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Beschreibung
vor 1 Monat
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich
Michael Lehofer der Begegnung mit dem Berliner Bestatter Erik
Frede und dessen ungewöhnlichem Weg vom DJ zum Trauerbegleiter.
Anhand des Dokumentarfilms über Frede, der den Tod nicht als
Objekt, sondern als Subjekt behandelt, wird die Bedeutung einer
zärtlichen und respektvollen Haltung gegenüber Verstorbenen und
Angehörigen herausgearbeitet. Lehofer kritisiert die zunehmende
Funktionalisierung des Menschen in der modernen Gesellschaft und
plädiert dafür, einander stets als Subjekte zu begegnen, um eine
tiefe Resonanz zu ermöglichen. Dabei wird auch auf die Gefahr der
Selbstoptimierung eingegangen, die dazu führt, dass wir uns
selbst nur noch als verbesserungsfähige Objekte betrachten. Die
Reflexion mündet in die Aufforderung, den eigenen Beruf und das
eigene Dasein als Ausdruck der eigenen Identität zu begreifen und
sich nicht von äußeren Erwartungen definieren zu lassen.
– Michael Lehofer
Meine Bücher:
https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/
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