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  3. Die philosophische Morgentoilette (Video) Podcast

Episoden

8 Minuten
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Thema Orientierung in Zeiten des gesellschaftlichen und persönlichen Umbruchs. Er reflektiert über die verunsichernden Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt und plädiert dafür, Veränderung als einzige stabile Konstante des Lebens anzunehmen, anstatt in Depressionen zu verfallen. Anhand einer Erfahrung aus seiner Psychotherapieausbildung, in der Teilnehmer mit verbundenen Augen ihren ursprünglichen Platz in einem großen Raum wiederfanden, veranschaulicht er die Kraft der inneren Wahrnehmung. Lehofer argumentiert, dass Menschen, die nicht auf den Sehsinn angewiesen sind, oft intuitiv orientiert sind, und überträgt dieses Prinzip auf das menschliche Handeln. Er ermutigt das Publikum, in Momenten der Orientierungslosigkeit nicht ausschließlich auf externe Beratung zu setzen, sondern dem eigenen Bauchgefühl und der Intuition zu vertrauen, um einen sicheren Weg durch die Unsicherheiten zu finden.

– Michael Lehofer

Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

076 | Wunder

8 Minuten
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie man Wunder bewirken kann, indem er die Heilungsgeschichte des gelähmten Mannes aus dem Neuen Testament analysiert. Er betrachtet die Handlung der Freunde, die das Dach abdecken, als Metapher dafür, dass man aus seiner vermeintlichen Abnormalität heraus neue Perspektiven auf die Welt gewinnen muss, um das Zauberhafte im Leben anerkennen zu können. Lehofer definiert Sünden dabei schlicht als Handlungen gegen die Liebe, die aus dem Ego statt aus der Verbundenheit entstehen. Indem Jesus dem Mann die Sünden vergibt, aktiviert er dessen inneres Potential und schafft die eigentliche Voraussetzung für die Heilung. Er betont, dass Wunder nicht geplant werden können, sondern entstehen, wenn man sich öffnet und aus der Liebe handelt, um dann erstaunt festzustellen, was im Alltag möglich ist.

Hinweis: Diese Woche gibt es ausnahmsweise eine Wiederholung, da ich mich derzeit auf einer längeren Bildungsreise befinde. Nächste Woche gibt es wieder wie gewohnt eine neue Episode von mir.

– Michael Lehofer

Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/
7 Minuten
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Phänomen der großen Liebe und der damit einhergehenden Hilflosigkeit. Er betrachtet anhand einer aktuellen Begegnung, wie das Ego durch die Wiedergewinnung von Kontrolle und Aggression oft die zutiefst empfundene Zuneigung untergräbt. Lehofer argumentiert, dass wahre Liebe eine Handreichung darstellt, die zwar stützt, aber nicht handelt, und verweist dabei auf die christliche Tradition, die einen Gott verehrt, der sich bewusst in die totale Hilflosigkeit begeben hat. Die Folge schließt mit dem Rat, die eigene Handlungsunfähigkeit in schwierigen Beziehungsphasen zu ertragen und der Welt ihren Lauf zu lassen, um der Essenz der Liebe gerecht zu werden.

– Michael Lehofer

Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/
6 Minuten
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, warum Konflikte in Beziehungen entstehen und wie sie konstruktiv gelöst werden können. Er erklärt, dass die Verliebtheit oft eine Projektionsphase darstellt, in der der Partner idealisiert wird, und dass erst nach dem Abklingen dieses Zustands die tatsächlichen Unterschiede zwischen den Persönlichkeiten sichtbar werden. Diese Gegensätzlichkeit führt unweigerlich zu Reibungen, die ohne eine angemessene Konfliktkultur durch Respektlosigkeit und Abwertung die Beziehung zerstören können. Lehofer betont die Notwendigkeit, sich dem anderen zuzumuten und dessen Standpunkt als plausibel anzuerkennen, um eine Basis für die Aussprache zu schaffen. Als praktische Methode empfiehlt er die sogenannte Methode der englischen Königin, bei der durch übertriebene Höflichkeit und Noblesse im Umgang miteinander die toxische Wirkung von Kränkungen abgemildert wird. Diese künstliche Distanzierung bewirkt, dass das Miteinander leichter und angenehmer wird, was den Boden für eine echte Bereinigung der Konflikte bereitet.

– Michael Lehofer

Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/
6 Minuten
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Konzept der Resonanz als fundamentaler Quelle des Lebens. Er erläutert, dass wahre Begegnungen neue Lebensgeister wecken können, während einseitige Monologe und das Fehlen von Aufmerksamkeit zwischen Menschen Energie rauben und zu Müdigkeit führen. Am Beispiel von Podiumsdiskussionen und Partnerschaften zeigt er auf, wie ein resonanzloses Miteinander die Lebendigkeit erstickt und oft dazu führt, dass Menschen in andere Wirklichkeiten flüchten. Lehofer betont die hohe Verantwortung, die wir füreinander tragen, da wir durch die ständige Resonanz mit der Welt und anderen Menschen immer wieder neu geboren werden. Wer nicht mehr in der Lage ist, diese tägliche Erneuerung durch wechselseitige Wahrnehmung zu erleben, ist in gewissem Sinne bereits lebendig tot.

– Michael Lehofer

Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/
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Über diesen Podcast

GUTEN MORGEN! … heißt es von meiner Seite an jedem Montag um 06:00 Uhr mit meiner neuen Monolog-Podcast-Serie „Die philosophische Morgentoilette“. Jeweils in einer ca. 10-minütigen Betrachtung starten wir die Woche mit unterschiedlichen Gedanken zu Themen aus dem psychologischen Umfeld.
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„Die philosophische Morgentoilette (Video)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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