Q&A Folge: Paartherapie, chronische Ängste und Sex in der Schwangerschaft

Q&A Folge: Paartherapie, chronische Ängste und Sex in der Schwangerschaft

vor 2 Tagen
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Beschreibung

vor 2 Tagen

In dieser Q&A-Folge beantwortet Dania vier Fragen von euch,
die sich um Beziehung, Sexualität, Unsicherheit und Kommunikation
drehen.


Eine Hörerin fragt sich, ob Paartherapie für sie und ihren
Partner sinnvoll wäre. Die beiden lieben sich, geraten aber immer
wieder in dieselben Diskussionen über Alltag, Nähe und Zukunft.
Obwohl sie sich nach jedem Streit vornehmen, es besser zu machen,
schaffen sie es allein nicht, aus dem Kreislauf auszusteigen.
Gleichzeitig hat sie Angst, dass Paartherapie bedeutet, dass mit
ihrer Beziehung etwas nicht stimmt oder sie gescheitert sind.
Dania spricht darüber, wann Paartherapie hilfreich sein kann,
weshalb sie kein Zeichen von Scheitern ist und wie man dieses
Thema liebevoll ansprechen kann, ohne dass sich der andere
angegriffen fühlt.


Eine weitere Frage kommt von einer Frau Ende zwanzig, deren
Partner seit einiger Zeit beim Sex keine stabile Erektion mehr
bekommt oder schnell wieder weich wird. Die beiden sind seit zwei
Jahren zusammen und hatten bisher eine schöne Sexualität. Nun
fragt sie sich, ob es an ihr liegt, ob er sie vielleicht nicht
mehr attraktiv findet oder ob Stress, körperliche Ursachen oder
Beziehungsthemen dahinterstecken könnten. Dania spricht über die
möglichen Gründe, die es für Erektionsprobleme geben kann und wie
man ein solch sensibles Thema ansprechen kann, ohne Druck oder
Scham zu erzeugen.


Auch starke Ängste und ihr Einfluss auf Sexualität sind Thema
dieser Folge. Eine Hörerin beschreibt, dass sie ständig Angst vor
Krankheiten, der Zukunft und finanziellen Problemen hat. Sie ist
dauernd im Kopf, googelt Symptome und malt sich Horrorszenarien
aus. Dadurch ist ihr Sexualtrieb fast verschwunden, und beim Sex
kann sie sich nicht fallen lassen. Dania ordnet ein, wie Angst,
Anspannung und ein dauerhaft aktiviertes Nervensystem die Lust
beeinflussen können und was helfen kann, wieder mehr Sicherheit
im Körper und damit auch mehr Zugang zur eigenen Sexualität zu
finden.


In der vierten Frage erzählt ein Mann Mitte dreissig, dass seine
hochschwangere Freundin seit der Schwangerschaft deutlich mehr
Lust hat. Er freut sich sehr auf das Baby, fühlt sich aber
gleichzeitig überfordert. Er hat Angst, dem Baby beim Sex zu
schaden, und merkt, dass ihn der veränderte Körper seiner
Freundin nicht immer gleich antörnt, was ihm unangenehm ist, weil
er sie nicht verletzen möchte. Dania spricht darüber, wie
ambivalente Gefühle in der Schwangerschaft Platz bekommen können,
wie man offen über Überforderung spricht und wie Sexualität in
dieser besonderen Lebensphase achtsam gestaltet werden kann.


Wenn auch du Fragen hast, die du Dania schon immer einmal stellen
wolltest, kannst du sie uns gerne per Mail schicken an:
news@daniaschiftan.ch. Deine Frage landet anonym in der
Community-Sammlung und vielleicht schon bald in einer der
nächsten Q&A-Folgen.
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