Die philosophische Morgentoilette (Video)
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Podcaster
Episoden
24.08.2026
8 Minuten
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Funktion und Bedeutung von Träumen. Er erklärt, dass das Gehirn im Schlaf Erlebnisse verarbeitet, vergleicht dies mit dem Abarbeiten von Rechnungen und beschreibt Träume als Projektionen in die Zukunft sowie als Mechanismus zur Konsolidierung oder Löschung von Erinnerungen. Lehofer unterscheidet dabei zwischen der Bewusstseinskompression im Wachzustand und der Dekompression im Traum, die es erlaubt, gesellschaftliche Repressionen abzulegen und authentischer zu sein. Er geht zudem auf Albträume ein, die er als Zeichen von Überlastung deutet, und rät zur Schaffung von Ordnung im Wachleben, um diese zu reduzieren. Abschließend verweist er auf Sigmund Freuds Traumdeutung und betont, dass Träume als metaphorische Inspiration dienen, um sich selbst und andere besser zu verstehen.
– Michael Lehofer
Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/
– Michael Lehofer
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17.08.2026
8 Minuten
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie sich Vorurteile von fundierten Urteilen unterscheiden und welche Last sie auf uns ausüben. Anhand einer persönlichen Begegnung mit dem Werk Peter Handkes und einem Vortrag eines Franziskanerpaters zeigt er, wie ein tief sitzendes negatives Bild durch neue Einsichten bröckeln kann. Lehofer erläutert, dass Vorurteile oft mit einer starken emotionalen Verteidigungshaltung verbunden sind, während echte Urteile ruhiger vertreten werden. Durch das Loslassen dieser starren Muster entsteht eine spürbare innere Leichtigkeit und Freiheit. Der Podcast lädt dazu ein, die eigenen Vorurteile zu identifizieren und sich von der Notwendigkeit zu befreien, sie aus Leibeskräften zu verteidigen.
– Michael Lehofer
Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/
– Michael Lehofer
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10.08.2026
8 Minuten
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie Autonomie in Partnerschaften gelebt werden kann. Anhand eines Beispiels aus der Polyamorie hinterfragt er die Annahme, dass das Öffnen einer Beziehung automatisch mehr Freiheit bedeutet. Er argumentiert stattdessen, dass wahre Autonomie darin besteht, gut mit sich selbst allein zurechtzukommen, ohne die Partnerschaft als existenzielle Notwendigkeit zu betrachten. Lehofer betont, dass das Bewusstsein der eigenen Selbstständigkeit die Voraussetzung dafür ist, dem Partner frei die Hand zu reichen. Eine funktionierende Beziehung erfordert demnach sowohl das Gefühl der Bindung als auch den Raum für individuelle Freiheit. Letztlich geht es darum, die eigene Autonomie zu wahren und diese auch dem Gegenüber zuzugestehen.
– Michael Lehofer
Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/
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03.08.2026
7 Minuten
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie Konflikte in Beziehungen konstruktiv ausgetragen werden können, um deren Lebendigkeit zu erhalten. Er argumentiert, dass die Fähigkeit zur empathischen Kommunikation und das Austragen von Differenzen Grundvoraussetzungen sind, um Beziehungen vor dem Verstummen zu bewahren. Lehofer plädiert dafür, sich selbst zuzumuten, da das Unterdrücken von Bedürfnissen langfristig zu einem untragbaren Druck und schließlich zum Abbruch der Verbindung führt. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Fähigkeit, adäquat Nein zu sagen, was er als Liebesbeweis und notwendigen Platzanspruch für beide Partner deutet. Nur wer seinen eigenen Platz in der Beziehung verteidigt, kann eine echte Verbindung aufrechterhalten, in der beide Seiten Raum finden.
– Michael Lehofer
Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/
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27.07.2026
7 Minuten
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der dysfunktionalen Angstform der Eifersucht, die oft das Gegenteil dessen bewirkt, was sie vermeiden soll. Am Beispiel eines Patienten verdeutlicht er, wie unbegründete Eifersucht nicht als Schutz, sondern als Signal fehlender Bindungssicherheit wirkt. Lehofer argumentiert, dass Eifersucht im Grunde eine Art Selbstverlassen ist, da sie dem Partner mitteilt, dass die Liebe nicht gespürt wird. Dieser Mechanismus führt typischerweise dazu, dass genau die Angst vor dem Verlassenwerden durch das eigene Verhalten realisiert wird. Der Podcast regt dazu an, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und vorsorgliche Maßnahmen nur dann zu ergreifen, wenn eine reale Gefahr erkennbar ist.
– Michael Lehofer
Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/
– Michael Lehofer
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Über diesen Podcast
GUTEN MORGEN! … heißt es von meiner Seite an jedem Montag um 06:00
Uhr mit meiner neuen Monolog-Podcast-Serie „Die philosophische
Morgentoilette“. Jeweils in einer ca. 10-minütigen Betrachtung
starten wir die Woche mit unterschiedlichen Gedanken zu Themen aus
dem psychologischen Umfeld.
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