#44 Wie feministisch kann eine Stadt sein?

#44 Wie feministisch kann eine Stadt sein?

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche
Warum fühlen sich manche Städte sicher, lebendig und
alltagstauglich an – und andere nicht? Wer wird bei Stadtplanung
mitgedacht? Und was hat feministische Planung eigentlich mit
Schattenplätzen, sicheren Wegen, Radverkehr oder der
‚15-Minuten-Stadt‘ zu tun? Viele Debatten, die heute
selbstverständlich wirken, haben ihre Wurzeln in der feministischen
Stadtplanung. Doch was ist aus den Ideen des ‚Genderplanning‘ der
1990er-Jahre geworden? Wie prägt feministische und gendergerechte
Planung heute unsere Städte? Darüber sprechen wir mit der
Soziologin Dr. Nina Schuster und der Wiener Planungsexpertin Eva
Kail, die über Jahrzehnte konkrete Veränderungen in der
Stadtentwicklung Wiens mitgestaltet hat, u.a. für die Seestadt
Aspern. Im Podcast geht es unter anderem um: • warum feministische
Planung mehr ist als ‚Frauenthemen‘ • wie feministische
Perspektiven Stadtplanung verändert haben: von Barrierefreiheit,
über Rad- und Fußverkehr bis hin zur ‚15-Minuten-Stadt‘ • welche
aktuellen Herausforderungen im Mittelpunkt stehen: Klimaanpassung,
Aufenthaltsqualität und lebenswerte Dichte. Dabei wird deutlich:
Viele aktuelle Debatten um Klima und Gesundheit in der Stadt sind
eng mit feministischen Anliegen verbunden. Eine Folge über
Stadtplanung als Gesellschaftsaufgabe und darüber, für wen unsere
Städte eigentlich konzipiert und entwickelt werden. Shownotes
Autor*innenkollektiv Geographie und Geschlecht (2021): Handbuch
Feministische Geographien. Arbeitsweisen und Konzepte. Opladen,
Berlin, Toronto: Barbara Budrich. Dellenbaugh-Losse, Mary (2024):
Gendergerechte Stadtentwicklung, Wiesbaden, Springer Gabler Verlag
Feministisches Kollektiv (Hg.) (2008): Street harassment.
Machtprozesse und Raumproduktion. Wien: Mandelbaum-Verlag. Grüger,
Christine (2000): Nachhaltige Regionalplanung und Gender planning.
Das Beispiel der Regionalplanung beim VRS, Dortmund Huning, Sandra
(2018): Feminismus und Stadt. In: Dieter Rink/Annegret Haase (Hg.),
Handbuch Stadtkonzepte. Analysen, Diagnosen, Kritiken und Visionen.
Opladen: Barbara Budrich, S. 107-128. Kern, Leslie (2024): Feminist
City. Münster: Unrast. Stadt Wien (2013): Handbuch „Gender
Mainstreaming in der Stadtplanung und Stadtentwicklung“,
Werkstattbericht 139, 2013,
https://www.digital.wienbibliothek.at/urn/urn:nbn:at:AT-WBR-707526
Stadt Wien (2025) Frauengerechte Stadt. Bausteine und Tipps aus der
Praxis. Online verfügbar:
https://www.urbanforum.at/wp-content/uploads/2025/10/UrbanForum_Buch_Handbuch_Frauengerechte-Stadtentwicklung_210x275mm_v11_Web.pdf
TU München (Hg.) (2025): „Raumpilot*in - gendergerechter Städtebau,
Handbuch für Planer*innen“, TU München, Online verfügbar:
https://doi.org/10.14459/2025md1798818 Zibell, Barbara (2021):
„Care-Arbeit räumlich denken“ feministische Perspektiven auf
Planung und Entwicklung, eFeF Verlag, Im neu überarbeiteten
Handbuch Stadtsoziologie (Hg. von Frank Eckardt, 2026, Wiesbaden:
Springer VS) sind folgende Artikel zu queeren und feministischen
Perspektiven zu finden: Schuster, Nina: Queer Spaces (S. 957-982)
Sarah Klosterkamp: Feministische Stadt (S. 1153-1172) Sabine
Knierbein/Angelika Gabauer/Henrik Lebuhn: Die Sorgende Stadt (S.
1247-1268) Weiterführende Links zu Netzwerken und Initiativen:
https://www.haw-kiel.de/genderarchland
https://architektinnen-initiative.de/
https://www.rvr.ruhr/politik-regionalverband/ueber-uns/gleichstellung/frauennetzwerk/
https://wia-festival.de/ Weiterführende Hinweise: Der Bayerische
Ministerrat hat Regelungen zur geschlechtergerechten Sprache in den
Behörden des Freistaates beschlossen. Darunter fallen neben den
Verwaltungen des Freistaats auch staatliche Schulen und
Hochschulen. Dazu hat er § 22 Abs. 5 der Allgemeinen
Geschäftsordnung für die Behörden des Freistaates Bayern (AGO)
geändert. Dort heißt es: „Mehrgeschlechtliche Schreibweisen durch
Wortbinnenzeichen wie Genderstern, Doppelpunkt, Gender-Gap oder
Mediopunkt sind unzulässig.“(Quelle: KMS V.4-BS4402.5.6a.15018 vom
20.03.2024) Explizit zulässig ist
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