24.05.26 A. Hastedt - Leben im Geist

24.05.26 A. Hastedt - Leben im Geist

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Lesung: Römer 8,1-17 Übersetzung NGÜ.
https://www.bibleserver.com/NGÜ/Römer8,1-17


Pfingsten: Neues, fremdbestimmtes Leben


Wir wollen eigentlich nicht fremdbestimmt werden!


Was macht der heilige Geist mit uns Werden wir manipuliert?


1. Keine Verurteilung mehr


Vers 1 + 2: “Müssen wir denn nun noch damit rechnen, verurteilt
zu werden? Nein, für die, die mit Jesus Christus verbunden sind,
gibt es keine Verurteilung mehr”


Der Geist befreit von der alten („fleischlichen“) Natur: “das
Gesetz des Geistes, der lebendig macht, hat dich davon befreit.”

Wir leben nicht mehr in eigener Selbstherrlichkeit (im
Fleisch) sondern in getroster und völliger Abhängigkeit von
Christus (im Geist)



2. Was bedeutet das für uns im täglichen Leben?


Vers 3 + 4


Schuld und Tod haben einen stärkeren gefunden: Jesus Christus
Der Tod ist tot! Vers 3: “Deshalb hat Gott als Antwort auf die
Sünde seinen eigenen Sohn gesandt. Dieser war der sündigen
Menschheit insofern gleich, als er ein Mensch von Fleisch und
Blut war, und indem Gott an ihm das Urteil über die Sünde
vollzog, vollzog er es an der menschlichen Natur. ”

Der Christ ist am Ziel und lebt in einer Einheit mit Gott (im
Geist)

Die Ethik des Christen ist von Jesu Liebe bestimmt, nicht von
Gesetzen und Ordnungen



3. Leben mit oder ohne den Auferstandenen


Vers 5 – 8


Man lebt mit Gott als Gegenüber oder man lebt für sich allein

Man bekommt ein Leben mit ewigem Sinn oder man muss sich den
Sinn selber geben

Man hat den Tod schon hinter sich gelassen oder muss mit
dessen Unsicherheit leben

Man kann sich von Gott beschenken lassen oder dagegen
„anglauben“

Man kann Frieden mit Gott machen oder muss permanent gegen
ihn kämpfen



4. Der Geist Gottes hilft


Vers 5 – 17


Der Geist Gottes ist eine Person, die zu uns in ein
persönliches Verhältnis tritt

Der Geist Gottes lebt „in mir“, begründet durch das Wort der
Bibel und dem Abendmahl

Der Geist Gottes schenkt Gaben für den Dienst an anderen und
in der Gemeinde. Gaben sind nicht entscheidend, entscheidend ist,
was wir durch den Geist sind: Gottes Kind

Der Geist bekommt die Regie in unserem Leben



5. Noch nicht und doch schon


Verse 10-11:: “Wenn aber nun Christus in euch ist, dann habt ihr
aufgrund der Gerechtigkeit, die Gott euch geschenkt hat, den
Geist empfangen und mit ihm das Leben, auch wenn euer Körper als
Folge der Sünde dem Tod verfallen ist.  Nun ist ja der
Geist, der in euch wohnt, der Geist dessen, der Jesus von den
Toten auferweckt hat. Und weil ´Gott` Christus von den Toten
auferweckt hat, wird er auch euren sterblichen Körper durch
seinen Geist lebendig machen, durch den Geist, der in euch wohnt”


Vers 10 – 17


Christen erleben in der Einheit mit dem gekreuzigten und
auferstandenen Herrn sowohl die Macht dieser Welt (Sünde und
Tod), als auch die Überwindung der Sünde und des Todes!


Wenn Jesus einen Menschen ergreift und dieser sich ihm öffnet,
hat die neue Existenz begonnen, trotz aller schwierigen Umstände.
Das Ende der Herrschaft von Sünde und Tod ist eingeläutet.


Jesus wirkt durch den Geist auch so in uns, dass wir mehr und
mehr der Sünde davonlaufen, keinen Geschmack mehr an ihr finden.


Christen leben im Glauben, aber der Unglaube wird sie immer
anfechten. Sie leben in der Wahrheit, aber die Lüge wird immer
wieder nach ihnen greifen; sie leben in der Liebe und dennoch
wird Hass sie zerreißen wollen. So leben Christen in der
Ewigkeitshoffnung und dennoch wird ihnen die Ewigkeit oft
verdunkelt.


Der Glaube allein an Jesus ist letztlich der Sinn aller Spannung
und allen Leidens. Wer das glauben und fassen kann, der ist von
sich und von allen Dingen erlöst. Der ist frei, selbst wenn die
Hölle quält.



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