Wenn der Strom nicht fließt: Elektroden, Physik und der unterschätzte Übergangswiderstand

Wenn der Strom nicht fließt: Elektroden, Physik und der unterschätzte Übergangswiderstand

vor 3 Tagen
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Medizintechnik mit Mikrostrom und LED-Lichttherapie

Beschreibung

vor 3 Tagen
Wenn die Mikrostromtherapie nicht wirkt, denken die meisten zuerst
an Protokolle, Frequenzen oder Intensitäten. Die eigentliche
Ursache sitzt aber oft viel näher an der Oberfläche – buchstäblich:
an der Elektrode. In dieser Folge erkläre ich, warum der Kontakt
zwischen Elektrode und Haut über Therapieerfolg oder -misserfolg
entscheiden kann – und was die Physik dahinter damit zu tun hat.
Was dich erwartet: Wir starten mit einem kurzen Blick in die
Studienlage: von der klassischen Cheng-Studie (1982) mit ihrer
ATP-Steigerung um bis zu 500 % über McMakins Fibromyalgie-Daten bis
hin zur aktuellen FSM-Studie im Rheumatology Journal (Gregory et
al., 2025) – 40 % Verbesserung der Handfunktion in unter 60
Minuten, p = 0,0001. Und ich stelle unsere eigene PMCF-Studie vor:
2.346 Behandlungen, statistisch signifikant. Dann geht es in die
Physik. Das Ohmsche Gesetz – I = U / R – ist kein abstraktes
Schulwissen. Es erklärt direkt, warum ein HD 2000+ maximal 60 Volt
ausgibt, warum ein trockenes Gewebe weniger Strom bekommt als ein
gut hydriertes, und warum der MCI-Wert so viel mehr ist als eine
Kurve im Display. Der Kern der Folge: der Übergangswiderstand. Das
ist der Widerstand, der zwischen Elektrode und Haut entsteht – und
den das Gerät nicht vom echten Gewebewiderstand unterscheiden kann.
Ich erkläre, wann er besonders hoch ist, warum ausgetrocknete
Elektroden ein echtes Therapieproblem darstellen und was feuchte
Handtücher physikalisch anrichten können. Am Ende gibt es eine
Fünf-Punkte-Checkliste, die ihr sofort in euren Praxis-Workflow
integrieren könnt. In dieser Folge: Warum Spannung die Haut
ionisieren muss, bevor Strom in die Tiefe dringt Was der
MCI-Index wirklich misst – und was er nicht sehen kann
Übergangswiderstand: das unterschätzte Problem Nummer 1 in der
Praxis Feuchte Handtücher vs. Klebeelektroden – ein ehrlicher
Vergleich Die Cheng-Studie, McMakin, und die neue FSM-Studie aus
dem Rheumatology Journal 2025 Fünf Punkte, die vor jeder
Behandlung gecheckt werden sollten Warum Copy & Paste bei
Elektrodenanlagen nicht funktioniert Erwähnte Studien: Cheng et al.
(1982) – ATP-Produktion und Mikrostrom McMakin (2005) – FSM bei
Fibromyalgie, Interleukin-1 und TNF-alpha Gregory, Bagley et al.
(2025) – FSM bei Sklerodermie, Rheumatology Journal, DOI:
10.1093/rheumatology/keaf301 Luxxamed PMCF-Report 2024 – n = 2.346
Behandlungen,
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