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Beschreibung
vor 1 Tag
Die „Staatssicherheit“ in der ehemaligen DDR war gemessen an der
Bevölkerungszahl einer der mitarbeiterstärksten Geheimdienste der
Welt. Um die DDR-Diktatur abzusichern, hat die Stasi Angst und
Misstrauen gesät, die Bevölkerung flächendeckend überwacht,
bedroht und Gewalt gegen sie angewendet. Laut Schätzungen wurden
in der DDR 280.000 politisch Verfolgte Opfer von psychischer oder
physischer Gewalt.
Die Misshandlung ist nicht immer aktenkundig bzw. wurden Akten
vernichtet. Welche langfristigen Spuren sie in den Menschen bis
heute hinterlässt, hat kürzlich eine Studie der Berliner Charité
gezeigt. Etwa ein Drittel der politisch Verfolgten leidet bis
heute an manifesten psychischen Belastungen, darunter
Depressionen und Angstzustände. Ein neues Gesetz soll nun die
Anerkennung von Folgeschäden und die Beantragung von
Entschädigungen erleichtern.
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