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Beschreibung
vor 1 Woche
In dieser Episode mit Jens Kaldewey hören wir, wie Paulus
zwischen Empfehlung und Gebot unterscheidet: Ehelosigkeit ist für
ihn eine besondere Gabe Gottes mit großen Vorteilen, aber kein
allgemeiner Befehl. Wer diese Gabe nicht hat und mit sexuellem
Verlangen ringt, soll heiraten, da die Ehe dem Begehren einen
guten und heilsamen Rahmen gibt. Gleichzeitig betont Paulus mit
Nachdruck die Unauflöslichkeit der Ehe und beruft sich dabei
ausdrücklich auf ein Herrenwort Jesu. Scheidung widerspricht
Gottes Willen; wer sich dennoch getrennt hat, soll ehelos bleiben
oder die Versöhnung suchen. Die Ehe wird damit als lebenslanger
Bund verstanden, der aus Gottes liebender und weiser Ordnung
heraus geschützt werden soll.
Bibeltext:
6 Versteht mich nicht falsch: Was ich hier über zeitweilige
Enthaltsamkeit sage, ist ein Zugeständnis an euch und nicht etwa
eine Vorschrift. 7 Am liebsten wäre mir ja, wenn jeder wie
ich die Befähigung hätte, ledig zu bleiben. Aber es haben nicht
alle die gleiche Gabe; dem einen gibt Gott diese, dem anderen
eine andere. 8 Den Unverheirateten und den Verwitweten rate
ich, ´ehelos` zu bleiben, wie ich es bin; das ist das Beste für
sie. 9 Fällt es ihnen jedoch zu schwer, ihr Verlangen zu
beherrschen, dann sollen sie heiraten. Es ist besser zu heiraten,
als ´von unerfülltem Verlangen` verzehrt zu werden. 10 Nun
zu den Verheirateten. Für sie habe ich eine Anweisung, die nicht
von mir stammt, sondern die der Herr selbst gegeben hat: Eine
Frau darf sich nicht von ihrem Mann scheiden lassen. 11 Wenn
sie es bereits getan hat, soll sie ehelos bleiben oder sich mit
ihrem Mann aussöhnen. Dasselbe gilt für den Mann: Er darf sich
nicht von seiner Frau trennen.
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