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Predigten der FeG Hittfeld Archiv

331 Episoden
26 Minuten
Predigtreihe zum 1.Petrusbrief: Teil 5: 1.Petrus 3,8-17

Drei Kennzeichen für das Leben als Salz in dieser Welt

Wie können wir Salz in dieser Welt sein?

1. Der Umgang im Miteinander (V.8)

Vers 8: „Schließlich sollt ihr alle einig sein, voller Mitgefühl und gegenseitiger Liebe. Seid barmherzig zueinander und demütig.“

Die Struktur macht deutlich, dass die Liebe im Zentrum steht. Die Liebe ist der Herzschlag, aus dem die anderen Eigenschaften wachsen.

Die Eigenschaften sind auf andere ausgerichtet! Im Gegensatz zur heutigen selbst-Orientierung in der Gesellschaft.

Fragen an uns :

Welche der fünf Eigenschaften – Einigkeit, Mitgefühl, Liebe, Barmherzigkeit oder Demut – fordert mich im Umgang mit anderen gerade am meisten heraus?

Wo dreht sich mein Denken zu sehr um die eigenen Bedürfnisse, sodass ich den anderen aus dem Blick verliere?

An welcher ganz alltäglichen Situation könnte ein anderer Mensch in der kommenden Woche etwas von der Liebe Jesu durch mich erleben?

2. Der Umgang mit Feinden (V.9-12)

„Vergeltet Böses nicht mit Bösem. Werdet nicht zornig, wenn die Leute unfreundlich über euch reden, sondern wünscht ihnen Gutes und segnet sie. Denn genau das verlangt Gott von euch, und er wird euch dafür segnen!“ 1.Petrus 3,9, Neues Leben

Trotz Widerspruch und Streit sollten wir nicht zornig werden. - das steht häufig im Gegensatz zum Verhalten in der heutigen Gesellschaft

Petrus fordert mehr als bloße Toleranz oder den Verzicht auf einen Gegenangriff. Er ruft uns dazu auf, unsere Feinde aktiv zu segnen.

Fragen an uns :

Über wen denke oder rede ich abwertend, weil ich mich über ihn oder seine Ansichten ärgere?

Bei wem müsste ich anfangen, mehr zu segnen – und aus der Spirale von Vorwürfen, Beleidigungen und Übertreibung auszusteigen?

Und wo stehe ich in der Gefahr, dem anderen unter dem Deckmantel des „für die Wahrheit einzustehen“ eins auszuwischen?

3. Der Umgang mit Leid (V13-17)

„Wer würde euch schaden wollen, wenn ihr euch bemüht, Gutes zu tun?“ 1.Petrus 3,13, Neues Leben Bibel

„Doch selbst wenn ihr dafür leidet, dass ihr das Richtige tut, seid ihr gut dran. Also habt keine Angst und seid unbesorgt. Macht Christus zum Herrn eures Lebens. Und wenn man euch nach eurer Hoffnung fragt, dann seid immer bereit, darüber Auskunft zu geben, aber freundlich und mit Achtung für die anderen.“ 1.Petrus 3,14-16, Neues Leben Bibel

Christsein bedeutet nicht, dass uns Leid erspart bleibt. Sondern auch im Leid halten wir an Jesus und an unserer lebendigen Hoffnung fest – und sind bereit, darüber Auskunft zu geben.

Fragen wann uns :

Wo erlebe ich gerade Ablehnung, Kritik oder Missverständnisse, obwohl ich versucht habe, das Richtige zu tun?

Wie reagiere ich, wenn mein Einsatz für andere nicht gewürdigt wird oder mir sogar Nachteile bringt?

Was hilft mir, in einer schwierigen Situation an Gott festzuhalten, statt verbittert zu werden oder mich zurückzuziehen?

4. Die Kraft dazu kommt von Jesus (V.15)

„Macht Christus zum Herrn eures Lebens.“ 1.Petrus 3,15, Neues Leben Bibel

Mit Jesu Hilfe lernen wir einen anderen Umgang mit den Menschen, unseren Feinden.
33 Minuten
Lesung 1. Petrus 2, 11-17 HfA

Kurzzusammenfassung (Erntedank-Predigt über 1. Petrus 2,11–17)

Petrus wendet sich von der Frage „Wer bin ich in Christus?“ der Frage zu: „Wie lebe ich daraus?“ Drei Punkte:

Der Kampf nach innen (V. 11): Der gefährlichste Feind steckt nicht draußen, sondern in uns – die fleischlichen Begierden „führen Krieg gegen die Seele“. Gesunde Bedürfnisse (Sicherheit, Anerkennung, Gerechtigkeit) können zu Begierden auswuchern, die uns formen und beherrschen. Petrus ruft: Gebt nicht nach, wendet euch ab.Das Leben nach außen (V. 12): Christen sollen vorbildlich leben, damit falsche Gerüchte widerlegt werden und andere das Gute sehen und Gott preisen – ganz nach dem Bergwort: „Lasst euer Licht leuchten.“Unterordnung unter den Staat (V. 13–17): Christen sind loyale Bürger (Steuern, Gesetze, Engagement), aber ihre letzte Loyalität gilt allein Gott: „Fürchtet Gott, ehrt den Kaiser.“ Politik ist wichtig, aber nicht Gott – weder Retter noch Feind.

Der Grund von allem: Petrus beginnt nicht mit Imperativen, sondern mit „Geliebte!“ – wir handeln nicht, um Liebe zu verdienen, sondern aus der Liebe, die uns bereits gilt. Deshalb können wir den inneren Kampf führen, vorbildlich leben und uns einordnen – als Himmelsbürger in einer irdischen Welt, mit dem Heiligen Geist als Beistand.
29 Minuten
Schriftlesung: 1. Petrus 2, 1-10 (NGÜ)

https://www.bibleserver.com/NGÜ/1.Petrus2,1-10

1.Petrus – Ermutigung in unsicheren Zeiten

Teil 3: 1.Petrus 2,1-10

Fremd in dieser Welt – und doch nicht heimatlos. Das Leben als Christ mit einer neuen Identität.

Wir sind als Menschen weit von Heiligkeit entfernt! Trotzdem gilt der Auftrag alles Ungute anzulegen : „Trennt euch deshalb von aller Bosheit und jeder Form von Betrug. Entscheidet euch gegen alle Heuchelei und Eifersucht und üble Nachrede.“. 1.Petrus 2,1 NLB

1. Wir sind von Neuem geboren

Und guess weiter ist die die gute Nahrung für uns : „So wie ein Säugling nach Milch schreit, sollt ihr nach der reinen Milch – dem Wort Gottes – verlangen, die ihr benötigt, um im Glauben zu wachsen 3 und das Ziel der Erlösung zu erreichen. Denn ihr habt erfahren, wie freundlich der Herr ist.“. 1.Petrus 2,2-3 NLB

2. Wir sind lebendige Steine

Gottes Ruf / Berufung für uns : „4 Kommt zu Christus, dem lebendigen Eckstein im Tempel Gottes. Er wurde von den Menschen zwar verworfen; doch in den Augen Gottes, der ihn erwählt hat, ist er kostbar. 5 Und nun lasst euch von Gott als lebendige Steine in seinen geistlichen Tempel einbauen.“. 1.Petrus 2,4-5 NLB

Wir sind andersartige Menschen und so sind auch die Steine andersartig. Gleichwohl sind alle gewollt und werden gerufen und benötigt.

weil Jesus (der Eckstein) uns eine neue Identität gegeben hat, deshalb gehören wir zusammen

3. Wir sind eine königliche Priesterschaft

„Aber ihr seid anders, denn ihr seid ein auserwähltes Volk. Ihr seid eine königliche Priesterschaft, Gottes heiliges Volk, sein persönliches Eigentum. So seid ihr ein lebendiges Beispiel für die Güte Gottes, denn er hat euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen. 10 »Früher wart ihr kein Volk; jetzt seid ihr das Volk Gottes. Früher habt ihr Gottes Barmherzigkeit nicht empfangen; jetzt aber habt ihr seine Barmherzigkeit empfangen. 1.Petrus 2,9-10 NLB

Ihr seid eine königliche Priesterschaft, Gottes heiliges Volk, sein persönliches Eigentum. So seid ihr ein lebendiges Beispiel für die Güte Gottes, denn er hat euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen. https://www.bibleserver.com/NLB/1.Petrus2,9

Weil Jesus uns eine neue Identität gegeben hat, leben wir anders, gehören wir zusammen und werden wir zu seinen Zeugen.

Fragen an uns:

Woran erkennst du, dass Jesus dir eine neue Identität gegeben hat?

Erkennst du es daran, was sich in deinem Herzen getan hat? Oder wird es mal wieder Zeit, schlechtes abzulegen – und durch das Wort Gottes neu einzurichten?

Hast du deinen Platz in Jesu Gemeinde gefunden? Weißt du dich als Teil seines Bauwerks?

Neben Menschen, die anders sind als du – aber wo das Fundament das gleiche ist?

Dass du andere trägst – und von anderen getragen wirst?

Und wer sind die Menschen in deinem Umfeld, denen du mehr davon erzählen willst, was Jesus in deinem Leben getan hat? Wie bist du da persönlich unterwegs? Und wie sind wir als Gemeinde unterwegs?
34 Minuten
20.09.26 J. Martens 1. Petrusbrief (2)

https://www.bibleserver.com/LUT.EU.NGÜ/1.Petrus1,13-21

Ermutigung in unsicheren Zeiten

Vers 15,16 : ihr sollt heilig sein (in einer nicht christlichen Gesellschaft).

Im Griechischen sind im Text nur drei Aufforderungen.

1. Das Wesen der Heiligkeit

15 Der, der euch berufen hat, ist heilig; darum sollt auch ihr ein durch und durch geheiligtes Leben führen. 16 Es heißt ja in der Schrift: »Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.«

das dritte Buch Mose wird zitiert (3Mo 11,44; 3Mo 11,45; 3Mo 19,2; 3Mo 20,7):

Denn ich bin der HERR, ich habe euch aus Ägypten geführt, um euer Gott zu sein. Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.“. 3.Mose 11,45 NGÜ

„Ihr sollt heilig sein und mir allein dienen, denn ich, der HERR, bin heilig. Aus allen Völkern habe ich euch ausgewählt, damit ihr mir gehört.“ 3.Mose 20,26 NGÜ

Heiligkeit gilt zuerst als ein Verhältnisbegriff, der deutlich macht, dass wir durch Jesus Christus zu Gottes Volk gehören.

Es geht zuerst ums Sein – und dann um das Tun!

Als Christen leben wir daher (weil wir zu Gottes Volk gehören) „nicht mehr nach den eigensüchtigen Wünschen aus jener früheren Zeit, als ihr noch nichts ´von Christus` wusstet.“ 1.Petrus 1,14 NGÜ

2. Zwei Herzstücke der Heiligkeit - des Heiligen Lebens

„Richtet euch daher ganz auf Jesus Christus aus; lebt so, dass ihr für sein Kommen bereit seid! Bleibt wachsam und besonnen und setzt eure Hoffnung völlig auf die Gnade, die euch erwiesen wird, wenn er in seiner Herrlichkeit erscheint.“ 1.Petrus 1,14 NGÜ.

Den Blick von den Sorgen und Schwierigkeiten weg richten auf Gottes Gnade. = Hoffnung als Perspektive! Wir können die große Freiheit erkennen,die wir durch die Gnade Gottes haben!

Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hofft völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird in der Offenbarung Jesu Christi! .“ 1.Petrus 1,13 ELB

Als Christen sollen wir wachsam und besonnen sein, welche Auswirkungen es auf unser Leben hat, wenn wir unsere Hoffnung ganz auf die Gnade von Jesus Christus setzen.Und ebenso führen wir unser Leben in (Gottes)Furcht vor dem unbestechlichen Richter, der zugleich unser liebender Vater ist

Und wenn ihr Gott im Gebet als Vater anruft, dann vergesst nicht, dass er auch der unbestechliche Richter ist, der jeden nach dem beurteilt, was er tut. Führt daher, solange ihr noch hier in der Fremde seid, ein Leben in der Ehrfurcht vor ihm.“ 1.Petrus 1,17 NGÜ

3. Der Treibstoff der Heiligkeit

“Ihr wisst doch, dass ihr freigekauft worden seid von dem sinn- und ziellosen Leben, das schon eure Vorfahren geführt hatten, und ihr wisst, was der Preis für diesen Loskauf war: nicht etwas Vergängliches wie Silber oder Gold, 19 sondern das kostbare Blut eines Opferlammes, an dem nicht der geringste Fehler oder Makel war – das Blut von Christus.“ 1.Petrus 1,18-19, NGÜ

Der Treibstoff für ein heiliges Leben ist die Dankbarkeit für das, was Jesus Christus für uns getan hat!

Und die Reihenfolge für ein Leben in Heiligkeit ist Nicht: Lebe heilig, damit Jesus dich rettet! Sondern: Jesus hat dich gerettet – deshalb kannst du heilig leben!

Schon vor der Erschaffung der Welt war Christus als Opferlamm ausersehen, und jetzt, am Ende der Zeit, ist er euretwegen auf dieser Erde erschienen. 21 Durch ihn habt ihr zum Glauben an Gott gefunden, der ihn von den Toten auferweckt und ihm Macht und Herrlichkeit verliehen hat, und deshalb ruhen jetzt euer Vertrauen und eure Hoffnung auf Gott.“ 1.Petrus 1,20-21, NGÜ
34 Minuten
https://www.bibleserver.com/NeÜ/1.Petrus1,1-12

Ermutigung in unsicheren Zeiten Teil 1

Die damaligen Christen lebten mit der Gegenwart der Verfolgung, Ausgrenzung und Diskriminierung.

Leben in einer Welt, die sich nicht (mehr) an christlichen Werten orientiert : “Es schreibt Petrus, ein Apostel von Jesus Christus. An die von Gott Erwählten, die wie Fremde unter ihren Landsleuten leben, und zwar in Pontus, Galatien, Kappadozien, der Asia und in Bithynien.“ 1.Petrus 1,1 NeÜ. Ensuring unserer heutigen Situation.

1. Wir haben Hoffnung unsere Hoffnung liegt in Jesus Christus!

„In seiner großen Barmherzigkeit hat er uns wiedergeboren und uns durch die Auferstehung von Jesus Christus aus den Toten eine lebendige Hoffnung geschenkt.“ 1.Petrus 1,3 NeÜ

„Ein makelloses Erbe hält er im Himmel für euch bereit, das nie vergehen wird und seinen Wert nie verliert. 1.Petrus 1,4 NeÜ

2. Wir haben Herausforderungen

„Darüber freut ihr euch, obwohl ihr jetzt für kurze Zeit ganz unterschiedlichen Prüfungen ausgesetzt seid und manches Schwere durchmacht.“ 1.Petrus 1,6 NeÜ

was ist die “kurze Zeit”? Tage, Monate,Jahren? Vergleich zur Ewigkeit?

Welche Prüfungen, Leiden sind gemeint?

Lässt Gott diese Prüfungen zu?

Für die Empfänger vom Petrusbrief war es vor allem das Leiden darunter, als Fremde in einer nichtchristlichen Gesellschaft unterwegs zu sein.

Was ist die Herausforderung, in der wir heute als Christen leben?

Kritik und Skepzis an allgemeinen Dingen : „Wir werden bald in einer Welt leben, in der ein Mensch ausgelacht oder zum Schweigen gebracht wird, nur weil er sagt, dass zwei und zwei vier ergibt. In der wütende Proteste gegen jemanden aufsteigen, der behauptet, Kühe hätten Hörner, in der man das Ketzerische sieht, wenn jemand ein Dreieck als dreiseitige Figur bezeichnet und in der man einen Mann hinrichten würde, weil er die Menge damit verwirrt, dass das Gras grün ist.“ G.K. Chesterton, On Modern Controversy, ILN, 14.August 1926

Was vertreten wir heutzutage?

Fühlen wir uns fremd in dieser Welt?

Leben wir noch als „Fremde“ in dieser Welt – oder haben wir uns zurückgezogen – oder angepasst?

Jesus selbst hat uns hier etwas anderes vorgelebt. Er lebte mitten in der Gesellschaft seiner Zeit – und war doch Fremder.

„Doch dadurch soll sich euer Glaube bewähren, und es wird sich zeigen, dass er wertvoller ist als das vergängliche Gold, das ja auch durch Feuer geprüft wird.“ 1.Petrus 1,7, NeÜ

Welche Punkte in meinem Leben sind es, an denen sichtbar wird, dass Jesus mein Herr ist? Woran erkennt mein Nachbar, dass ich Christ bin? Woran meine Freunde?

Mein Christ-Sein zeigt sich daran, dass mein ganzes Leben von Jesus geprägt wird.

Aber leider wird das an vielen Stellen gar nicht so offensichtlich, dass es mit Jesus zusammenhängt – oder ich bringe auch nicht den Mut auf und lebe, wie ich (als Christ) eigentlich leben sollte.

3. Wir haben Freude.

„Darüber freut ihr euch, obwohl ihr jetzt für kurze Zeit ganz unterschiedlichen Prüfungen ausgesetzt seid und manches Schwere durchmacht.“ 1.Petrus 1,6 NeÜ

„Ihn liebt ihr ja, obwohl ihr ihn noch nie gesehen habt, an ihn glaubt ihr, obgleich ihr ihn auch jetzt nicht seht, und jubelt in unsagbarer, von Herrlichkeit erfüllter Freude.“ 1.Petrus 1,8 NeÜ

„Und weil ihr an ihn glaubt, bewahrt euch Gott in seiner Macht für die Rettung, die schon vorbereitet ist, um dann in der letzten Zeit offenbar zu werden.“ 1.Petrus 1,5 NeÜ

Gott ist der Handelnde, nicht wir sind es. Er rettet, nicht wir uns selbst wir müssen vertrauen und folgen. Treue zu Jesus Christus Zeugen Freude!
30 Minuten
Psalm 19 : Gottes Schöpfung (auch in vilrn anderen Psalmen) und Gottes Wort(nur noch in Psalm 1 und 19)

„Ich halte Psalm 19 für das größte Gedicht in den Psalmen und für eines der großartigsten Gedichte der Welt.“ C.S. Lewis

„Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes, und das Himmelsgewölbe zeigt, dass es das Werk seiner Hände ist.“ Psalm 19,2, NGÜ

„Ein Tag erzählt es dem anderen, und eine Nacht gibt es der anderen weiter.“ Psalm 19,3, NGÜ

die Schöpfung gibt Zeugnis von Gottes Macht und Herrlichkeit. Jedoch nicht von Jesus Christus, dem h Erlöser

nehmen wir im Alltag noch die Botschaft der Schöpfung war?

Die Botschaft der Schöpfung lautet: Schau nicht nur auf das Geschaffene. Schau auf den Schöpfer.

Eine Beschreibung von Gottes Wort : „Das Gesetz des HERRN ist vollkommen, es stärkt und erfrischt die Seele. Was der HERR in seinem Wort bezeugt, darauf kann man sich verlassen, auch einem Unerfahrenen wird dadurch Weisheit geschenkt. 9 Die Anordnungen des HERRN sind wegweisend und erfreuen das Herz. Das Gebot des HERRN ist klar und deutlich, es schenkt neue Einsicht. 10 Ehrfurcht vor dem HERRN ist rein, in Ewigkeit bleibt sie bestehen. Die Ordnungen des HERRN sind zuverlässig und entsprechen der Wahrheit, sie sind ausnahmslos gerecht.“ Psalm 19,8-10, NGÜ.

David beschreibt Gottes Wort von seinem Wesen und seiner Wirkung her: „Wertvoller als Gold sind sie, kostbarer als eine Menge von feinstem Gold; sie sind süßer als Honig, ja, süßer noch als Honig, der aus der Wabe fließt. Psalm 19,11, NGÜ.

wie denke und rede ich über Gottes Wort? Was erwarte ich von Gottes Wort? Lässt du Gottes Wort persönlich an dich heran? Erwartest du von Gottes Worten eine Wirkung?

vertraue ich auf die Wirkung von Gottes Wort genauso wie der Schöpfung, den Naturgesetzen?

„Wem fällt es schon gleich auf, wenn er falsch gehandelt hat? Sprich mich frei von unbewusster Schuld!“ Psalm 19,13, NGÜ.

„Bewahre deinen Diener vor überheblichen Menschen, lass sie keine Macht über mich gewinnen!“ Psalm 19,14, NGÜ.

„Mögen die Worte, die ich spreche, und die Gedanken, die mein Herz ersinnt, dir gefallen, HERR, mein Fels und mein Erlöser!“ Psalm 19,15, NGÜ.

Anbetung Gottes ist die richtige Reaktion!

1. Gott redet durch seine Schöpfung (V.2-7)2. Gott redet durch sein Wort (V.8-11)3. Die angemessen Reaktion auf Gottes Reden
39 Minuten
Die Predigt verbindet Berichte aus der Arbeit der Seemannsmission mit einer biblischen Botschaft über Gottes Führung. Der Redner schildert Begegnungen mit Seeleuten verschiedener Nationen, ihre persönlichen Herausforderungen und die Möglichkeiten, ihnen durch Gespräche, Literatur, Gebet und praktische Hilfe zu dienen.

Im Hauptteil betont er anhand mehrerer Bibelstellen, dass Christen lernen sollten, dort mitzuarbeiten, wo Gott bereits wirkt, statt eigene Pläne in den Mittelpunkt zu stellen. Entscheidend seien das Hören auf Gottes Stimme, Gebet, Bibellesen und die Bereitschaft, Gottes Führung zu folgen.

Zentrale Botschaft der Predigt

Ausgangspunkt ist Sprüche 19,21: Menschen machen Pläne, letztlich hat jedoch Gottes Ratschluss Bestand.

Der Prediger greift den Gedanken auf, dass Christen dort mitarbeiten sollen, „wo Gott schon an der Arbeit ist“.

Anhand von Aussagen Jesu wird betont, dass Jesus selbst nur das tat, was er den Vater tun sah.

Daraus wird die Schlussfolgerung gezogen, dass auch Christen Gottes Willen suchen und ihm folgen sollten, anstatt hauptsächlich eigene Vorhaben zu verfolgen.

In der Predigt wurden folgende Bibelstellen ausdrücklich genannt bzw. zitiert:

Sprüche 19,21

„Ein Mensch macht viele Pläne in seinem Herzen, aber der Ratschluss des Herrn hat Bestand.“Johannes 5,17

„Mein Vater wirkt bisher und ich wirke auch.“Matthäus 18,20

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“Johannes 9,4

„Ich muss wirken die Werke dessen, der mich gesandt hat, solange es Tag ist.“Johannes 5,19

„Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern was er den Vater tun sieht.“Hebräer 7,25

Jesus lebt, um sich für die Gläubigen zu verwenden bzw. für sie einzutreten.Hebräer 9,24

Jesus ist in den Himmel eingegangen, um vor Gott für die Gläubigen zu erscheinen.Epheser 2,10

„Wir sind sein Gebilde in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat.“Johannes 12,26

„Wenn mir jemand dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da wird auch mein Diener sein.“Römer 12,2

„Stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes …“Mose 12,28

„Siehe zu und höre all diese Worte, die ich dir gebiete …“Psalm 143,8 (nur als Zitat von David wiedergegeben)

„Lass mich früh hören deine Gnade, denn mich verlangt nach dir.“Johannes 10,27

„Meine Schafe hören meine Stimme, ich kenne sie, und sie folgen mir.“Johannes 15,15

„Was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich euch kundgetan.“
32 Minuten
Die Predigt zieht eine Parallele zwischen der Einweihung des Gemeindehauses am 24. April 1994 und der Tempelweihe durch Salomo.

Der Prediger betont, dass Gott nicht durch Gebäude begrenzt werden kann, Tempel und Gemeinde jedoch wichtige Orte der Gemeinschaft mit Gott, des Gebets, der Umkehr und der Zuflucht sind. Anhand verschiedener Abschnitte aus Salomos Gebet wird dargestellt, dass Menschen mit Schuld, Not, Leid, Konflikten und Fragen zu Gott kommen sollen.

Zudem wird hervorgehoben, dass Gottes Einladung auch Fremden und Suchenden gilt.

Die Predigt endet mit der Aussage, dass die Gemeinde ein zentraler Ort der Orientierung, Stärkung und Gemeinschaft unter Gottes Gnade ist.

Die Gemeinde ist heute das, was der Tempel für Israel war: ein Ort des Gebets, der Umkehr, der Zuflucht und der Gemeinschaft mit Gott. Im Mittelpunkt steht dabei Jesus Christus und die Gewissheit von Gottes Gnade für Menschen, die ihn suchen.

Dieser Abschnitt beschreibt das Gebet Salomos bei der Einweihung des Tempels in Jerusalem. Hier sind die zentralen Themen, die in deiner Gliederung bereits angedeutet sind:

Zentrale Themen in 1. Könige 8, 22–54

Gott kann nicht "eingefangen" werden (V. 23–30)

Salomo betont, dass selbst der prächtige Tempel Gott nicht begrenzen kann – der Himmel und die Erde können Ihn nicht fassen. Dennoch bittet er Gott, das Gebet seines Volkes in diesem Ort zu hören.Recht und Eid (V. 31–32)

Der Tempel soll ein Ort sein, an dem Gott Recht schafft und Eide bestätigt.Niederlage im Krieg (V. 33–34)

Wenn das Volk Israel in Kriegen besiegt wird, sollen sie sich an Gott wenden, und Er wird ihr Gebet hören.Dürre und Trockenheit (V. 35–36)

Bei Naturkatastrophen wie Dürre soll das Volk zu Gott beten, und Er wird eingreifen.Alltägliche Katastrophen (V. 37–40)

Auch in persönlichen Nöten (z. B. Krankheit) soll der Tempel ein Ort der Buße und des Gebets sein.Für die Fremden (V. 41–43)

Salomo bittet, dass auch Nicht-Israeliten, die zu Gott beten, erhört werden – ein Zeichen für Gottes universale Barmherzigkeit.Kriegszüge (V. 44–45)

Gott soll das Volk segnen und sie in ihren Kämpfen unterstützen, wenn sie Ihm treu bleiben.Gefangenschaft (V. 46–51)

Selbst wenn das Volk in die Gefangenschaft gerät, soll Gott ihr Gebet hören und sie zurückführen, wenn sie zu Ihm umkehren.Zusammenfassung für die Gemeinde (V. 52–53)

Salomo schließt mit einem Lobpreis an Gott, der Sein Volk nie verlässt und Seine Verheißungen hält.
27 Minuten
Die Predigt bezieht sich auf Psalm 34 und betont, dass dieser Psalm als Akrostichon (jeder Vers beginnt mit einem aufeinanderfolgenden Buchstaben des hebräischen Alphabets) künstlerisch gestaltet ist. Er zeigt, dass Gott in jeder Lebenslage ein hörender, gerechter, helfender und rettender Gott ist. Der Psalm wird als Loblied Davids interpretiert, das nach seiner Rettung aus einer gefährlichen Situation entstand.

Punkten:1. Einführung: Psalm 34 als Akrostichon und Lebensbegleiter

Psalm 34 ist ein künstlerisch gestaltetes Akrostichon, das die Buchstaben des hebräischen Alphabets von A bis Z durchgeht.

Er ist einfach in der Botschaft: Gott hört, ist gerecht, hilft und rettet.

Der Psalm ist für jede Lebenslage relevant.

David schrieb den Psalm, nachdem er sich vor König Saul in das Gebiet der Philister flüchtete (1. Samuel 21).

Er gerät in Gefahr, als die Philister ihn erkennen und zum König bringen wollen.

David stellt sich wahnsinnig, um zu entkommen – eine verzweifelte Situation, die zeigt, wie Gott ihn trotz menschlicher Schwäche rettet.

Gott sieht das Leid und greift ein, auch wenn Menschen es nicht immer erkennen.

Vertrauen wächst aus Angst: David erlebt, wie Gott ihn aus der Verzweiflung in die Hoffnung führt.

Der Psalm betont, dass Gott nah ist und nicht wegschaut, sondern trägt und treu bleibt.

Der Psalm lädt ein, Gott in allen Lebenslagen als Zuflucht zu suchen.

Gottes Zusagen (Treue, Gerechtigkeit, Rettung) sind die Grundlage für Vertrauen.

Dankbarkeit: Es gibt unzählige Gründe, Gott zu danken – selbst in schwierigen Zeiten.

Das Gebet am Ende der Predigt fasst die Dankbarkeit für Gottes Treue zusammen.

Es wird betont, dass Gott nicht wegschaut, sondern nah ist und trägt.

Der Psalm richtet den Blick auf Gottes Güte, Gnade und Barmherzigkeit.

2. Davids Lebensgeschichte und die Entstehung des Psalms

David schrieb den Psalm, nachdem er sich vor König Saul in das Gebiet der Philister flüchtete (1. Samuel 21).

Er gerät in Gefahr, als die Philister ihn erkennen und zum König bringen wollen.

David stellt sich wahnsinnig, um zu entkommen – eine verzweifelte Situation, die zeigt, wie Gott ihn trotz menschlicher Schwäche rettet.

3. Gottes Wirken in schwierigen Situationen

Gott sieht das Leid und greift ein, auch wenn Menschen es nicht immer erkennen.

Vertrauen wächst aus Angst: David erlebt, wie Gott ihn aus der Verzweiflung in die Hoffnung führt.

Der Psalm betont, dass Gott nah ist und nicht wegschaut, sondern trägt und treu bleibt.

4. Die Einladung: Gott als Zuflucht suchen

Der Psalm lädt ein, Gott in allen Lebenslagen als Zuflucht zu suchen.

Gottes Zusagen (Treue, Gerechtigkeit, Rettung) sind die Grundlage für Vertrauen.

Dankbarkeit: Es gibt unzählige Gründe, Gott zu danken – selbst in schwierigen Zeiten.

5. Abschluss: Gebet und Reflexion

Das Gebet am Ende der Predigt fasst die Dankbarkeit für Gottes Treue zusammen.

Es wird betont, dass Gott nicht wegschaut, sondern nah ist und trägt.

Der Psalm richtet den Blick auf Gottes Güte, Gnade und Barmherzigkeit.
34 Minuten
Taufe - was dann?

Predigt 2.Petrus 1, 3-11

Zusammenfassung

Die Predigt möchte den Zuhörern die Gewissheit vermitteln, dass sie in einer sich ständig wandelnden Welt auf Gottes unveränderliche Liebe und Treue vertrauen können.

Schlüsselbotschaften:

Veränderung als Konstante: Die Predigt reflektiert über die Unbeständigkeit menschlicher Pläne und die ständige Veränderung in der Welt, insbesondere im technologischen Fortschritt. Dies dient als Hintergrund, um die Unveränderlichkeit Gottes und seiner Zusagen hervorzuheben.

Gottes Treue: Trotz aller Veränderungen in unserem Leben bleibt Gott treu. Seine Liebe und seine Verheißungen sind konstant und bieten Halt in unsicheren Zeiten.

Taufe als Zeichen der Zugehörigkeit: Michelles Taufe wird als Zeichen der Zugehörigkeit zu Gott und der christlichen Gemeinschaft betont. Sie symbolisiert Gottes bedingungslose Annahme und Liebe, die unabhängig von äußeren Umständen besteht.

Hoffnung und Vertrauen: Die Predigt ermutigt die Zuhörer, ihr Vertrauen in Gott zu setzen, der trotz aller Veränderungen im Leben Stabilität und Sicherheit bietet.

Drei Hauptpunkte:

Geistliche Formung braucht Fleiß.Geistliche Formung braucht Ausdauer.Geistliche Formung braucht ein klares Zielbewusstsein.

„6 Ich bin ganz sicher, dass Gott das gute Werk, das er in euch angefangen hat, auch bis zu dem Tag weiterführen und vollenden wird, an dem Christus Jesus wiederkommt.“ Philipper 1,6, NeÜ
29 Minuten
Kurze Beschreibung

Was trägt unseren Glauben: unser Wille oder Gottes Gnade? In dieser Predigt zu 2. Timotheus 1,6-14 zeigt Hendrik Zimmermann, dass Gottes Berufung nicht auf menschlicher Leistung, sondern auf seiner Gnade gegründet ist. Anhand von Paulus' Worten an Timotheus wird deutlich, wie Christen ihre von Gott gegebenen Gaben neu entfachen, mutig zum Evangelium stehen und im Vertrauen auf den Heiligen Geist leben können. Eine ermutigende Botschaft über Gottes souveräne Gnade, menschliche Schwachheit und die Hoffnung, die wir in Jesus Christus haben.

Predigt „Berufen zur Gnade“ von Hendrik Zimmermann

Die Predigt entfaltet anhand von 2. Timotheus 1,6-14 die zentrale Wahrheit, dass Gottes Berufung nicht auf menschlicher Leistung, sondern allein auf seiner Gnade beruht. Paulus ermutigt Timotheus, die ihm anvertraute Gabe neu zu entfachen, sich nicht für das Evangelium zu schämen und auf Gottes Kraft zu vertrauen.

6 Darum erinnere ich dich an die Gabe Gottes, die du empfangen hast, als ich dir die Hände auflegte: Entfache sie neu in dir! 1. Timotheus 1, 6 NeÜ

Im Mittelpunkt steht die Aussage aus 2. Timotheus 1,9: Gott hat uns nicht aufgrund unserer Werke gerettet und berufen, sondern aufgrund seines ewigen Gnadenplans in Christus. Anhand weiterer Bibelstellen, insbesondere Römer 7, wird deutlich, dass der Mensch aus eigener Kraft weder Gott gefallen noch sein Herz verändern kann. Die Predigt greift dazu auch Gedanken aus dem Lied „Herr, wenn nicht du“ von Miroslav Chrobak auf und zeigt, wie sehr wir auf Gottes Wirken angewiesen sind.

Gleichzeitig richtet die Botschaft den Blick auf Jesus Christus, der den Tod überwunden und das ewige Leben ans Licht gebracht hat. Christen werden ermutigt, trotz Herausforderungen und Widerständen mutig am Evangelium festzuhalten, die gesunde Lehre zu bewahren und auf die Kraft des Heiligen Geistes zu vertrauen.
40 Minuten
Thema: Das Versagen eines Gesegneten und Gottes erneute Zuwendung

Lesung: 1. Mose 35, 1-15 (NLB)

Predigt „Von zwei Gipfeln und einem dunklen Tal (1. Mose 34–35)“

Ausführliche Beschreibung

Jakobs Versagen: Wenn Glaube zur leeren Hülle wird

Jakob – ein Mann, der Gottes Verheißungen kennt und doch schweigt, als seine Tochter Dina Opfer von Gewalt wird (1. Mose 34,1–5). Statt einzugreifen, duldet er das „dunkle Kanaan“ in seinem Umfeld. Seine Söhne Simeon und Levi nehmen Rache in die eigene Hand – doch ihr übermäßiger Feldzug (1. Mose 34,25–29) offenbart nicht Gerechtigkeit, sondern menschliche Verzweiflung. Jakobs Reaktion? Sorgen um den eigenen Ruf (1. Mose 34,30).

Frage an uns: Wie oft schweigen auch wir, wenn Unrecht geschieht – aus Bequemlichkeit oder Angst?Gottes Ruf: Umkehr beginnt mit Erinnerung

Doch Gott vergisst Jakob nicht. Er erinnert ihn an Bethel – den Ort, an dem Jakob einst Gottes Gegenwart erlebte (1. Mose 28,20–22). „Zieh nach Bethel und baue mir einen Altar“ (1. Mose 35,1). Jakob gehorcht: Er reinigt sein Haus von fremden Göttern (1. Mose 35,2–4) und kehrt um.

Gottes Weg mit uns: Er weckt uns auf – nicht mit Vorwürfen, sondern mit der Einladung, zu Ihm zurückzukehren.Der Kontrast: Rache vs. Versöhnung

Die Predigt stellt die dunkle Logik der Rache (Blut fließt, um Leben zu nehmen) der hellen Logik des Kreuzes gegenüber (Blut fließt, um Leben zu geben).

Jakobs Söhne: Nutzen selbst das Zeichen der Beschneidung als List, um zu töten.

Jesus: Errichtet das Kreuz als neues Zeichen – nicht für Vergeltung, sondern für Versöhnung. Während bei Jakob Unschuldige mit den Schuldigen sterben, stirbt der einzig Unschuldige für die Schuldigen.

Zitat von C.S. Lewis:

„Eine gemäßigte Religion ist für uns so gut wie gar keine Religion, nur noch viel ergottlicher.“

Herausforderung: Ist unser Glaube lebendig – oder nur eine bequeme Fassade?
24 Minuten
Bastian Meyer (FeG Sasel)

Lesung:  https://www.bibleserver.com/LUT/2.K%C3%B6nige5,1-15

Der schwierige Patient

Worum geht es?

Die Predigt erzählt die Geschichte von Naaman, einem mächtigen Heerführer aus Aram, der trotz seiner Stärke an Aussatz leidet. Er ist der „schwierige Patient“ – nicht weil er böse wäre, sondern weil er stolz, verletzt und voller Erwartungen ist.

Die vier überraschenden Wendungen der Geschichte

1. Ein starker Mann wird plötzlich schwach

Naaman ist ein erfolgreicher, angesehener Krieger – aber seine Krankheit macht ihn hilflos.

„Naaman war zwar ein großer Krieger, aber er litt an Aussatz.“

Seine Stärke schützt ihn nicht vor persönlicher Not.

2. Ein schwaches Mädchen zeigt große Stärke

Ein namenloses, gefangenes israelitisches Mädchen gibt den entscheidenden Hinweis:

„Ich wünschte, mein Herr würde zu dem Propheten in Samaria gehen. Er könnte ihn von seinem Aussatz heilen.“

Sie ist gesellschaftlich unbedeutend – aber Gott nutzt gerade sie, um Heilung in Bewegung zu setzen.

3. Ein Mann Gottes wirkt arrogant

Elisa empfängt Naaman nicht einmal nach langer, beschwrlichen Reise persönlich. Er schickt nur einen Diener und eine einfache Anweisung: „Geh und wasche dich siebenmal im Fluss Jordan.“

Für Naaman ist das eine Zumutung. Er erwartet etwas Großes, Dramatisches, Würdevolles. Er fühlt sich nicht ernst genommen – und reagiert beleidigt.

Der Gott Israels lasst sich nicht bestechen oder beeindrucken.

4. Ein stolzer Mann demütigt sich – und wird geheilt

Naaman will zuerst wütend abreisen. Doch seine Diener reden ihm gut zu. Schließlich beugt er sich : „Also ging Naaman hinab an den Jordan und tauchte sich siebenmal unter.“

Und genau dort geschieht das Wunder Gottee: „Da wurde seine Haut so gesund wie die ein Ges kleinen Kindes.“

Viel wichtiger als die körperliche Heilung ist die Erfahrung des Wirken Gottes.

Manchmal sind wir selbst wie Naaman.

Die Botschaft für heute „Für schwierige Patienten!“ – und das ist der Kern:

Stark nach außen, aber innerlich verletzt.Mit klaren Erwartungen, wie Gott handeln sollte.Und schnell beleidigt, wenn etwas anders läuft als gedacht.

Gott handelt oft durch Unerwartete

Ein kleines Mädchen.Ein Prophet, der nicht einmal zur Tür kommt.Ein Fluss, der uns zu gewöhnlich erscheint.

Heilung beginnt dort, wo Stolz endet

Naaman musste sich demütigen, um heil zu werden.Nicht durch große Taten – sondern durch einfachen Gehorsam.

Zusammengefasst in einem Satz

Gott begegnet „schwierigen Patienten“ mit überraschenden Wegen – und Heilung geschieht, wenn wir bereit sind, uns führen zu lassen.
33 Minuten
Jakobs Kampf und eine erstaunliche Begegnung (1.Mose 32-33)

Lesung: 1. Mose 32,1-9, https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose32,1-9.

Jakob lässt seinen Onkel Labahn hinter Sicht und ihm steht die Begegnung mit seinem Bruder Esau bevor.

„Und Jakob zog weiter. Und es begegneten ihm Engel Gottes. Als Jakob sie sah, rief er: »Das ist Gottes Lager!« Und er nannte den Ort Mahanajim.“ 1.Mose 32,2-3, Neues Leben Bibel

Die Boten kehrten mit dieser Nachricht zurück: »Wir sind zu deinem Bruder Esau gekommen. Er zieht dir jetzt mit 400 Mann entgegen!“ 1.Mose 32,7, Neues Leben Bibel. Feindseligkeit von Esau

Jakobs Kampf ums Überleben:

Jakob teilt seinen Besitz in zwei Lager - und vergisst dabei Gott!

Jakob betet zu Gott: https://www.bibleserver.com/NLB/1.Mose32,12 - Not lehrt beten. Jedoch mit Erpressung, Vers 13 :”Doch du hast versprochen: ›Ich will dir Gutes tun und deine Nachkommen so zahlreich machen wie den Sand am Meer, den man nicht zählen kann.‹«”

Jakob versucht Esau mit Geschenken zu besänftigen, Verse 15-16.

„In der Nacht stand Jakob auf. Er nahm seine beiden Frauen, die beiden Sklavinnen und seine elf Söhne mit sich und überquerte den Jabbokfluss an einer Furt. Auch seinen gesamten Besitz brachte er über den Jabbok. 25 Dann blieb er allein zurück.“ 1.Mose 32,24-25, Neues Leben Bibel.

Die Begegnung und der Kampf mit einem Mann: Gott kämpft hier nicht gegen Jakob. Sondern er kämpft um Jakob.

„26 Als der Mann merkte, dass er Jakob nicht besiegen konnte, gab er ihm einen Schlag auf sein Hüftgelenk, sodass es ausrenkte. Gott entscheidet den Kampf :

27 Dann sagte er: »Lass mich los, denn der Morgen dämmert schon.« Doch Jakob erwiderte: »Ich lasse dich nicht los, bevor du mich gesegnet hast!« 1. Mose 32,26-27 Neues Leben Bibel

Solange Jakob auf seine eigene Kraft vertraut, wird er nie lernen, ganz auf Gottes Kraft und Gnade zu bauen . „»Ich lasse dich nicht los, bevor du mich gesegnet hast!« 1.Mose 32,27, Neues Leben Bibel

Gott segnet Jakob :

„»Ich lasse dich nicht los, bevor du mich gesegnet hast!« Er antwortete: »Jakob.« 29 »Du sollst nicht länger Jakob heißen«, sagte der Mann. »Von jetzt an heißt du Israel. Denn du hast sowohl mit Gott als auch mit Menschen gekämpft und gesiegt.«“ 1.Mose 32,27-29, Neues Leben Bibel

Neuer Name = neuer Anfang / Start mit Gott und im Glauben Umkehr / Rückkehr = Sonnenaufgang “ Die Sonne ging gerade auf, als er Pnuël verließ. Wegen seiner Hüfte hinkte er“ 1.Mose 32,32.

Die Begegnung und Versöhnung mit Esau

Kapitel 33: “3 Er selbst ging vor ihnen her. Bis er zu seinem Bruder kam, verneigte er sich siebenmal tief. 4 Esau rannte ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Beide weinten”

Jakob erkennt in dieser unverdienten Versöhnung etwas vom Wesen Gottes Annahme und Versöhnung : „Als ich dich sah, war mir, als ob ich Gott selbst sehen würde!“ 33,10, Neues Leben Bibel

Jakob hat eingesehen, woher der Segen kommt und worin der wahre Segen liegt – und dann betet er Gott an und errichtet einen Altar (https://www.bibleserver.com/NLB/1.Mose33,20).
30 Minuten
Die Predigt zu Jakobs Aufbruch in die Heimat (1. Mose 30–31) zeigt drei große Linien, die sich durch die Geschichte ziehen und direkt ins eigene Leben sprechen.

1. Gott segnet trotz menschlicher Unsicherheit

Jakob lebt in Kapitel 30 mit viel Unsicherheit. Er versucht, sein Leben selbst zu kontrollieren – etwa durch die berühmten gestreiften Stäbe, die er den Tieren beim Paaren hinstellt.

„Er nahm frische Zweige … und schälte Streifen von ihrer Rinde ab.“ (1. Mose 30,37–38)

Die Predigt betont: Jakob arbeitet hart, aber letztlich ist es Gott, der ihn schützt und segnet.

„Doch Gott hat nicht zugelassen, dass Laban mir schaden konnte.“ (1. Mose 31,7)

Frage an die Zuhörer:

Womit versuchst du, dich selbst abzusichern?

Was sind deine „Stäbe“ – deine eigenen Kontrollmechanismen?

2. Erfolg ohne Frieden

Jakob wird reich – aber der Erfolg bringt keinen Frieden.

Die Beziehung zu Laban kippt, Neid und Misstrauen wachsen.

„Jakob hat alles von unserem Vater gestohlen!“ (1. Mose 31,1)

„Labans Verhältnis zu ihm war merklich abgekühlt.“ (1. Mose 31,2)

Gott ruft Jakob zurück in die Heimat:

„Kehre zurück … ich will mit dir sein.“ (1. Mose 31,7)

Die Predigt macht deutlich: Erfolg allein erfüllt nicht.

Wirklicher Frieden entsteht erst durch Versöhnung – mit sich selbst, mit anderen und mit Gott.

3. Jesus schenkt Versöhnung

Die Predigt zieht eine starke Linie von Jakob zu Jesus:

Jakob Jesus

Flieht aus Angst Verlässt das Vaterhaus aus Liebe

Will sich retten Will uns retten

Baut Sicherheiten auf Gibt Sicherheiten auf

Endet mit einer Grenze zu Laban Öffnet die Grenze zum Vater

Versucht, Segen festzuhalten Gibt sich hin, damit wir Segen empfangen

Am Kreuz kommen Angst, Neid, Flucht und Distanz zusammen – Jesus trägt die ganze Last menschlichen Zerbruchs.

Nicht damit wir „erfolgreich“ leben, sondern damit wir versöhnt leben können.

Schlussgedanke

Der tiefste Punkt der Predigt ist ein Satz aus Psalm 73:

„Gott nahe zu sein ist mein Glück.“ (Psalm 73,28)

Nicht Kontrolle, nicht Erfolg, nicht Flucht – sondern Nähe zu Gott.