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Episoden

34 Minuten
Die Stadt Mannheim hat „Little Istanbul“ nicht geplant. Das angrenzende Quartier am Mannheimer Marktplatz ist gewachsen – durch die Entscheidungen und das Engagement vieler migrantischer Unternehmer. Heute ist es ein Einkaufs- und Gastro-Hotspot mit großer regionaler Strahlkraft. Längst hat auch die Stadt das besondere Profil erkannt und nutzt „Little Istanbul“ selbstbewusst im Stadtmarketing. Doch wie geht es weiter, wenn aus einer gewachsenen Struktur eine gemeinsame Quartiersentwicklung werden soll? Was passiert, wenn die Unternehmer selbst mehr Aufenthaltsqualität, Ordnung und ein besseres Image ihres Standorts einfordern? Und wie gelingt die Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung, Wirtschaftsförderung und bestehenden Netzwerken? Darüber sprechen wir in unserer neuen Folge mit unserem Gast: Mevlüt Idare, Marketingexperte, Geschäftsführer, Inhaber & Managing Direktor von Pure Media Marketing, https://puremediamarketing.de/, Mannheim sowie Mitglied des Netzwerks „Little Istanbul“. Er erzählt, wie sich die Unternehmer organisieren, welche Ideen sie für das Quartier haben und wo die Zusammenarbeit mit der Stadt funktioniert – oder noch besser werden könnte. Shownotes: „Little Istanbul in Mannheim kämpft um sein Image“ – Mannheimer Morgen vom 11.1.2026 Stadt Mannheim, Fachbereich Demokratie und Strategie (2024): FUTURAUM Stadt Mannheim, Ergebnisse und Erfahrungen 2022-2025 https://mannheim-gemeinsam-gestalten.de/futuraum Stadt Mannheim (2025): Neuaufstellung des Gewerbevereins OMMA „Türkisches Einkaufsviertel am Mannheimer Marktplatz soll attraktiver werden“ –Mannheimer-Morgen vom 29. November 2025 vhw e.V. (Hg.) (2019): Der Marktplatz in Mannheim. Bedeutung, Nutzung, Handlungsbedarf – eine multiperspektivische Fallstudie. In: Öffentliche Räume im Zentrum der Städte. Nutzung, Bedeutung und Entwicklung, vhw Schriftenreihe 14, https://www.netzwerk-stadt.eu/Downloads/Publikationen/vhw_Schriftenreihe_Nr._14.pdf Konzeption & Redaktion: Dr. Christine Grüger, Dr. Fee Thissen Technik & Schnitt: Henriette Frye, Olivia Schaffrin
51 Minuten
Was wird aus dem § 3 (1) BauGB, der bisher der Grundpfeiler für eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung in der Bauleitplanung war? Wenn das neue „Gesetz zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrecht“ auf „Beschleunigung“, „Vereinfachung“ und „Vermeidung von wiederholten Beteiligungen“ abzielt, wird der Dialog mit der Öffentlichkeit nur noch „Kür“ und nicht mehr „Pflicht“ sein? Wann findet eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung überhaupt statt und welche Bedeutung hat (oder gewinnt) die sogenannte „Phase 0“? Diese Fragen diskutieren wir mit unseren Gästen: • Christian Plöhn; Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Stadtplanung der Stadt Heidelberg und • Dr. iur. Henning Jäger, Stellv. Geschäftsbereichsleiter Städtebau/Bauleitplanung (FB61/4) Stadt Dortmund Shownotes: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) (Hg.) (2026): Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts (https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/gesetzgebungsverfahren/DE/baugb-upgrade/baugb-upgrade.html Zugriff im Juni/Juli2026) Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) (Hg.) (2026): Kabinett bringt Baugesetzbuch-Upgrade auf den Weg (https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2026/05/BauGB.html?nn=43010 Zugriff im Juni/Juli2026) Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) (Hg.) (2026): 93 Stellungnahmen zum Download (https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/gesetzgebungsverfahren/DE/baugb-upgrade/baugb-upgrade.html Zugriff im Juni/Juli2026) Ronja Decker, Klaus Selle (2023): Neue Blicke auf frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung im Alltag der Stadtentwicklung. vhw Schriftenreihe Nr. 40 …und vier detail- und abbildungsreiche Arbeitspapiere dazu auf www.netzwerk-stadt.eu Ronja Decker, Klaus Selle, Fee Thissen (2025): Digitale Öffentlichkeitsbeteiligung in der Bauleitplanung - Entwicklung und Stand heute. In: vhw werkSTADT Nr. 76, Aug 2025.https://www.vhw.de/fileadmin/user_upload/08_publikationen/werkSTADT/PDF/vhw_werkSTADT_Digitale_OEffentlichkeitsbeteiligung_in_der_Bauleitplanung_Nr._76.pdf Moderation: Dr. Christine Grüger & Dr. Fee Thissen Technik & Schnitt: Katharina Stommel
49 Minuten
Wenn über lebendige Innenstädte gesprochen wird, geht es meist um Leerstände, Aufenthaltsqualität, Einzelhandel und neue Nutzungskonzepte. Doch sprechen wir eigentlich genug über diejenigen, die sie vielerorts längst prägen? Für unsere neue Podcastfolge sind wir nach Mannheim gefahren – auf den Mannheimer Marktplatz. Was früher vor allem mit Konflikten verbunden wurde, vermarktet die Wirtschaftsförderung heute selbstbewusst als „Klein Istanbul“. Wie kam es zu diesem Perspektivwechsel? Die Antwort beginnt mit Zuhören. Die Stadt sucht den direkten Kontakt zu migrantischen Unternehmern, interessiert sich für ihre Bedürfnisse und entwickelt gemeinsam mit ihnen Projektideen und setzt auch bei Konflikten wie etwa um Autoposing, bei Gerüchen oder Lärm – auf individuelle Lösungen statt Verbote. So wächst Vertrauen, die Händler übernehmen Verantwortung und gestalten ihre Umgebung aktiv mit. Übersehen viele Förderprogramme eine Unternehmensgruppe, die unsere Innenstädte längst mitträgt? Ist die enge Zusammenarbeit mit migrantischen Netzwerken und der Stadtverwaltung möglichweise ein Vorbild für die multikulturelle Innenstadt? Darüber sprechen wir mit dem Innenstadtbeauftragten Petar Drakul sowie Christiane Ram, und Penelope Wasylyk von der Mannheimer Wirtschaftsförderung. Shownotes David, A.; Terstriep, J.; Sänger, R. (2024). Migrant:innenökonomie in der Stadt Essen. Ergebnisbericht des Projekts MIRAN im Auftrag der Stadt Essen, https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/0115_1/newsletter_5/sonstiges_1/2024-04-17_Miran_Ergebnisbericht.pdf Räuchle, Charlotte (2021): Migrantische Ökonomien in Deutschland, in: Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), https://www.bpb.de/themen/migration-integration/kurzdossiers/344334/migrantische-oekonomien-in-deutschland/ Seufert, Jonas (2024): Innenstadt Heilbronn: Schöner ohne Döner? In: der ZEIT Nr. 43/2024, aktualisiert am 14. Oktober 2024, 13:49 Uhr https://www.zeit.de/2024/43/innenstadt-heilbronn-kebablaeden-obergrenze-vielfalt Stadt Mannheim, Fachbereich Demokratie und Strategie (2024): FUTURAUM Stadt Mannheim, Ergebnisse und Erfahrungen 2022-2025 https://mannheim-gemeinsam-gestalten.de/futuraum vhw e.V. (Hg.) (2019): Der Marktplatz in Mannheim. Bedeutung, Nutzung, Handlungsbedarf – eine multiperspektivische Fallstudie. In: Öffentliche Räume im Zentrum der Städte. Nutzung, Bedeutung und Entwicklung, vhw Schriftenreihe 14, https://www.netzwerk-stadt.eu/Downloads/Publikationen/vhw_Schriftenreihe_Nr._14.pdf Moderation: Dr. Christine Grüger, Dr. Fee Thissen Schnitt: Henriette Frye & Katharina Stommel
49 Minuten
Warum fühlen sich manche Städte sicher, lebendig und alltagstauglich an – und andere nicht? Wer wird bei Stadtplanung mitgedacht? Und was hat feministische Planung eigentlich mit Schattenplätzen, sicheren Wegen, Radverkehr oder der ‚15-Minuten-Stadt‘ zu tun? Viele Debatten, die heute selbstverständlich wirken, haben ihre Wurzeln in der feministischen Stadtplanung. Doch was ist aus den Ideen des ‚Genderplanning‘ der 1990er-Jahre geworden? Wie prägt feministische und gendergerechte Planung heute unsere Städte? Darüber sprechen wir mit der Soziologin Dr. Nina Schuster und der Wiener Planungsexpertin Eva Kail, die über Jahrzehnte konkrete Veränderungen in der Stadtentwicklung Wiens mitgestaltet hat, u.a. für die Seestadt Aspern. Im Podcast geht es unter anderem um: • warum feministische Planung mehr ist als ‚Frauenthemen‘ • wie feministische Perspektiven Stadtplanung verändert haben: von Barrierefreiheit, über Rad- und Fußverkehr bis hin zur ‚15-Minuten-Stadt‘ • welche aktuellen Herausforderungen im Mittelpunkt stehen: Klimaanpassung, Aufenthaltsqualität und lebenswerte Dichte. Dabei wird deutlich: Viele aktuelle Debatten um Klima und Gesundheit in der Stadt sind eng mit feministischen Anliegen verbunden. Eine Folge über Stadtplanung als Gesellschaftsaufgabe und darüber, für wen unsere Städte eigentlich konzipiert und entwickelt werden. Shownotes Autor*innenkollektiv Geographie und Geschlecht (2021): Handbuch Feministische Geographien. Arbeitsweisen und Konzepte. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich. Dellenbaugh-Losse, Mary (2024): Gendergerechte Stadtentwicklung, Wiesbaden, Springer Gabler Verlag Feministisches Kollektiv (Hg.) (2008): Street harassment. Machtprozesse und Raumproduktion. Wien: Mandelbaum-Verlag. Grüger, Christine (2000): Nachhaltige Regionalplanung und Gender planning. Das Beispiel der Regionalplanung beim VRS, Dortmund Huning, Sandra (2018): Feminismus und Stadt. In: Dieter Rink/Annegret Haase (Hg.), Handbuch Stadtkonzepte. Analysen, Diagnosen, Kritiken und Visionen. Opladen: Barbara Budrich, S. 107-128. Kern, Leslie (2024): Feminist City. Münster: Unrast. Stadt Wien (2013): Handbuch „Gender Mainstreaming in der Stadtplanung und Stadtentwicklung“, Werkstattbericht 139, 2013, https://www.digital.wienbibliothek.at/urn/urn:nbn:at:AT-WBR-707526 Stadt Wien (2025) Frauengerechte Stadt. Bausteine und Tipps aus der Praxis. Online verfügbar: https://www.urbanforum.at/wp-content/uploads/2025/10/UrbanForum_Buch_Handbuch_Frauengerechte-Stadtentwicklung_210x275mm_v11_Web.pdf TU München (Hg.) (2025): „Raumpilot*in - gendergerechter Städtebau, Handbuch für Planer*innen“, TU München, Online verfügbar: https://doi.org/10.14459/2025md1798818 Zibell, Barbara (2021): „Care-Arbeit räumlich denken“ feministische Perspektiven auf Planung und Entwicklung, eFeF Verlag, Im neu überarbeiteten Handbuch Stadtsoziologie (Hg. von Frank Eckardt, 2026, Wiesbaden: Springer VS) sind folgende Artikel zu queeren und feministischen Perspektiven zu finden: Schuster, Nina: Queer Spaces (S. 957-982) Sarah Klosterkamp: Feministische Stadt (S. 1153-1172) Sabine Knierbein/Angelika Gabauer/Henrik Lebuhn: Die Sorgende Stadt (S. 1247-1268) Weiterführende Links zu Netzwerken und Initiativen: https://www.haw-kiel.de/genderarchland https://architektinnen-initiative.de/ https://www.rvr.ruhr/politik-regionalverband/ueber-uns/gleichstellung/frauennetzwerk/ https://wia-festival.de/ Weiterführende Hinweise: Der Bayerische Ministerrat hat Regelungen zur geschlechtergerechten Sprache in den Behörden des Freistaates beschlossen. Darunter fallen neben den Verwaltungen des Freistaats auch staatliche Schulen und Hochschulen. Dazu hat er § 22 Abs. 5 der Allgemeinen Geschäftsordnung für die Behörden des Freistaates Bayern (AGO) geändert. Dort heißt es: „Mehrgeschlechtliche Schreibweisen durch Wortbinnenzeichen wie Genderstern, Doppelpunkt, Gender-Gap oder Mediopunkt sind unzulässig.“(Quelle: KMS V.4-BS4402.5.6a.15018 vom 20.03.2024) Explizit zulässig ist
54 Minuten
Der **Bauturbo** ist da und mit ihm die Erwartung, dass nun das Bauen schneller geht und die Bauwirtschaft angekurbelt wird. Aber ist das wirklich so? Oder eher…anders? In unserem achten Kaffeegespräch sprechen wir darüber mit **Christian Plöhn, Stadtplanungsamtsleiter der Stadt Heidelberg**. Ein Gespräch über den Versuchsparagrafen, Fristen, Freiwilligkeit, nachbarliche Interessen und Fehlerkultur. Gleich zu Beginn macht Christian Plöhn klar: Ein „Bauturbo“ ist das eigentlich nicht. Treffender wäre: ein Bebauungsplan-Umgehungsgesetz. Was das konkret für Kommunen bedeutet – darüber reden wir bei Kaffee, Tee und klaren Worten. Darum geht’s im Podcast: _Umgang mit dem Bauturbo: Wie gehen Kommunen aktuell damit um – insbesondere kleinere und mittlere Städte ohne eigene Fachbehörden? _Planungskultur unter Druck: Wie passt der sogenannte Bauturbo zu den Leitplanken des BauGB – Gemeinwohl, Nachhaltigkeit, Beteiligung, Ausgleich? _Entbürokratisierung in der Praxis: Welche Schritte in Planungsverfahren lassen sich wirklich vereinfachen – und wo wird es heikel? Wie ist mit Fristen umgehen? Was geht ab jetzt schneller oder einfacher? (Umgang mit Gutachten und Fachbeiträgen, Öffentlichkeitsbeteiligung, Gremienabsprachen) _Öffentlichkeitsbeteiligung & Artenschutz: Wie wird zukünftig mit Abweichungen vom Bebauungsplan umgegangen, wenn nachbarliche Interessen „gewürdigt“ werden sollen – und gleichzeitig Zeitdruck herrscht? _Phase 0: Worauf sollen kleinere und mittlere Kommunen im Umgang mit dem Bauturbo achten (frühzeitige Klärung, Zieldiskussion und Strukturierung)? _Und: Wo kann ich mich schlau machen – wen kann ich fragen? Ein Gespräch für alle, die mit dem neuen Planungsinstrument umgehen müssen und auf planerische Realität treffen. Jetzt reinhören auf **www.stadtrederei.com** oder überall, wo es Podcasts gibt. Viel Freude beim Hören – und wie immer ist Euer Feedback willkommen! Herzliche Grüße Euer Team der STADTREDEREI **Konzeption und Moderation: **Dr. Christine Grüger & Dr. Fee Thissen **Shownotes** Bauwende Allianz (2026): BauTurbo Umsetzungslabor. (Online verfügbar unter https://bauwende-allianz.org/bau-turbo-umsetzungslabor/ Zugriff am 12.02.2026) Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) (Hg.) (2025): Verfahrensbeschleunigung der Bauleitplanung. Digitale Instrumente und Prozessoptimierungen für effiziente Bebauungsplanverfahren, Bonn 2025 Deutscher Bundestag (o.J.): Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung., BGBl. 2025 Nr. 257 vom 29.10.2025 (Online verfügbar unter https://dip.bundestag.de/vorgang/gesetz-zur-beschleunigung-des-wohnungsbaus-und-zur-wohnraumsicherung/323372 Zugriff am 12.2.2026) Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Pressestelle (2025): Neue Bauordnung. Hamburg macht das Bauen zum neuen Jahr schneller und einfacher: die neue Hamburgische Bauordnung tritt in Kraft, Pressemitteilung vom 22.12.2025 Joachim Röderer (2026): Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag: „Der Bauturbo ist kein Gamechanger“. Interview in der Badischen Zeitung vom 3.1.2026 (Online verfügbar https://www.badische-zeitung.de/freiburgs-baubuergermeister-martin-haag-der-bauturbo-ist-kein-gamechanger Zugriff am 12.02.2026) Schwarz, Philipp (2025): Unerhört! Was uns die Bauturbo-Debatte über den Stand der Planung verraten kann. In: PLANERIN Heft 6_25, S. 58-59 Initiative von Praktiker:innen der „Rheinschiene“ (2025): Impulse für eine leistungsfähige und schnelle Bauleitplanung. Ein Arbeitspapier für die Planungspraxis, Bonn (Online verfügbar: https://www.akbw.de/fileadmin/download/Freie_Dokumente/Berufspolitik/Leitfaden/20251001_Bauleitplanung_beschleunigen.pdf Zugriff am 12.02.2026) Ziegenbein, Brigitte (2025): Zwischen „Bauturbo“ und „Gesundheitsgerechtigkeit“. Gestalten oder Verwalten in Leipzig? In: vhw FWS 5 / Sept.-Okt. 2025, S. 238-242
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Über diesen Podcast

Die Entwicklung von Stadt und Raum gewinnt durch Krisenerscheinungen, gesellschaftliche Debatten und einen wachsenden Kreis neuer (Stadt-)Akteur:innen an Dynamik. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, gehen Planer:innen zunehmend neue Wege und hinterfragen altgediente Instrumente und Handlungsmuster. Im Podcast „Stadtrederei. Reflexionen zu Stadt und Raum“ sprechen Expert:innen am Beispiel aktueller städtebaulicher Herausforderungen, über die Abkehr von bestehenden planerischen Denkmodellen und über mutige Entwürfe und unorthodoxe Ideen zur Gestaltung städtischer Zukünfte. Neben Stadtplaner:innen und Architekt:innen, zählen weitere (Stadt-)Akteur:innen unterschiedlichster Professionen zu den Gästen. Der Podcast zeichnet sich durch eine unkonventionelle und reflexive Herangehensweise aus und bietet neue Perspektiven im Umgang mit aktuellen Themen der Stadtentwicklungsplanung. Der Podcast „Stadtrederei. Reflexionen zu Stadt und Raum“ war von 2021-2024 ein Kooperationsprojekt des Instituts für Städtebau und Wohnungswesen (ISW) mit Dr. Christine Grüger (suedlicht, Freiburg) und Dr. Fee Thissen (Urbane Transformation, Oberhausen). Ab 2025 ändert sich ein Kooperationspartner und an die Stelle des ISW tritt für bestimmte Folgen die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung e. V. (DASL). Die Trilogie „Zukunft gestalten in unsicheren Zeiten“ (Folgen 33-35) wurde unter der Schirmherrschaft der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung e. V. (DASL) als Kooperationsprojekt zwischen der DASL, dem ISW mit Dr. Christine Grüger und Dr. Fee Thissen umgesetzt. Das Projekt ist als Teil der Nationalen Stadtentwicklungspolitik vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert.
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„Stadtrederei. Reflexionen zu Stadt und Raum“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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