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Episoden

40 Minuten
Leihmutterschaft ist eines der umstrittensten Themen im Bereich der Reproduktionsmedizin. Die Debatte berührt grundlegende Fragen zu Selbstbestimmung, Kinderwunsch, körperlicher Autonomie und gesellschaftlicher Verantwortung. Während manche in Leihmutterschaft eine Möglichkeit sehen, Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch zu helfen, warnen andere vor Abhängigkeiten, Ausbeutung und einem Ungleichgewicht zwischen den beteiligten Personen. Dabei gibt es unterschiedliche Formen der Leihmutterschaft: Man unterscheidet zwischen kommerzieller und altruistischer Leihmutterschaft sowie zwischen traditioneller und gestationeller Leihmutterschaft. Gleichzeitig unterscheiden sich die gesetzlichen Regelungen international stark. In vielen europäischen Ländern ist Leihmutterschaft verboten oder nur sehr eingeschränkt erlaubt, in den USA gelten je nach Bundesstaat unterschiedliche Regeln. Auch die politische Diskussion im deutschsprachigen Raum hat zuletzt an Fahrt aufgenommen. Dabei geht es um die Frage, ob eine strenge Regulierung Schutz schaffen kann oder ob die bestehenden ethischen Bedenken dadurch nicht aufgelöst werden. In dieser Folge von "Das Machtwort" diskutieren Henrike Brandstötter und Claudia Gamon über die unterschiedlichen Perspektiven auf Leihmutterschaft: über die Situation von Menschen mit Kinderwunsch, über die körperlichen und rechtlichen Auswirkungen für Leihmütter und über die grundsätzliche Frage, wie weit Selbstbestimmung reichen kann, wenn soziale und wirtschaftliche Abhängigkeiten eine Rolle spielen.
31 Minuten
Frauen stellen rund 50 Prozent der Bevölkerung in Österreich – in der Politik sind sie jedoch weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Im österreichischen Nationalrat liegt der Frauenanteil derzeit bei 35,5 Prozent. Von den 183 Abgeordneten sind nur 65 Frauen. Damit befindet sich Österreich im europäischen Mittelfeld, von echter Geschlechterparität ist das politische System aber noch entfernt. Auch auf Regierungsebene hat sich die Situation zwar verbessert: In der Bundesregierung liegt der Frauenanteil bei rund 40 Prozent, in den Landesregierungen im Durchschnitt bei etwa 37 Prozent. Besonders deutlich wird die Unterrepräsentation jedoch auf kommunaler Ebene. Nur etwa 12 Prozent der Bürgermeisterämter werden von Frauen ausgeübt. Wer politische Entscheidungen trifft, beeinflusst auch, welche Themen Priorität bekommen. Fragen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kinderbetreuung oder Care-Arbeit rücken oft stärker in den Fokus, wenn mehr Frauen an politischen Entscheidungen beteiligt sind. Gleichzeitig ist politische Arbeit noch immer von Strukturen geprägt, die schwer mit Familienleben vereinbar sind – etwa lange Sitzungen und hohe zeitliche Verfügbarkeit. Die Folge „Mandat und Mutterschaft“ stellt genau diese Fragen: Wie lassen sich politische Verantwortung und Familienleben verbinden? Und was braucht es, damit mehr Frauen – und besonders Mütter – in der Politik vertreten sind? Darüber sprechen Claudia Gamon, Stv. Parteichefin, Anna Stürgkh, EU-Abgeordnete und Frauensprecherin Henrike Brandstötter von den NEOS bei einem Live-Podcast im Rahmen der 1. NEOS Frauen Konferenz.
34 Minuten
Mit September 2026 gibt es ein Kopftuchverbot für unter 14-jährige Mädchen an österreichischen Schulen. Wir als liberale Politikerinnen sprechen darüber, weshalb dieses Verbot wichtig ist, wo die intellektuellen Unschärfen liegen und weshalb die Debatte über dieses Verbot nicht einfach ist.
22 Minuten
Diese Folge dreht sich um ein Thema, das viele Frauen betrifft, über das aber kaum gesprochen wird: Dickpics. Ungefragt verschickt, oft bagatellisiert – dabei sind sie nichts anderes als digitale sexuelle Belästigung. Wir sprechen darüber, warum das Verschicken solcher Bilder Macht demonstrieren soll, wie Österreich (endlich!) reagiert und was sich gesellschaftlich ändern muss. Denn: Freiheit bedeutet Wahl, nicht Übergriff.
26 Minuten
Das Machtwort – der Podcast über Feminismus, Frauen und Freiheit. Mit Henrike Brandstötter und Claudia Gamon. In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das in Österreich lange tabu war – und jetzt endlich erlaubt ist: Social Egg Freezing, also das vorsorgliche Einfrieren von Eizellen. Kleiner Zeitsprung: Wir haben diese Folge kurz vor dem Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs aufgenommen – also bevor offiziell klar war, dass das Verbot fällt. Wir haben’s geahnt – und jetzt dürfen wir uns umso mehr freuen, dass das Recht auf Selbstbestimmung endlich bestätigt wurde. Wir diskutieren, - warum Social Egg Freezing bisher verboten war, - was sich jetzt ändert, - wie andere Länder das handhaben, - welche Chancen, Risiken und gesellschaftlichen Fragen damit verbunden sind - und warum Selbstbestimmung nicht an der Gebärmuttergrenze enden darf. Claudia erzählt von Frauen, die es schon gemacht haben, Henni von der politischen Schieflage, und gemeinsam fragen wir: Warum darf der Staat eigentlich entscheiden, wann Frauen Kinder bekommen sollen – und wann nicht?
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Über diesen Podcast

Das nennen wir Timing! Kaum reden wir in der ersten Folge unseres gemeinsamen Podcasts darüber, dass Social Egg Freezing endlich erlaubt sein sollte – schon gibt der Verfassungsgerichtshof grünes Licht. Es geht den Staat nämlich nichts an, wann und wie Frauen Kinder bekommen. Ein Sieg für die Selbstbestimmung für Frauen!
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„Das Machtwort“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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