«Ich doch nöd» von Helmut Peschina
vor 1 Tag
Zwei Menschen umkreisen sich, interessieren sich füreinander. Sie
kommen ins Gespräch, stossen sich ab, nähern sich an, brechen ihre
Panzer gegenseitig auf. Vertrautheit entsteht trotz Unverständnis.
Dass es sich um zwei Männer handelt, spielt keine R ...
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Beschreibung
vor 1 Tag
Zwei Menschen umkreisen sich, interessieren sich füreinander. Sie
kommen ins Gespräch, stossen sich ab, nähern sich an, brechen ihre
Panzer gegenseitig auf. Vertrautheit entsteht trotz Unverständnis.
Dass es sich um zwei Männer handelt, spielt keine Rolle. Oder doch?
Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 22.05.2026, 20.00
Uhr, Radio SRF 1 Zwei Männer begegnen sich immer wieder durch
Zufall – im Café, im Tram, auf der Strasse oder vor dem Pissoir.
Sie spüren auf Anhieb Sympathie, kommen ins Gespräch. Zufällig
erfährt der eine, der andere sei homosexuell. Und schon beginnt der
Teufelskreis der Ängste, Verdächtigungen und Rückzüge, aber auch
der Neugier. Im Dialog zeigt sich: Die Klischees stimmen alle
nicht. Der Homosexuelle ist nicht verführt worden, der Ehemann ist
nicht unglücklich verheiratet, das Kind ist nicht nur Kompensation
einer brüchig gewordenen Beziehung. Und immer wieder – und trotz
alledem – blitzt der Wunsch auf, zusammen zu sein, den anderen zu
verstehen und bei alledem die eigenen Grenzen gewahrt zu wissen.
Weniger aus einem neurotischen Abgrenzungsbemühen heraus als
vielmehr aus wachsender Achtung voreinander. ____________________
Mit: Peter Holliger (Mann A), Hans Schenker (Mann B)
____________________ Übersetzung ins Zürichdeutsche: Katja Früh –
Tontechnik: Ernst Neukomm und Ruth Pierrehumbert – Regie: Claude
Pierre Salmony ____________________ Produktion: SRF 1983
____________________ Dauer: 43’
kommen ins Gespräch, stossen sich ab, nähern sich an, brechen ihre
Panzer gegenseitig auf. Vertrautheit entsteht trotz Unverständnis.
Dass es sich um zwei Männer handelt, spielt keine Rolle. Oder doch?
Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 22.05.2026, 20.00
Uhr, Radio SRF 1 Zwei Männer begegnen sich immer wieder durch
Zufall – im Café, im Tram, auf der Strasse oder vor dem Pissoir.
Sie spüren auf Anhieb Sympathie, kommen ins Gespräch. Zufällig
erfährt der eine, der andere sei homosexuell. Und schon beginnt der
Teufelskreis der Ängste, Verdächtigungen und Rückzüge, aber auch
der Neugier. Im Dialog zeigt sich: Die Klischees stimmen alle
nicht. Der Homosexuelle ist nicht verführt worden, der Ehemann ist
nicht unglücklich verheiratet, das Kind ist nicht nur Kompensation
einer brüchig gewordenen Beziehung. Und immer wieder – und trotz
alledem – blitzt der Wunsch auf, zusammen zu sein, den anderen zu
verstehen und bei alledem die eigenen Grenzen gewahrt zu wissen.
Weniger aus einem neurotischen Abgrenzungsbemühen heraus als
vielmehr aus wachsender Achtung voreinander. ____________________
Mit: Peter Holliger (Mann A), Hans Schenker (Mann B)
____________________ Übersetzung ins Zürichdeutsche: Katja Früh –
Tontechnik: Ernst Neukomm und Ruth Pierrehumbert – Regie: Claude
Pierre Salmony ____________________ Produktion: SRF 1983
____________________ Dauer: 43’
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