Das Machtwort: Mama und Mandat – geht sich das aus?

Das Machtwort: Mama und Mandat – geht sich das aus?

vor 1 Woche
Lassen sich ein politisches Mandat und Mutterschaft vereinbaren?
31 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Woche
Frauen stellen rund 50 Prozent der Bevölkerung in Österreich – in
der Politik sind sie jedoch weiterhin deutlich unterrepräsentiert.
Im österreichischen Nationalrat liegt der Frauenanteil derzeit bei
35,5 Prozent. Von den 183 Abgeordneten sind nur 65 Frauen. Damit
befindet sich Österreich im europäischen Mittelfeld, von echter
Geschlechterparität ist das politische System aber noch entfernt.
Auch auf Regierungsebene hat sich die Situation zwar verbessert: In
der Bundesregierung liegt der Frauenanteil bei rund 40 Prozent, in
den Landesregierungen im Durchschnitt bei etwa 37 Prozent.
Besonders deutlich wird die Unterrepräsentation jedoch auf
kommunaler Ebene. Nur etwa 12 Prozent der Bürgermeisterämter werden
von Frauen ausgeübt. Wer politische Entscheidungen trifft,
beeinflusst auch, welche Themen Priorität bekommen. Fragen wie
Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kinderbetreuung oder
Care-Arbeit rücken oft stärker in den Fokus, wenn mehr Frauen an
politischen Entscheidungen beteiligt sind. Gleichzeitig ist
politische Arbeit noch immer von Strukturen geprägt, die schwer mit
Familienleben vereinbar sind – etwa lange Sitzungen und hohe
zeitliche Verfügbarkeit. Die Folge „Mandat und Mutterschaft“ stellt
genau diese Fragen: Wie lassen sich politische Verantwortung und
Familienleben verbinden? Und was braucht es, damit mehr Frauen –
und besonders Mütter – in der Politik vertreten sind? Darüber
sprechen Claudia Gamon, Stv. Parteichefin, Anna Stürgkh,
EU-Abgeordnete und Frauensprecherin Henrike Brandstötter von den
NEOS bei einem Live-Podcast im Rahmen der 1. NEOS Frauen Konferenz.
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