzz.ch/meinung/labubu-effekt-wie-china-von-soft-power-profitiert-ld.1923435)von
Katrin Büchenbacher zur Softpower Chinas Hier findest du die
[Stellenausschreibung](https://unternehmen.nzz.ch/karriere/stellenangebote/)
für das Volontariat bei der NZZ
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04.02.2026
34 Minuten
Internationale Organisationen wie die UNO, die NATO oder die WTO
wurden nach 1945 geschaffen, um Frieden, Stabilität und die globale
Zusammenarbeit zu sichern. Doch heute stehen sie massiv unter
Druck. Immer mehr Staaten verhalten sich unkooperativ, blockieren
Entscheidungen, brechen Regeln oder ziehen sich ganz aus
internationalen Abkommen zurück. Allen voran die USA. In dieser
Episode von «NZZ Geopolitik» erklärt die Politikwissenschaftlerin
Stefanie Walter, warum Staaten kooperieren, was dabei
Kooperationsgewinne sind; sie zeigt aber auch auf, weshalb gerade
mächtige Länder auf nationale Alleingänge setzen und warum wir uns
in einer Ära zunehmender Nicht-Kooperation befinden. Anhand
konkreter Beispiele – von den USA unter Donald Trump über den
Brexit bis hin zu Russland, China und der Türkei – wird deutlich,
was unkooperatives Verhalten für die Welt bedeutet. Vor allem
stellt es die Staatengemeinschaft und internationale Organisationen
vor ein strategisches Dilemma: Soll man Staaten entgegenkommen oder
sie sanktionieren? Welche Signalwirkungen haben harte oder weiche
Reaktionen? Und was bedeutet es langfristig, wenn Macht immer
häufiger über Recht gestellt wird? Gast: Stefanie Walter,
Politikwissenschaftlerin Universität Zürich Host: Marlen Oehler
«[NZZ Pro](https://www.nzz.ch/pro)» bietet vertiefte Analysen und
umfassende Einordnungen zu den geopolitischen und
weltwirtschaftlichen Entwicklungen
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28.01.2026
33 Minuten
Das Jahr 2026 beginnt mit einer Serie geopolitischer
Erschütterungen. Venezuela, Iran, und dann die Grönland-Krise. Die
transatlantischen Beziehungen sind einem ultimativen Stresstest
ausgesetzt. Aussagen von US-Präsident Donald Trump, territoriale
Forderungen und wirtschaftliche Drohungen haben das Vertrauen
zwischen den NATO-Partnern weiter beschädigt. In dieser Episode von
«NZZ Geopolitik» analysieren wir, warum Grönland zum
Kulminationspunkt einer akuten Entfremdung wurde, wie Europa
erstmals geschlossen rhetorisch gegen Präsident Trump auftritt und
warum die NATO in ihrer Grundidee infrage gestellt ist. Welche
strategischen Optionen hat Europas jetzt? Durchwursteln bis zur
Zeit nach Trump, der Aufbau eigenständiger sicherheitspolitischer
Fähigkeiten oder neue Allianzen ohne die USA? Keine dieser Optionen
wäre einfach. Europa steht vor einer historischen Weichenstellung.
Gast: Andreas Rüesch, stv. Auslandchef der NZZ Host: Marlen Oehler
Andreas Artikel über Trumps Board of Peace findet Ihr
[hier](https://www.nzz.ch/meinung/die-welt-braucht-keine-zweite-uno-trumps-friedensrat-ist-eine-missgeburt-ld.1921504).
Weitere interessante Artikel zur Krise der transatlantischen
Beziehungen von meinen Pro-Kollegen findet Ihr
[hier](https://www.nzz.ch/pro/der-amerika-schock-die-europaeer-erleben-das-ende-des-postmodernen-paradieses-ld.1872068)
und
[hier](https://www.nzz.ch/pro/groenland-trump-und-davos-steht-die-nato-vor-dem-zerfall-ld.1920970).
«[NZZ Pro](https://www.nzz.ch/pro)» bietet vertiefte Analysen und
umfassende Einordnungen zu den geopolitischen und
weltwirtschaftlichen Entwicklungen
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Über diesen Podcast
Globale Krisen, neue Allianzen, eskalierende Handelskonflikte: «NZZ
Geopolitik» bringt Ordnung in eine unruhige Welt. Marlen Oehler und
David Vogel analysieren die weltpolitischen und wirtschaftlichen
Fragen unserer Zeit. Mit ihren Gästen setzen die Hosts das
geopolitische Puzzle zusammen, um das grosse Ganze zu verstehen.
Immer mittwochs.
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