1. Korinther 7,17-24 | Christsein mitten im Alltag

1. Korinther 7,17-24 | Christsein mitten im Alltag

vor 6 Tagen
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Beschreibung

vor 6 Tagen

In dieser Episode zum 1. Korintherbrief mit Jens Kaldewey hören
wir, wie Paulus die Frage nach den Unverheirateten beantwortet,
indem er betont, dass er hierzu kein ausdrückliches Gebot des
Herrn hat, sondern eine seelsorgerliche Empfehlung gibt. Aufgrund
einer „gegenwärtigen Not“ hält er es für gut, ehelos und
jungfräulich zu bleiben, wobei dies kein geistliches Ideal, kein
Gebot und keine höhere Form der Frömmigkeit darstellt. Seine
Empfehlung ist situationsbezogen und begründet sich in konkreten
Belastungen wie Bedrängnis, Unsicherheit, Verfolgung,
wirtschaftlicher Not und einer stark empfundenen Endzeitnähe. Ehe
ist dabei nicht Sünde, bringt aber zusätzliche Sorgen mit sich,
die Paulus den Menschen in schwierigen Zeiten ersparen möchte.


 


 Bibeltext:


17 Grundsätzlich gilt: Akzeptiert die Lebensverhältnisse,
die der Herr euch zugewiesen hat und in denen ihr wart, als Gott
euch zum Glauben rief. So ordne ich es in allen Gemeinden
an. 18 War jemand beschnitten, als Gott ihn rief? Dann soll
er nicht versuchen, die Beschneidung rückgängig zu machen. War
jemand unbeschnitten, als Gott ihn rief? Dann soll er sich nicht
beschneiden lassen. 19 Ob einer beschnitten ist oder ob er
unbeschnitten ist, macht keinerlei Unterschied. Worauf es
ankommt, ist, Gottes Gebote zu halten. 20 Jeder soll die
Lebensumstände akzeptieren, in denen er sich befand, als er zum
Glauben gerufen wurde. 21 Warst du ein Sklave, als Gott dich
rief? Lass dich davon nicht niederdrücken! Wenn sich dir
allerdings eine Gelegenheit bietet, die Freiheit zu erlangen,
dann mach dankbar davon Gebrauch. 22 Ob du frei bist oder
nicht, spielt letztlich keine Rolle. Denn wenn du ein Sklave
warst, als du in die Gemeinschaft mit dem Herrn gerufen wurdest,
bist du jetzt durch den Herrn ein freier Mensch. Und wenn du frei
warst, als Gott dich rief, bist du jetzt ein Sklave – ein Sklave
von Christus. 23 Denkt an den Preis, den Christus gezahlt
hat, um euch als sein Eigentum zu erwerben! Macht euch daher
nicht selbst zu Sklaven von Menschen! 24 Noch einmal,
Geschwister: Jeder soll die Lebensverhältnisse akzeptieren, in
denen er sich befand, als er zum Glauben gerufen wurde, und soll
seinen Platz so ausfüllen, wie es Gott gefällt.
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