1. Korinther 5,9-13 | Grenzen, die schützen

1. Korinther 5,9-13 | Grenzen, die schützen

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

In dieser Episode spricht Jens Kaldewey über 1. Korinther 5, 9–13
und erklärt, wie Paulus mit erstaunlicher Klarheit zwischen
Kontakt und „Umgang“ unterscheidet. Paulus ruft nicht zu Rückzug
oder Isolation auf, sondern warnt vor enger, prägenden
Gemeinschaft mit Menschen, deren Lebensstil dauerhaft gegen
Gottes Gebote steht. Jens zeigt, dass Paulus’ Warnung Ausdruck
von Liebe und Schutz ist – damit die Gemeinde gesund bleibt und
ihre geistliche Kraft nicht verliert. Dabei erinnert er: Grenzen
sind nicht Ausdruck von Härte, sondern von Heiligkeit, die das
Leben bewahrt.


 


 Bibeltext:


9 In meinem früheren Brief habe ich euch vor dem Umgang mit
Menschen gewarnt, die ein unmoralisches Leben
führen. 10 Dabei dachte ich natürlich nicht an Menschen, mit
denen ihr zwar in dieser Welt zu tun habt, die aber Gott nicht
kennen. Wenn ihr den Kontakt mit allen vermeiden wolltet, die ein
unmoralisches Leben führen, geldgierig sind, andere berauben oder
Götzen anbeten, bliebe euch nichts anderes übrig, als die Welt zu
verlassen. 11 Darum schreibe ich euch jetzt ´noch einmal
unmissverständlich`: Habt mit niemand etwas zu tun, der sich zur
Gemeinde zählt und trotzdem ein unmoralisches Leben führt oder
geldgierig ist, Götzen anbetet, Verleumdungen verbreitet, ein
Trinker ist oder andere beraubt. Lasst einen solchen Menschen
also auch nicht mehr an euren gemeinsamen Mahlzeiten
teilnehmen. 12 Ist es etwa unsere Aufgabe, über die zu
Gericht zu sitzen, die außerhalb der Gemeinde stehen? Seid ihr
nicht vielmehr verpflichtet, eure eigenen Leute zur Verantwortung
zu ziehen? 13 Über die draußen wird Gott selbst das Urteil
sprechen. »Schließt also den, der Böses tut, aus eurer
Gemeinschaft aus!«
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