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Beschreibung
vor 2 Wochen
Leoni Friedel ist erst 20 Jahre alt und hat im Triathlon bereits
erlebt, was viele Athleten in einer ganzen Karriere nie
durchmachen müssen. Nach einem Ironman 70.3 mit plattem Reifen,
den sie trotzdem ins Ziel brachte, wollte sie sich in Rapperswil
endlich für all die Rückschläge belohnen. Die Vorbereitung lief
besser denn je. Körperlich fühlte sie sich so stark wie noch nie.
Dann verändert eine einzige Kreuzung alles.
Bei einer Trainingsausfahrt wird Leoni von einem Auto erfasst.
Schädel-Hirn-Trauma, Schleudertrauma, ein ausgerenkter Ellbogen,
Herzprellung und mehrere Tage im Spital. Noch bevor sie weiss,
wie schwer ihre Verletzungen sind, ist ihr erster Gedanke: Das
Rennen ist vorbei.
Sie erzählt, wie sie nach dem Unfall immer wieder dieselbe Szene
durchlebt, warum sie Panikattacken entwickelt hat und weshalb der
Weg zurück auf das Rennrad fast schwieriger ist als die
körperliche Heilung. Besonders bewegend ist der Moment, als sie
den Ironman 70.3 in Rapperswil nicht als Athletin, sondern als
Zuschauerin erlebt – und zum ersten Mal realisiert, wie
aussergewöhnlich das ist, was sie selbst jahrelang für
selbstverständlich gehalten hat.
Gleichzeitig spricht Leoni über ihren ungewöhnlich gesunden Blick
auf Leistung. Warum sie sich bewusst Zeit für ihre Entwicklung
gibt. Weshalb sie lieber langfristig denkt, als möglichst schnell
Erfolge zu erzwingen. Und warum sie überzeugt ist, dass
Fortschritt nicht durch mehr Training entsteht, sondern durch
Geduld, Vertrauen und kluge Entscheidungen.
Eine ehrliche Geschichte über geplatzte Träume, mentale Stärke
und die Erkenntnis, dass wahre Stärke manchmal nicht darin liegt,
weiterzukämpfen – sondern zu akzeptieren, dass der Weg zurück
Schritt für Schritt beginnt.
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