Berlin – Menschenfleisch aus Großmanns Wurstbude

Berlin – Menschenfleisch aus Großmanns Wurstbude

vor 1 Monat
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Beschreibung

vor 1 Monat

Carl Großmann verkaufte das Fleisch seiner Opfer als frische
Wurst und Hackfleisch an den Ständen des Schlesischen Bahnhofs.
In den Hungerjahren 1918‑1921 kauften hungrige Berliner das
Fleisch unwissentlich und aßen Menschenfleisch, das sich in den
Gassen der Stadt verteilte. 





Wir zeigen, wie das Elend und die Inflations‑Krise das Verbrechen
ermöglichten: ein unsichtbarer Wursthändler, Nachbarn, die den
Gestank nur als Schlachtgeruch abtaten, und eine überlastete
Polizei, die das Verschwinden armer Frauen als Selbstmord abtat.
Der Hörer erfährt, warum das System die Opfer nicht sah und
welche kleinen Details – von Fliegen über morsche Mietskasernen
bis hin zu rauchenden Öfen – die grausame Serie erst möglich
machten. 





Marie Nitsche, die erst einen Tag nach ihrer Haftentlassung von
Großmann erstickt wurde, bleibt stumm.
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