Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Woche
Stefan Trappitsch hat jahrzehntelang Dinge gemacht, die für die
meisten Menschen komplett absurd klingen.
Ironman. 27 Kilometer durch den Zürichsee. Ultratrails. Crossfit.
Marathon des Sables.
Doch hinter all diesen Leistungen steckt eine Geschichte, über
die er lange nie gesprochen hat.
In dieser Folge erzählt Stefan zum ersten Mal so offen wie noch
nie, warum Sport für ihn viel mehr war als einfach Bewegung oder
Disziplin. Warum extreme Leistungen für ihn früher ein Weg waren,
um Anerkennung zu bekommen, die ihm als Kind gefehlt hat.
Mit sieben Jahren verliert er seine Mutter. Danach wächst er mit
einem Vater auf, der emotional kaum erreichbar war. Stefan
beschreibt sich selbst als Aussenseiter. Jahrzehnte später
erkennt er in einer Coaching-Ausbildung plötzlich den
Zusammenhang zwischen seiner Vergangenheit und seiner Sportsucht.
Dann kommt der nächste Einschnitt.
2013 kracht er mit dem Rennvelo in eine Mauer. Sieben gebrochene
Rippen. Loch in der Lunge. Auf der Intensivstation entdeckt man
zusätzlich einen angeborenen Herzfehler. Ärzte erklären ihm, dass
genau die Kombination aus extremer Belastung, Hitze und
Dehydrierung lebensgefährlich sein könnte.
Der Traum vom Marathon des Sables scheint endgültig vorbei.
Doch Jahre später steht er trotzdem an der Startlinie in der
Sahara.
Nicht mehr, um anderen etwas zu beweisen. Sondern um das Leben
bewusst zu spüren.
Stefan spricht extrem ehrlich über:
die dunkle Seite von Leistungsdruck und Sportsucht
warum Erfolg oft nur ein Versuch ist, innere Leere zu
kompensieren
den Moment, in dem er dachte, er würde sterben
die brutale Realität des Marathon des Sables
Schlafentzug, Schmerzen und mentale Grenzerfahrungen in der
Wüste
warum seine beste Etappe genau nach 100 Kilometern und fast
ohne Schlaf kam
und weshalb er heute überzeugt ist, dass unsere Grenzen fast
immer im Kopf entstehen
Diese Folge ist keine klassische Erfolgsgeschichte. Sie ist viel
tiefer.
Es geht um Verlust. Identität. Dankbarkeit. Und um die
Entscheidung, das Leben nicht irgendwann später zu leben, sondern
jetzt.
Weitere Episoden
1 Stunde 5 Minuten
vor 2 Wochen
53 Minuten
vor 3 Wochen
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.