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  3. Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Podcast

Episoden

30 Minuten
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erklärt, es gebe einen neuen Friedensplan. Er sei zusammen mit den USA und Europa erarbeitet worden. Selenskyj sprach von Waffenstillstand, Truppenabzug und einer freien Wirtschaftszone. Was ist das für ein Plan und hat er eine Chance auf Umsetzung? Darum geht es in dieser Folge. Der ehemalige Nato-General Erhard Bühler erklärt, woher der Plan stammt und wie weit er gediehen ist. "Es scheint so zu sein, dass dies kein fertiger Friedensplan ist, sondern der Vorbereitung eines Waffenstillstands und der Aufnahme von direkten Friedensverhandlungen dienen soll." In Russland wiederum sieht Bühler derzeit keinen Willen zu einem Frieden.

Außerdem geht es in dieser Folge um Korruptionsermittlungen im engsten Umfeld des ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Ein Korruptionsskandal beschäftigt die Ukraine seit November 2025. Rund 100 Millionen Dollar sollen aus einem staatlichen Konzern abgezweigt worden sein. Was bedeutet das für Selenskyj? Auch darüber spricht Host Christian Erll in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" mit Erhard Bühler. Dieser sagt: "Ich kann eine unmittelbare Betroffenheit des Präsidenten nicht erkennen."

Ein weiteres Thema dreht sich um den früheren Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Er hat Neuwahlen in der Ukraine gefordert. Bühler sieht die Äußerungen kritisch. Fedorow habe seine Verdienste, zeige nun aber einen offenbar grenzenlosen Ehrgeiz.

Inhaltsverzeichnis

0:00 Begrüßung

1.25 Der Friedensplan

9:00 Korruptionsermittlungen im engsten Umfeld des ukrainischen Präsidenten

16:13 Fedorow fordert Neuwahlen in der Ukraine

Podcast-Tipp: Putins Krieg

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 2. September 2026 geplant.
35 Minuten
Die Lage in der Stadt Kostjantyniwka ist kompliziert. Die ukrainische Armee kontrolliert noch bedeutende Teile davon. Aber auch die russische Armee ist tief in die Stadt vorgedrungen. "Nach wie vor kontrollieren die Russen die Stadt nicht, aber auch die Ukrainer nicht mehr", sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler dazu. Die Lage sei unübersichtlich und sehr schwierig für die Soldaten. Die Versorgung erfolge vor allem über Drohnen und unbemannte Fahrzeuge. Auch der Abtransport von Verwundeten sei kompliziert. "Also eine sehr komplexe und schwierige Lage in dieser Stadt", fasst Bühler zusammen.

Die weitere aktuelle militärische Lage: Im Nordosten der Ukraine tut sich wenig an der Front, obwohl es immer wieder Kämpfe gibt. Russische Vorstöße werden meist durch ukrainische Gegenangriffe beantwortet, Geländegewinne sind oft nur von kurzer Dauer. Weiter südlich, beim sogenannten Festungsgürtel, haben die Russen bei Slowjansk kleinere Erfolge erzielt. Im Süden der Ukraine haben die Ukrainer dagegen kleinere Geländegewinne erreicht.

Die weiteren Themen in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?": Luftangriffe auf beiden Seiten + Nato-Übung in Polen an der Grenze zur russischen Enklave Kaliningrad + Sichtung eines russischen Kriegsschiffs vor der deutschen Insel Fehmarn

Inhaltsverzeichnis

0:00 Begrüßung

1:00 Militärische Lage am Boden

7:22 Luftangriffe auf beiden Seiten

19:35 Nato-Übung

28:55 Russisches Kriegsschiff vor Fehmarn

Podcast-Tipp: Putins Krieg

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 26. August 2026 geplant.
30 Minuten
In dieser Folge geht es ums Geld und darum, wofür die Bundeswehr es ausgibt. Ein renommierter Ökonom hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius vorgeworfen, die falschen Prioritäten zu setzen. Es handelt sich um Moritz Schularick, den Präsidenten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Host Christian Erll spricht in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General" mit Ex-Nato General Erhard Bühler darüber, was Schularick genau gesagt hat und warum Bühler die Äußerungen teilweise als anmaßend empfindet. Bühler sagt, er wünsche sich mehr inhaltliche Auseinandersetzungen und weniger Populismus. Und es geht darum, wie genau die Bundeswehr aufrüstet und welche Prioritäten dabei gesetzt werden.

Dabei spielt eine Art Einkaufsliste des Verteidigungsministeriums eine Rolle, die zeigt, was in den kommenden Monaten beschafft werden soll. Berichtet hat darüber die "Welt am Sonntag". Die Liste ist lang und milliardenschwer. Wird da klug investiert oder wird da einfach nur viel Geld ausgegeben?

Inhaltsverzeichnis:

00:00 Begrüßung

01:28 Die Kritik von IfW-Präsident Schularick an den Investitionen bei der Bundeswehr

11:07 Die Einkaufsliste der Bundeswehr

Podcast-Tipp Wahlkreis Ost – Deep Talks vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 25. August 2026 geplant.
42 Minuten
Ohne großes Aufsehen hat die Ukraine eine Offensive im Süden des Landes durchgeführt. Nach ukrainischen Angaben wurden dabei seit Beginn des Jahres 745 Quadratkilometer zurückerobert. Der ehemalige Nato-General Erhard Bühler erklärt, wie sogenannte Olexandriwka-Gegenoffensive ablief und wie die Erfolge zu bewerten sind, die dabei in den vergangenen Monaten erreicht wurden. Als Grund für den Erfolg sieht Bühler vor allem einen Grund: "Das war sicher die Schwäche der an der Südfront unterversorgten russischen Armee." Diese sei durch ukrainische Luftangriffe im Hinterland seit Längerem von einem Großteil ihrer Versorgung abgeschnitten. "Das ist ein taktischer Erfolg der Ukraine", so Bühler zu den Eroberungen im Süden. "Ob er nachhaltig sein wird oder ob der Erfolg gar ausgebaut werden kann, das werden wir sehen."

Die weitere militärische Lage: Im Norden der Front in der Ostukraine gibt es wenig Neuigkeiten. Weiter südlich, beim sogenannten Festungsgürtel, ist die ukrainische Armee unter Druck. Das gilt vor allem für den Frontabschnitt bei der Stadt Kostjantyniwka. Bühler geht davon aus, dass die Stadt über kurz oder lang an die Russen fallen wird. Außerdem besprechen Host Christian Erll und Bühler in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" die Luftangriffe auf beiden Seiten.

Im zweiten Teil des Podcasts geht es um eine Nato-Übung, bei der ukrainische Drohnenpiloten amerikanische Panzerverbände ziemlich in die Bredouille gebracht haben sollen. Die Übung fand in Deutschland statt. Es ist nicht die erste Meldung dieser Art. Doch wenn man die Details der Übung kennt, relativiert sich der Bericht schnell.

Inhaltsverzeichnis:

00:00 Begrüßung

01:18 Die militärische Lage am Boden

15:16 Die Luftangriffe auf beiden Seiten

30:24 Die Nato-Übung mit ukrainischen Drohnen-Piloten

Podcast-Tipp Wahlkreis Ost – Deep Talks vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 20. August 2026 geplant.
38 Minuten
In dieser Folge geht der Blick in die USA. Dort gibt es Konflikte zwischen Generälen und Verteidigungsminister Pete Hegseth. Zuletzt wurden erneut ranghohe Militärs entlassen. Es handelt sich um General Christopher Donahue und Generalleutnant Charles Costanza. Wie das zu bewerten ist, darüber spricht Host Christian Erll mit Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?". Bühler sagt, solche Entlassungen seien zunächst durchaus ein normaler Vorgang. Er wisse aber von zahlreichen Bekannten im US-Militär, dass Hegseth als Minister bei der US Army insgesamt unbeliebt sei. Ihm werde die Kompetenz für das Amt abgesprochen. Dabei spiele auch der Iran-Krieg eine Rolle. Bühler erklärt außerdem, welche Rolle Donahue und Costanza bisher gespielt haben. Und warum er ihre Absetzung kritisch sieht.

Zum Beginn des Podcasts geht es zunächst um einen Vergleich zwischen dem Ukraine-Krieg und dem Bosnienkrieg, der hier im Podcast gezogen wurde und zu dem es eine Reihe von Reaktionen gab.

Inhaltsverzeichnis:

00:00 Begrüßung

01:06 Diskussion um Vergleich zwischen Ukraine-Krieg und Bosnienkrieg

09:24 Die Konflikte in der US-Militärführung

Podcast-Tipp: Das wahre Leben: Unter Drohnen – mein Kriegsalltag an der ukrainischen Front

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 19. August 2026 geplant.
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KW 36/2026
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Über diesen Podcast

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

Kommentare (2)

Ka
Karsten vor 2 Jahren

Ich verstehe die Kritik von Hr. Bühler am aktuellen paralamentarischen Prozedere überhaupt nicht! Speziell der Vergleich bzw. Nicht-Vergleich mit der Situation in den USA empfinde ich als Frechheit.

Ki
Kiara vor 3 Jahren

Thanks for sharing this useful information. [Link von der Redaktion entfernt]

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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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