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Beschreibung
vor 3 Wochen
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich
Michael Lehofer dem Gedanken des radikalen Konstruktivisten Ernst
von Glasersfeld, der seine Eltern dafür dankte, dass sie ihn
nicht in dem unterstützten, was er wollte, sondern in dem, was
ihn freute. Lehofer unterscheidet dabei sorgfältig zwischen dem
oft von äußeren Erwartungen oder falschen Hoffnungen geprägten
Wollen und der unmittelbaren Freude als Resonanz des eigenen
Innersten mit der erlebten Realität. Anhand eines Beispiels aus
dem Leben eines Freundes zeigt er, wie der Druck, einen sicheren
Beruf zu ergreifen, der eigentlichen Begabung und Motivation
entgegenstehen kann. Die Freude wird hier als ein objektiverer
Kompass verstanden, der auf den tatsächlichen Ressourcen und
Kompetenzen einer Person basiert, während das Wollen häufig in
Sackgassen führt. Lehofer ermutigt die Zuhörer, sich und andere
daran zu orientieren, was wirklich Freude bereitet, anstatt das
Leben mit Dingen zu verplempern, die nur gewollt werden.
– Michael Lehofer
Meine Bücher:
https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/
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