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Episoden

26 Minuten
Predigtreihe zum 1.Petrusbrief: Teil 5: 1.Petrus 3,8-17

Drei Kennzeichen für das Leben als Salz in dieser Welt

Wie können wir Salz in dieser Welt sein?

1. Der Umgang im Miteinander (V.8)

Vers 8: „Schließlich sollt ihr alle einig sein, voller Mitgefühl und gegenseitiger Liebe. Seid barmherzig zueinander und demütig.“

Die Struktur macht deutlich, dass die Liebe im Zentrum steht. Die Liebe ist der Herzschlag, aus dem die anderen Eigenschaften wachsen.

Die Eigenschaften sind auf andere ausgerichtet! Im Gegensatz zur heutigen selbst-Orientierung in der Gesellschaft.

Fragen an uns :

Welche der fünf Eigenschaften – Einigkeit, Mitgefühl, Liebe, Barmherzigkeit oder Demut – fordert mich im Umgang mit anderen gerade am meisten heraus?

Wo dreht sich mein Denken zu sehr um die eigenen Bedürfnisse, sodass ich den anderen aus dem Blick verliere?

An welcher ganz alltäglichen Situation könnte ein anderer Mensch in der kommenden Woche etwas von der Liebe Jesu durch mich erleben?

2. Der Umgang mit Feinden (V.9-12)

„Vergeltet Böses nicht mit Bösem. Werdet nicht zornig, wenn die Leute unfreundlich über euch reden, sondern wünscht ihnen Gutes und segnet sie. Denn genau das verlangt Gott von euch, und er wird euch dafür segnen!“ 1.Petrus 3,9, Neues Leben

Trotz Widerspruch und Streit sollten wir nicht zornig werden. - das steht häufig im Gegensatz zum Verhalten in der heutigen Gesellschaft

Petrus fordert mehr als bloße Toleranz oder den Verzicht auf einen Gegenangriff. Er ruft uns dazu auf, unsere Feinde aktiv zu segnen.

Fragen an uns :

Über wen denke oder rede ich abwertend, weil ich mich über ihn oder seine Ansichten ärgere?

Bei wem müsste ich anfangen, mehr zu segnen – und aus der Spirale von Vorwürfen, Beleidigungen und Übertreibung auszusteigen?

Und wo stehe ich in der Gefahr, dem anderen unter dem Deckmantel des „für die Wahrheit einzustehen“ eins auszuwischen?

3. Der Umgang mit Leid (V13-17)

„Wer würde euch schaden wollen, wenn ihr euch bemüht, Gutes zu tun?“ 1.Petrus 3,13, Neues Leben Bibel

„Doch selbst wenn ihr dafür leidet, dass ihr das Richtige tut, seid ihr gut dran. Also habt keine Angst und seid unbesorgt. Macht Christus zum Herrn eures Lebens. Und wenn man euch nach eurer Hoffnung fragt, dann seid immer bereit, darüber Auskunft zu geben, aber freundlich und mit Achtung für die anderen.“ 1.Petrus 3,14-16, Neues Leben Bibel

Christsein bedeutet nicht, dass uns Leid erspart bleibt. Sondern auch im Leid halten wir an Jesus und an unserer lebendigen Hoffnung fest – und sind bereit, darüber Auskunft zu geben.

Fragen wann uns :

Wo erlebe ich gerade Ablehnung, Kritik oder Missverständnisse, obwohl ich versucht habe, das Richtige zu tun?

Wie reagiere ich, wenn mein Einsatz für andere nicht gewürdigt wird oder mir sogar Nachteile bringt?

Was hilft mir, in einer schwierigen Situation an Gott festzuhalten, statt verbittert zu werden oder mich zurückzuziehen?

4. Die Kraft dazu kommt von Jesus (V.15)

„Macht Christus zum Herrn eures Lebens.“ 1.Petrus 3,15, Neues Leben Bibel

Mit Jesu Hilfe lernen wir einen anderen Umgang mit den Menschen, unseren Feinden.
33 Minuten
Lesung 1. Petrus 2, 11-17 HfA

Kurzzusammenfassung (Erntedank-Predigt über 1. Petrus 2,11–17)

Petrus wendet sich von der Frage „Wer bin ich in Christus?“ der Frage zu: „Wie lebe ich daraus?“ Drei Punkte:

Der Kampf nach innen (V. 11): Der gefährlichste Feind steckt nicht draußen, sondern in uns – die fleischlichen Begierden „führen Krieg gegen die Seele“. Gesunde Bedürfnisse (Sicherheit, Anerkennung, Gerechtigkeit) können zu Begierden auswuchern, die uns formen und beherrschen. Petrus ruft: Gebt nicht nach, wendet euch ab.Das Leben nach außen (V. 12): Christen sollen vorbildlich leben, damit falsche Gerüchte widerlegt werden und andere das Gute sehen und Gott preisen – ganz nach dem Bergwort: „Lasst euer Licht leuchten.“Unterordnung unter den Staat (V. 13–17): Christen sind loyale Bürger (Steuern, Gesetze, Engagement), aber ihre letzte Loyalität gilt allein Gott: „Fürchtet Gott, ehrt den Kaiser.“ Politik ist wichtig, aber nicht Gott – weder Retter noch Feind.

Der Grund von allem: Petrus beginnt nicht mit Imperativen, sondern mit „Geliebte!“ – wir handeln nicht, um Liebe zu verdienen, sondern aus der Liebe, die uns bereits gilt. Deshalb können wir den inneren Kampf führen, vorbildlich leben und uns einordnen – als Himmelsbürger in einer irdischen Welt, mit dem Heiligen Geist als Beistand.
29 Minuten
Schriftlesung: 1. Petrus 2, 1-10 (NGÜ)

https://www.bibleserver.com/NGÜ/1.Petrus2,1-10

1.Petrus – Ermutigung in unsicheren Zeiten

Teil 3: 1.Petrus 2,1-10

Fremd in dieser Welt – und doch nicht heimatlos. Das Leben als Christ mit einer neuen Identität.

Wir sind als Menschen weit von Heiligkeit entfernt! Trotzdem gilt der Auftrag alles Ungute anzulegen : „Trennt euch deshalb von aller Bosheit und jeder Form von Betrug. Entscheidet euch gegen alle Heuchelei und Eifersucht und üble Nachrede.“. 1.Petrus 2,1 NLB

1. Wir sind von Neuem geboren

Und guess weiter ist die die gute Nahrung für uns : „So wie ein Säugling nach Milch schreit, sollt ihr nach der reinen Milch – dem Wort Gottes – verlangen, die ihr benötigt, um im Glauben zu wachsen 3 und das Ziel der Erlösung zu erreichen. Denn ihr habt erfahren, wie freundlich der Herr ist.“. 1.Petrus 2,2-3 NLB

2. Wir sind lebendige Steine

Gottes Ruf / Berufung für uns : „4 Kommt zu Christus, dem lebendigen Eckstein im Tempel Gottes. Er wurde von den Menschen zwar verworfen; doch in den Augen Gottes, der ihn erwählt hat, ist er kostbar. 5 Und nun lasst euch von Gott als lebendige Steine in seinen geistlichen Tempel einbauen.“. 1.Petrus 2,4-5 NLB

Wir sind andersartige Menschen und so sind auch die Steine andersartig. Gleichwohl sind alle gewollt und werden gerufen und benötigt.

weil Jesus (der Eckstein) uns eine neue Identität gegeben hat, deshalb gehören wir zusammen

3. Wir sind eine königliche Priesterschaft

„Aber ihr seid anders, denn ihr seid ein auserwähltes Volk. Ihr seid eine königliche Priesterschaft, Gottes heiliges Volk, sein persönliches Eigentum. So seid ihr ein lebendiges Beispiel für die Güte Gottes, denn er hat euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen. 10 »Früher wart ihr kein Volk; jetzt seid ihr das Volk Gottes. Früher habt ihr Gottes Barmherzigkeit nicht empfangen; jetzt aber habt ihr seine Barmherzigkeit empfangen. 1.Petrus 2,9-10 NLB

Ihr seid eine königliche Priesterschaft, Gottes heiliges Volk, sein persönliches Eigentum. So seid ihr ein lebendiges Beispiel für die Güte Gottes, denn er hat euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen. https://www.bibleserver.com/NLB/1.Petrus2,9

Weil Jesus uns eine neue Identität gegeben hat, leben wir anders, gehören wir zusammen und werden wir zu seinen Zeugen.

Fragen an uns:

Woran erkennst du, dass Jesus dir eine neue Identität gegeben hat?

Erkennst du es daran, was sich in deinem Herzen getan hat? Oder wird es mal wieder Zeit, schlechtes abzulegen – und durch das Wort Gottes neu einzurichten?

Hast du deinen Platz in Jesu Gemeinde gefunden? Weißt du dich als Teil seines Bauwerks?

Neben Menschen, die anders sind als du – aber wo das Fundament das gleiche ist?

Dass du andere trägst – und von anderen getragen wirst?

Und wer sind die Menschen in deinem Umfeld, denen du mehr davon erzählen willst, was Jesus in deinem Leben getan hat? Wie bist du da persönlich unterwegs? Und wie sind wir als Gemeinde unterwegs?
34 Minuten
20.09.26 J. Martens 1. Petrusbrief (2)

https://www.bibleserver.com/LUT.EU.NGÜ/1.Petrus1,13-21

Ermutigung in unsicheren Zeiten

Vers 15,16 : ihr sollt heilig sein (in einer nicht christlichen Gesellschaft).

Im Griechischen sind im Text nur drei Aufforderungen.

1. Das Wesen der Heiligkeit

15 Der, der euch berufen hat, ist heilig; darum sollt auch ihr ein durch und durch geheiligtes Leben führen. 16 Es heißt ja in der Schrift: »Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.«

das dritte Buch Mose wird zitiert (3Mo 11,44; 3Mo 11,45; 3Mo 19,2; 3Mo 20,7):

Denn ich bin der HERR, ich habe euch aus Ägypten geführt, um euer Gott zu sein. Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.“. 3.Mose 11,45 NGÜ

„Ihr sollt heilig sein und mir allein dienen, denn ich, der HERR, bin heilig. Aus allen Völkern habe ich euch ausgewählt, damit ihr mir gehört.“ 3.Mose 20,26 NGÜ

Heiligkeit gilt zuerst als ein Verhältnisbegriff, der deutlich macht, dass wir durch Jesus Christus zu Gottes Volk gehören.

Es geht zuerst ums Sein – und dann um das Tun!

Als Christen leben wir daher (weil wir zu Gottes Volk gehören) „nicht mehr nach den eigensüchtigen Wünschen aus jener früheren Zeit, als ihr noch nichts ´von Christus` wusstet.“ 1.Petrus 1,14 NGÜ

2. Zwei Herzstücke der Heiligkeit - des Heiligen Lebens

„Richtet euch daher ganz auf Jesus Christus aus; lebt so, dass ihr für sein Kommen bereit seid! Bleibt wachsam und besonnen und setzt eure Hoffnung völlig auf die Gnade, die euch erwiesen wird, wenn er in seiner Herrlichkeit erscheint.“ 1.Petrus 1,14 NGÜ.

Den Blick von den Sorgen und Schwierigkeiten weg richten auf Gottes Gnade. = Hoffnung als Perspektive! Wir können die große Freiheit erkennen,die wir durch die Gnade Gottes haben!

Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hofft völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird in der Offenbarung Jesu Christi! .“ 1.Petrus 1,13 ELB

Als Christen sollen wir wachsam und besonnen sein, welche Auswirkungen es auf unser Leben hat, wenn wir unsere Hoffnung ganz auf die Gnade von Jesus Christus setzen.Und ebenso führen wir unser Leben in (Gottes)Furcht vor dem unbestechlichen Richter, der zugleich unser liebender Vater ist

Und wenn ihr Gott im Gebet als Vater anruft, dann vergesst nicht, dass er auch der unbestechliche Richter ist, der jeden nach dem beurteilt, was er tut. Führt daher, solange ihr noch hier in der Fremde seid, ein Leben in der Ehrfurcht vor ihm.“ 1.Petrus 1,17 NGÜ

3. Der Treibstoff der Heiligkeit

“Ihr wisst doch, dass ihr freigekauft worden seid von dem sinn- und ziellosen Leben, das schon eure Vorfahren geführt hatten, und ihr wisst, was der Preis für diesen Loskauf war: nicht etwas Vergängliches wie Silber oder Gold, 19 sondern das kostbare Blut eines Opferlammes, an dem nicht der geringste Fehler oder Makel war – das Blut von Christus.“ 1.Petrus 1,18-19, NGÜ

Der Treibstoff für ein heiliges Leben ist die Dankbarkeit für das, was Jesus Christus für uns getan hat!

Und die Reihenfolge für ein Leben in Heiligkeit ist Nicht: Lebe heilig, damit Jesus dich rettet! Sondern: Jesus hat dich gerettet – deshalb kannst du heilig leben!

Schon vor der Erschaffung der Welt war Christus als Opferlamm ausersehen, und jetzt, am Ende der Zeit, ist er euretwegen auf dieser Erde erschienen. 21 Durch ihn habt ihr zum Glauben an Gott gefunden, der ihn von den Toten auferweckt und ihm Macht und Herrlichkeit verliehen hat, und deshalb ruhen jetzt euer Vertrauen und eure Hoffnung auf Gott.“ 1.Petrus 1,20-21, NGÜ
34 Minuten
https://www.bibleserver.com/NeÜ/1.Petrus1,1-12

Ermutigung in unsicheren Zeiten Teil 1

Die damaligen Christen lebten mit der Gegenwart der Verfolgung, Ausgrenzung und Diskriminierung.

Leben in einer Welt, die sich nicht (mehr) an christlichen Werten orientiert : “Es schreibt Petrus, ein Apostel von Jesus Christus. An die von Gott Erwählten, die wie Fremde unter ihren Landsleuten leben, und zwar in Pontus, Galatien, Kappadozien, der Asia und in Bithynien.“ 1.Petrus 1,1 NeÜ. Ensuring unserer heutigen Situation.

1. Wir haben Hoffnung unsere Hoffnung liegt in Jesus Christus!

„In seiner großen Barmherzigkeit hat er uns wiedergeboren und uns durch die Auferstehung von Jesus Christus aus den Toten eine lebendige Hoffnung geschenkt.“ 1.Petrus 1,3 NeÜ

„Ein makelloses Erbe hält er im Himmel für euch bereit, das nie vergehen wird und seinen Wert nie verliert. 1.Petrus 1,4 NeÜ

2. Wir haben Herausforderungen

„Darüber freut ihr euch, obwohl ihr jetzt für kurze Zeit ganz unterschiedlichen Prüfungen ausgesetzt seid und manches Schwere durchmacht.“ 1.Petrus 1,6 NeÜ

was ist die “kurze Zeit”? Tage, Monate,Jahren? Vergleich zur Ewigkeit?

Welche Prüfungen, Leiden sind gemeint?

Lässt Gott diese Prüfungen zu?

Für die Empfänger vom Petrusbrief war es vor allem das Leiden darunter, als Fremde in einer nichtchristlichen Gesellschaft unterwegs zu sein.

Was ist die Herausforderung, in der wir heute als Christen leben?

Kritik und Skepzis an allgemeinen Dingen : „Wir werden bald in einer Welt leben, in der ein Mensch ausgelacht oder zum Schweigen gebracht wird, nur weil er sagt, dass zwei und zwei vier ergibt. In der wütende Proteste gegen jemanden aufsteigen, der behauptet, Kühe hätten Hörner, in der man das Ketzerische sieht, wenn jemand ein Dreieck als dreiseitige Figur bezeichnet und in der man einen Mann hinrichten würde, weil er die Menge damit verwirrt, dass das Gras grün ist.“ G.K. Chesterton, On Modern Controversy, ILN, 14.August 1926

Was vertreten wir heutzutage?

Fühlen wir uns fremd in dieser Welt?

Leben wir noch als „Fremde“ in dieser Welt – oder haben wir uns zurückgezogen – oder angepasst?

Jesus selbst hat uns hier etwas anderes vorgelebt. Er lebte mitten in der Gesellschaft seiner Zeit – und war doch Fremder.

„Doch dadurch soll sich euer Glaube bewähren, und es wird sich zeigen, dass er wertvoller ist als das vergängliche Gold, das ja auch durch Feuer geprüft wird.“ 1.Petrus 1,7, NeÜ

Welche Punkte in meinem Leben sind es, an denen sichtbar wird, dass Jesus mein Herr ist? Woran erkennt mein Nachbar, dass ich Christ bin? Woran meine Freunde?

Mein Christ-Sein zeigt sich daran, dass mein ganzes Leben von Jesus geprägt wird.

Aber leider wird das an vielen Stellen gar nicht so offensichtlich, dass es mit Jesus zusammenhängt – oder ich bringe auch nicht den Mut auf und lebe, wie ich (als Christ) eigentlich leben sollte.

3. Wir haben Freude.

„Darüber freut ihr euch, obwohl ihr jetzt für kurze Zeit ganz unterschiedlichen Prüfungen ausgesetzt seid und manches Schwere durchmacht.“ 1.Petrus 1,6 NeÜ

„Ihn liebt ihr ja, obwohl ihr ihn noch nie gesehen habt, an ihn glaubt ihr, obgleich ihr ihn auch jetzt nicht seht, und jubelt in unsagbarer, von Herrlichkeit erfüllter Freude.“ 1.Petrus 1,8 NeÜ

„Und weil ihr an ihn glaubt, bewahrt euch Gott in seiner Macht für die Rettung, die schon vorbereitet ist, um dann in der letzten Zeit offenbar zu werden.“ 1.Petrus 1,5 NeÜ

Gott ist der Handelnde, nicht wir sind es. Er rettet, nicht wir uns selbst wir müssen vertrauen und folgen. Treue zu Jesus Christus Zeugen Freude!
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Hier findest du viele Predigten aus den Gottesdiensten in unserer Kirchengemeinde in Seevetal-Hittfeld.
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