digitale Konzerteinführung | Pietschmann - Dresdner Philharmonie - Manze

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vor 1 Woche
Haydns Zweiter Cellokonzert und eine Sinfonie der Farben
14 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Woche
Zweihundert Jahre lag Haydns D-Dur-Cellokonzert in der Prager
Nationalbibliothek, und keiner kannte es. Oder besser: alle
dachten, es habe ein anderer komponiert. Erst 1951 wurde die
Originalhandschrift gefunden, und heute ist das virtuose und
gleichzeitig kantable Werk aus den Konzertsälen der Welt nicht mehr
wegzudenken. Elgars Streicherserenade, die das Konzert eröffnet,
war der erste „Hit“ des Komponisten. Gleich zu Beginn entsteht
durch ein rätselhaftes Pizzicato eine besondere Atmosphäre, und den
langsamen mittleren Satz lieben die Engländer so sehr, dass er bis
heute oft bei Gedenkfeiern und auf Hochzeiten gespielt wird.
William Lawes war einer der prägnantesten und eigensinnigsten
Komponisten des elisabethanischen Zeitalters, seine wunderschöne
Fantasie g-Moll war ursprünglich ein Werk für Gambenconsort. Arthur
Bliss’ "A Colour Symphony" schließlich ist inspiriert von den
symbolischen Bedeutungen verschiedener Farben. Hier verschmelzen
musikalische und visuelle Ebenen zu einer vielschichtigen
Interpretation von Farbe und Klang
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