Pflegekräfte gehen in die Pflege, um Menschen zu helfen, nicht um
zu tippen. Und doch verbringen viele Pflegekräfte mehr Zeit am
Bildschirm als am Bett. Digitalisierung sollte das ändern. Warum
tut sie es so selten? Lars Drüke-Thiele kennt beide Seiten: Als
ausgebildeter Krankenpfleger hat er selbst am Bett gearbeitet,
heute ist er als Senior Innovation Sales Manager bei Tiplu
Digitalisierungsexperte für das Gesundheitswesen. Im Gespräch mit
Konrad Fenderich von slashwhy liefert er eine schonungslose
Bestandsaufnahme – ohne Zukunftsvisionen, ohne KI-Hype. Nur die
ehrliche Realität im aktuellen Pflegealltag. ### Die wichtigsten
Erkenntnisse: Digitalisierung in der Pflege scheitert selten an
fehlender Technik, sondern an Insellösungen ohne Schnittstellen, an
Prozessen, die nicht vom Patienten aus gedacht sind, und an
Einführungen, bei denen Pflegekräfte nicht mitgenommen werden.
Solange Systeme untereinander sowie Entscheider und Pflegekräfte
nicht miteinander sprechen, bleibt Digitalisierung Zusatzarbeit
statt Entlastung. Das besprechen wir in dieser Folge: - Wie digital
deutsche Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser heute wirklich sind
- Warum Bürokratie immer noch so viel Pflegezeit frisst und wo die
größte Belastung liegt - Wie Insellösungen und fehlende
Schnittstellen den Alltag ausbremsen - Welche Länder bei der
Pflege-Digitalisierung schon deutlich weiter sind – und was
Deutschland lernen kann - Wer die Verantwortung für den digitalen
Fortschritt trägt: Politik, Träger oder Einrichtungen selbst Für
wen ist diese Folge relevant? - Entscheider in Kliniken,
Pflegeeinrichtungen und Krankenhausträgern - Digitalverantwortliche
im Gesundheitswesen, die Akzeptanz für neue Lösungen schaffen
müssen - Alle, die verstehen wollen, warum Pflege-Digitalisierung
so oft scheitert – und was wirklich hilft ### Über unseren Gast:
Lars Drüke-Thiele ist Digitalisierungsexperte aus der Pflege:
ausgebildeter (Kinder-)Krankenpfleger und später Ausbilder, der
nach Jahren am Bett in die Gesundheits-IT gewechselt ist. Heute
arbeitet er bei Tiplu in Hamburg als Senior Innovation Sales
Manager DACH und verbindet klinische Praxis mit IT-Know-how rund um
Interoperabilität, Dokumentation und Prozessgestaltung. Genau diese
Doppelperspektive macht seine Einordnungen im Video-Interview so
wertvoll: exklusive Einblicke aus dem Pflegealltag, übersetzt in
pragmatische Digitalstrategien für Kliniken. Über unseren Host:
Konrad Fenderich ist Business Manager bei slashwhy. Er begleitet
digitale Projekte im Gesundheitswesen mit strategischem Weitblick
und einem klaren Blick für die Realität im Klinik- und
Versorgungsalltag. Seine Erfahrung aus der Physiotherapie, Klinik
sowie aus internationalen Beratungsprojekten fließt in Lösungen
ein, die technologische Innovation und Praxisnähe vereinen. Für ihn
zählt vor allem, dass Software in der Praxis funktioniert und so
gestaltet ist, dass sie die Arbeit von Fachkräften spürbar
erleichtert. Über slashwhy: Die 300 Software-Expert:innen bei
slashwhy entwickeln nutzerzentrierte und skalierbare
Individual-Software für Unternehmen in den Branchen
Energiewirtschaft, Land- und Baumaschinen, Industrie, Medizin und
Gesundheit, Consumer Electronics, Gebäudetechnik und Küchentechnik.
Unsere Kunden profitieren vom Know-how-Transfer unserer
Departments, indem wir Learnings, Muster und Ideen aus
unterschiedlichen Projekten teilen und so neue Perspektiven in die
Produktentwicklung einbringen. Das führt zu Lösungen, die nicht nur
zur Branche passen, sondern auch von Erfahrungen aus anderen
Märkten profitieren. ### Hinweis: Dies ist #1 von 4 Gesprächen
zwischen Konrad Fenderich und Lars Drüke-Thiele. Impressum:
https://www.slashwhy.de/de/impressum Datenschutz:
https://www.slashwhy.de/de/datenschutz
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