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#335 Wende für die Ukraine im Drohnenkrieg

#335 Wende für die Ukraine im Drohnenkrieg

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Die Ukraine hat die Region Moskau massiv mit hunderten Drohnen
angegriffen. Ziele waren unter anderem ein Öl-Depot, eine
Raffinerie und Betriebe, die für die Rüstungsindustrie arbeiten.
Der ehemalige Nato-General Erhard Bühler sagt, die Ukraine habe
inzwischen deutlich höhere Kapazitäten für solche Angriffe. Mitte
2024 hätten die Ukrainer 1.000 Drohnen pro Monat gegen Russland
eingesetzt. Inzwischen seien es 7.000. Bühler dazu: "Auch das ist
ein Trend, der deutlich macht, dass die Ukrainer heute schon mehr
Drohnen nach Russland schicken als die Russen in die
Ukraine."

Auch Russland hatte schon in der vergangenen Woche einen der
schwersten Angriffe mit Drohnen und Marschflugkörpern auf die
Ukraine durchgeführt. Schwerpunkte waren Kiew und die westliche
Ukraine. Es gab Dutzende Tote. Und doch gelang es der Ukraine,
Schlimmeres zu verhindern. Mehr als 90 Prozent der Drohnen und drei
Viertel der Raketen und Marschflugkörper sind ukrainischen Angaben
zufolge abgeschossen worden. "Daran erkennt man, dass sich die
Ukraine von einem Land nahezu ohne Luftverteidigung zu einem der
führenden Drohnenabwehrspezialisten entwickelt hat. Zu Recht suchen
jetzt viele Länder in Europa und im Nahen Osten Rat bei der
Ukraine", sagt Bühler im Podcast "Was tun, Herr General?".

Außerdem besprechen Host Tim Deisinger und Bühler in dieser Folge
auch die militärische Lage am Boden in der Ukraine. Dort toben nach
Angaben von Bühler derzeit heftige Kämpfe, mehr als 200 Gefechte
pro Tag werden verzeichnet. Es gebe kleine Bodengewinne auf beiden
Seiten, aber keine größeren Eroberungen.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder
rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste
Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 21. Mai 2026
geplant.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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