Podcaster
Episoden
01.03.2026
34 Minuten
Lesung https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm30
Predigt: Andreas Hastedt
Brauchen wir noch Vergebung von Schuld?
Aus dem Gemeinde Profil der FeG Hittfeld : "Wir glauben, dass der
Mensch getrennt von Gott lebt. Als Folge davon erleben wir die
ganze Not auf der Erde. Die Gemeinschaft mit Gott, Gnade,
Vergebung und ewiges Leben erlangt man nur durch Jesus Christus."
https://hittfeld.feg.de/dokuwiki/doku.php?id=ueber_uns:gemeindeprofil#was_wir_glauben
Brauchen wir noch Vergebung von Schuld?
Luke 7:36-50 | Neue Genfer Übersetzung :: ERF Bibleserver
Der Pharisäer und die Sünderin vor Jesus
Vier Perspektiven :
1. Die Frau
Stellvertretend für die vermeidlich tief Gesunken, unmoralischen
Lebenswandel
Sie hat den festen Willen, Jesus zu treffen! Sie wollte in ihrem
Leben etwas ändern. Und setzt die ganze Hoffnung auf Jesus
Christus.
Sie nähert sich demütig Jesus Christus, opfert, dient ihm.
2. Der Pharisäer (Simon)
Stellvertretend für die vermeidlich gut Aufgestellten, gut
Situierten, Intellektuellen.
Er sieht die offensichtlich unübliche Handlung der Frau
3. Jesus
Er lässt die Handlung über sich ergehen, lässt alles zu. Kein
Widerspruch oder Eingreifen.
Er durchschaut Beide und macht keinen Unterschied.
Gleichnis als Verdeutlichung der Vergebung (von Gott für uns
Menschen).
Luke 7:47 | Neue Genfer Übersetzung :: ERF Bibleserver
Ihre vielen Sünden sind ihr vergeben worden, darum hat sie mir
viel Liebe erwiesen
4. Ich / Wir
Haben unsere eigene Sicht auf beide Personen und machen
Unterschiede. Haben vielleicht größere Sympathien für die Frau?
Stehen wir außen vor? Nein! Vergebung betrifft auch uns.
Ergebnis
Die Gemeinde besteht aus Sündern und Pharisäern und muss damit
umgehen. Alle sind ohne Jesus verloren und brauchen seine
Vergebung zur Rettung!
Mehr
23.02.2026
28 Minuten
22.02.26 Detlef Günter (juca)
Zusammenfassung der Predigt
Die Predigt nutzt das Bild einer Baustelle, um die Geschichte von
Noah und der Arche lebendig und alltagsnah zu erklären. Der
Prediger holt Kinder und Erwachsene gleichermaßen ab, zeigt
spielerische Elemente (z. B. der Maulwurf vom „Yuka“) und
verbindet sie mit geistlichen Wahrheiten.
Zunächst wird Noah als einfacher Mensch vorgestellt, nicht als
Fachmann oder Architekt. Dennoch schafft er – im Auftrag Gottes –
etwas, was menschlich eigentlich unmöglich scheint.
Wissenschaftliche Nachbauten zeigen sogar, dass die Arche
seetüchtig und stabil gewesen wäre. Der Prediger betont dabei:
Nicht Noahs Können, sondern Gottes Führung macht das Wunder
möglich.
Anhand verschiedener Handwerksberufe auf einer Baustelle
(Tischler, Träger, Fundamentbauer, Maurer usw.) überträgt der
Prediger das Bild auf unser persönliches und gemeinsames
Glaubensleben. Jeder Mensch bringe „schiefe Bretter“ und „Murks“
mit – Fehler, Verletzungen, schlechte Erfahrungen, Lebenslügen
oder ein brüchiges Fundament aus Kindheit, Schule oder Familie.
Trotzdem baut Gott mit jedem Menschen weiter.
Auch Gemeinde sei eine Baustelle: manchmal unruhig,
konfliktreich, mit morsch gewordenen Stellen – doch Gott arbeitet
darin, korrigiert, heilt und trägt. Die Bibel dient dabei als
Bauplan für das Leben.
Der Prediger ruft dazu auf, selbst mitzubauen: im „Yuka“, in der
Gemeinde, im Reich Gottes – selbst mit kleinen Aufgaben. Er
erinnert daran, dass kommende Generationen mit den Ergebnissen
unseres Bauens leben müssen.
Zum Schluss richtet der Prediger den Blick auf den Regenbogen:
das Zeichen des Bundes Gottes. Er erklärt, dass Gott damit eine
Zusage gegeben hat: Er ist bei uns, begleitet uns und schenkt
Hoffnung. Wie Noah sollen auch wir Gott vertrauen und auf unserer
eigenen Baustelle hinschauen: Wo brauche ich Heilung? Wo
überrascht mich Gott? Wo soll ich mitbauen?
Die Predigt schließt mit einem Gebet: Dank für Gottes Nähe, für
die Bibel als Bauplan und für die Einladung, gemeinsam Gemeinde
zu bauen.⸻
Kernpunkte der Predigt
Gott beruft unperfekte Menschen Noah war kein Fachmann, doch
Gott befähigte ihn. Unsere Unzulänglichkeiten schließen Gottes
Wirken nicht aus. 1Unser Leben ist eine Baustelle Wir
alle tragen schiefe Bretter, Risse im Fundament oder übertünchte
Stellen mit uns – Gott arbeitet trotzdem weiter an uns.
1Die Bibel ist der Bauplan Was Noah nicht hatte,
besitzen wir: Gottes Wort als Orientierung für persönliches Leben
und Gemeindebau. 1Gemeinde ist gemeinsames Bauen Jeder
hat eine Aufgabe: große oder kleine – alles trägt zum Gesamtbau
bei. Auch Fehler früherer Generationen wirken weiter.
1Gott schenkt Hoffnung und einen Bund Der Regenbogen
ist Gottes Zeichen: „Ich bin bei dir.“ Er begleitet, schützt und
gibt neue Bedeutung auch in schweren Zeiten.
1Einladung zur Mitarbeit und Hingabe Nicht zuschauen,
sondern mitbauen – im eigenen Herzen, in der Gemeinde und konkret
im „Yuka“. 1
⸻
Mehr
16.02.2026
24 Minuten
Lesung: Johannes 17, 1-5
Predigt: „Jesus tiefer kennenlernen“ (Joh, 17,3)
Und das ewige Leben zu haben heißt, dich zu kennen, den einzigen
wahren Gott, und den zu kennen, den du gesandt hast, Jesus
Christus.
Gott / Jesus wirklich erkennen, nicht nur kennen.Teilhaber
seiner Erkenntnis sein
Thema „Jesus kennen und erkennen“ befassen:
1. Definition: Kennen vs. Erkennen
Der Sprecher differenziert zwischen einem oberflächlichen
„Kennen“ und einem tiefgehenden „Erkennen“.
Kennen: Kann eher oberflächlicher Natur sein.
Erkennen: Bezeichnet eine tiefe Beziehung. Im biblischen
Kontext (1. Mose 4,1) wird „Erkennen“ sogar zur Beschreibung
einer geschlechtlichen Handlung und somit einer maximalen
Vertrautheit genutzt. Es geht darum, zu erkennen, wie Jesus
handelt, redet und wie er den Einzelnen gebrauchen will.
2. Die Bedeutung der Gotteserkenntnis
Die Erkenntnis Gottes wird als das zentrale Element des
christlichen Lebens beschrieben:
Ewiges Leben: Gemäß Johannes 17,3 ist das ewige Leben
definiert als das Erkennen des allein wahren Gottes und Jesu
Christi.
Das Beste im Leben: Sie bringt mehr Freude, Glückseligkeit
und Zufriedenheit als Weisheit, Stärke oder Reichtum.
Gottes Wohlgefallen: Gott hat mehr Freude an der wahren
Gotteserkenntnis als an rituellen Opfern.
Notwendigkeit: Ohne diese Erkenntnis „stolpert“ man durch das
christliche Leben, tappt im Dunkeln oder ist geistlich blind für
das, was Gott getan hat.
3. Die Berufung zur Gemeinschaft
Ein zentraler Punkt der Quellen ist die Neudefinition des
Begriffs „Berufung“:
Primäre Berufung: Die erste und wichtigste Berufung eines
jeden Christen ist nicht ein bestimmter Job oder eine Aufgabe in
der Gemeinde, sondern die Gemeinschaft mit Jesus Christus und das
Wachstum in der Erkenntnis Gottes.
Beziehungspflege: Um jemanden wirklich kennenzulernen, muss
man ihn regelmäßig treffen; dies gilt auch für die Beziehung zu
Gott.
4. Segnungen durch Erkenntnis
Gnade, Frieden und göttliche Kraft sind laut den Quellen an die
Erkenntnis gekoppelt:
Voraussetzung für Gnade und Frieden: Diese Gaben werden nicht
automatisch zuteil, sondern „durch die Erkenntnis Gottes“.
Anteil an der göttlichen Natur: Durch die Erkenntnis Jesu und
seine Verheißungen erhalten Gläubige Anteil an der göttlichen
Natur.
Wachstum: Paulus betete stetig dafür, dass Gemeinden in der
Erkenntnis wachsen, da dies zu einem würdigen Leben und
geistlicher Frucht führt.
5. Praktische Umsetzung (Das Beispiel des Paulus)
Der Apostel Paulus wird als Vorbild angeführt, für den die
„überschwängliche Erkenntnis Jesu Christi“ das höchste Ziel war,
für das er alles andere als Verlust oder „Dreck“ erachtete.
Wie man Jesus besser kennenlernt:
Beschäftigung: Zeit investieren in Gebet und das Studium der
Bibel.Bitten: Gott aktiv darum bitten, ihn tiefer erkennen zu
dürfen.Austausch: Von den Erlebnissen anderer Menschen mit Gott
lernen.
Fazit: Das Ziel des christlichen Lebens ist kein Stillstand,
sondern ein ständiges Hinwachsen zu Jesus. Die Erkenntnis Jesu
ist ein „echter Gewinn“, der weit über das hinausgeht, was die
vergängliche Welt anbieten kann.
Mehr
08.02.2026
36 Minuten
Predigt J. Martens: Gastfreundschaft leben
Auch wenn man zuhause Gastfreundschaft erlebt, übernimmt man
diese Eigenschaft nicht automatisch für sich selbst.
Gott begegnet uns als gastfreundlicher Gott:
vom Garten Eden
über sein Volk: „Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem
Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. 34 Er soll bei euch wohnen
wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie
dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in
Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott.“ 3.Mose 19,33f.
LUT
und dem Tempel als Bethaus für alle Völker: (Jesaja
56,7). »In der Schrift heißt es: ›Mein Haus soll ein Ort
des Gebets für alle Völker sein‹, aber ihr habt eine Räuberhöhle
daraus gemacht.« Mk 11,17, NLB
bis zu den vorbereiteten Wohnungen (Joh 14,2) und einer
großen Tischgemeinschaft in der Ewigkeit.
In der Bibel offenbart sich uns ein unfassbar gastfreundlicher
Gott – und er schickt seinen Sohn, Jesus Christus, in unsere
Welt, um uns einzuladen und Anteil zu haben an seiner Familie.
Und obwohl Jesus einen unfassbaren Mangel an Gastfreundschaft in
dieser Welt erfährt, lässt er sich von seinem Anliegen nicht
abbringen und sucht offene Häuser, um dort als Gast sein zu
können und seine Nachricht weiterzugeben.
Jesus war als Gast und Gategeber unterwegs. Gemeinschaft beim
Essen, am Tisch mit den Menschen.
In Gottes Familie (der Gemeinde) gehört Gastfreundschaft zur
gelebten Familienkultur. : „ihre Zusammenkünfte waren von
überschwänglicher Freude und aufrichtiger Herzlichkeit geprägt.“
Apg 2,46, NGÜ und führt zum Wachstum der Gemeinde
und einer Verbreitung vom Evangelium in der Wel.
„Und an jenem Tag‹, spricht der HERR, der Allmächtige, ›werdet
ihr euch gegenseitig unter euren Weinstock und euren Feigenbaum
einladen.‹“ Sacharja 3,10. = Gottes Vision von
seinem Volk
Was kann das für uns bedeuten – und wie sind wir da unterwegs?
Sind wir von Herzen großzügig und bereit, etwas zu geben und
zu teilen?
Sind wir bereit, Menschen einzuladen und unsere Türen zu
öffnen?
Habe ich im Blick, wie Gäste sich bei mir oder in meiner
Kleingruppe fühlen würden?
Lasst uns gute Gastgeber – und gute Gäste sein! Denn im
Zusammenkommen haben wir Raum für Begegnung (miteinander und mit
Jesus) und echte Beziehung.
Fragen
Bin ich bereit, neue Menschen kennenzulernen und ihnen mit
ehrlichem Interesse an ihrem Leben zu begegnen?
Bin ich bereit, mein zuhause Gott zur Verfügung zu stellen
als offenen Raum für die Begegnung mit anderen?
Wen kann ich in den nächsten 14 Tagen einladen?
Oder wenn ich zu Gast bin: Was werde ich mitbringen?
Lesung Texte
Lesung: Markus 2, 15-17 + Apostelgeschichte 2,
46-47
Markus 2, 15-17 (HFA)
15 Später war Jesus mit seinen Jüngern bei Levi zu Gast. Levi
hatte auchviele Zolleinnehmer und andere Leute mit schlechtem Ruf
zum Essen eingeladen. Viele von ihnen hatten sich Jesus
angeschlossen.
16 Als aber einige Schriftgelehrte, die zur Partei der Pharisäer
gehörten, Jesus in dieser Gesellschaft essen sahen, fragten sie
seine Jünger: »Wie kann sich Jesus bloß mit solchen Sündern und
Betrügern abgeben?«
17 Jesus hörte das und antwortete: »Die Gesunden brauchen keinen
Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um Sünder in die
Gemeinschaft mit Gott zu rufen, und nicht solche, die sich
sowieso für gut genug halten.[3]«
Apostelgeschichte 2, 46-47 (HFA)
46 Tag für Tag kamen die Gläubigen einmütig im Tempel zusammen
und feierten in den Häusern das Abendmahl. In großer Freude und
mit aufrichtigem Herzen trafen sie sich zu den gemeinsamen
Mahlzeiten.
47 Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk geachtet und
anerkannt. Die Gemeinde wuchs mit jedem Tag, weil der Herr viele
Menschen rettet.
Mehr
01.02.2026
27 Minuten
Predigtreihe zum Thema Gemeinschaft: Teil 3: Eine Gemeinschaft
für und mit allen Generationen
Lesung: Psalm 78,3-7 Übersetzung NGÜ
Predigt: „Gemeinde als Gemeinschaft für und mit allen
Generationen“
Wie wir als Christen miteinander unterwegs sind und was wir von
Gottes Familienkultur über das Miteinander lernen können.
Eine Gemeinschaft für und mit allen Generationen
1.Johannes 2,12-14, Neues Leben Bibel: drei Generationen :
Kinder, junge Männer, Väter.
12 Ich schreibe euch, meine Kinder, weil eure Sünden im Namen von
Jesus vergeben sind. 13 Ich schreibe an euch Väter, weil ihr
Christus erkannt habt – den, der von Anfang an ist. Ich schreibe
an euch junge Männer, weil ihr in eurem Kampf mit dem Satan
gesiegt habt. 14 Ich habe an euch Kinder geschrieben, weil ihr
den Vater erkannt habt. Ich habe euch Vätern geschrieben, weil
ihr Christus erkannt habt – den, der von Anfang an ist. Ich habe
euch jungen Männern geschrieben, weil ihr stark seid und Gottes
Wort im Herzen tragt und weil ihr in eurem Kampf mit dem Satan
gesiegt habt.“
Das Vorhandensein aller Generationen ist ein großer Schatz, den
wir als Gemeinde haben
und eine seltene Wirklichkeit in unserer Zeit
und ein Zeugnis nach außen
Ermutigung: Lerne jemanden aus einer anderen Generation kennen -
und lernt voneinander!
Im Miteinander der Generationen liegen große Chancen, aber es
kann auch zu Spannungen kommen.
Es ist gut, Angebote den Bedürfnissen einer Generation
entsprechend zu gestalten – aber es ist noch wichtiger, dass es
viele Gruppen und Bereiche gibt, wo alle Generationen
zusammenkommen können.
Denn Gott ist ein Gott aller Generationen : Gott ist der Gott
Abrahams, Isaaks und Jakobs (2.Mose 3,16).
Epheser 4,1-3 BasisBibel: Führt euer Leben so, dass es dem
entspricht, wozu Gott euch berufen hat: voller Demut,
Freundlichkeit und Geduld. Ertragt euch gegenseitig in Liebe.
Bemüht euch darum, die Einheit zu bewahren, die sein Geist euch
geschenkt hat.“.
Demut : gegenseitig auf Augenhöhe begegnen, kein
Hochmut.Freundlichkeit : öffnet Räume für Begegnungen und
Verständnis.Geduld : im Umgang miteinander = Verständnis für den
anderen.
alles wertlos, wenn sie ohne Liebe geschehen. In Liebe
gegenseitig ertragen.
Mehr
Über diesen Podcast
Hier findest du viele Predigten aus den Gottesdiensten in unserer
Kirchengemeinde in Seevetal-Hittfeld.
Kommentare (0)