Das Machtwort: Leihmutterschaft – Freiheit oder Ausbeutung?

Das Machtwort: Leihmutterschaft – Freiheit oder Ausbeutung?

vor 1 Tag
Soll Leihmutterschaft erlaubt sein – und wenn ja, unter welchen Bedingungen?
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Beschreibung

vor 1 Tag
Leihmutterschaft ist eines der umstrittensten Themen im Bereich der
Reproduktionsmedizin. Die Debatte berührt grundlegende Fragen zu
Selbstbestimmung, Kinderwunsch, körperlicher Autonomie und
gesellschaftlicher Verantwortung. Während manche in
Leihmutterschaft eine Möglichkeit sehen, Menschen mit unerfülltem
Kinderwunsch zu helfen, warnen andere vor Abhängigkeiten,
Ausbeutung und einem Ungleichgewicht zwischen den beteiligten
Personen. Dabei gibt es unterschiedliche Formen der
Leihmutterschaft: Man unterscheidet zwischen kommerzieller und
altruistischer Leihmutterschaft sowie zwischen traditioneller und
gestationeller Leihmutterschaft. Gleichzeitig unterscheiden sich
die gesetzlichen Regelungen international stark. In vielen
europäischen Ländern ist Leihmutterschaft verboten oder nur sehr
eingeschränkt erlaubt, in den USA gelten je nach Bundesstaat
unterschiedliche Regeln. Auch die politische Diskussion im
deutschsprachigen Raum hat zuletzt an Fahrt aufgenommen. Dabei geht
es um die Frage, ob eine strenge Regulierung Schutz schaffen kann
oder ob die bestehenden ethischen Bedenken dadurch nicht aufgelöst
werden. In dieser Folge von "Das Machtwort" diskutieren Henrike
Brandstötter und Claudia Gamon über die unterschiedlichen
Perspektiven auf Leihmutterschaft: über die Situation von Menschen
mit Kinderwunsch, über die körperlichen und rechtlichen
Auswirkungen für Leihmütter und über die grundsätzliche Frage, wie
weit Selbstbestimmung reichen kann, wenn soziale und
wirtschaftliche Abhängigkeiten eine Rolle spielen.
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