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Beschreibung
vor 2 Tagen
Klimaschutz findet in der Bevölkerung weiterhin breite
Zustimmung, rutscht in den persönlichen Prioritäten jedoch nach
hinten während sich der Ton der Debatte zugleich verschärft hat.
Wie unter diesen veränderten Bedingungen über Klimaschutz
gesprochen werden kann, diskutieren in dieser Folge Carla
Reemtsma, Sprecherin von Fridays for Future, und Dr. Vita
Zimmermann, Senior Researcherin im Forschungsbereich Produkt und
Konsumsysteme am Wuppertal Institut. Sie sprechen darüber, wann
es sinnvoll ist, Klimaschutz mit konkreten Vorteilen wie
geringeren Kosten, mehr Lebensqualität oder Unabhängigkeit von
fossilen Energieimporten zu verknüpfen – und wann das
Klimaargument trotzdem nicht fehlen darf. Reemtsma und Zimmermann
erörtern zudem den Vorwurf der Moralisierung, den Unterschied
zwischen individueller und struktureller Verantwortung sowie die
Frage, wie politische Entscheidungen das gesellschaftliche
Selbstverständnis verschieben können. Einig sind sich beide, dass
ökologische Optionen strukturell zur einfacheren Wahl werden
müssen, statt jede Alltagsentscheidung zur moralischen
Grundsatzfrage zu machen.
*** Moderation: Jonas Zerweck
Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter:
zukunftswissen_fm@wupperinst.org und bei LinkedIn, Bluesky sowie
Instagram @wupperinst
Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen
Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
gGmbH
Impressum: https://wupperinst.org/impressum
Musikrechte: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
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