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30. April 2026
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Episoden

Elektrifizierung der Logistik: Ist Reichweite das größte Problem? - mit Marc Hellmann-Regouby von Electrofleet (DD#13)
18.08.2026
24 Minuten
Über 80 % der Lkw-Fahrten in Deutschland sind laut Umweltbundesamt kürzer als 300 Kilometer und damit technisch problemlos elektrifizierbar. Trotzdem liegt der Anteil an E-Lkw bei unter 2 %. In dieser Folge sprechen Niklas Tüpker und Mark Hellmann-Regouby, Gründer und CEO von Electrofleet, darüber, warum nicht die Reichweite das größte Hindernis ist, sondern fehlende digitale Integration, fragmentierte Systeme und fehlende wirtschaftliche Anreize. ### Die wichtigste Erkenntnis: Die Elektrifizierung von Logistikflotten scheitert selten an der Reichweite der Fahrzeuge, sondern an fehlender Software-gestützter Steuerung von Ladezeiten, Routenplanung und Netzlast. Mark Hellmann-Regouby macht im Gespräch mit Niklas Tüpker deutlich, dass sich der Umstieg nur durchsetzt, wenn die Total Cost of Ownership klar unter der eines Diesel-Fahrzeugs liegt, und zeigt, warum dafür auch neue Finanzierungsmodelle wie die Verlagerung von Capex zu Opex notwendig sind. Er beschreibt zudem eine Art Patt-Situation in der Branche, in der Fahrzeughersteller, Flottenbetreiber und Energieversorger jeweils auf den nächsten Schritt der anderen warten. Das besprechen wir in dieser Folge: - Warum die Elektrifizierung von Fuhrparks eine komplexe Herausforderung für die Energieversorgung ist - Welche Rolle Software im Flottenmanagement von Elektrofahrzeugen spielt - Welche Tools und Systeme für Ladezeiten, Routenplanung und Energieverbrauch nötig sind - Warum Total Cost of Ownership der entscheidende Hebel für die Umstellung ist, nicht Nachhaltigkeit allein - Wo Speditionen und Logistikdienstleister beim Einstieg in die Elektrifizierung konkret ansetzen sollten - Warum sich die Elektrifizierung für praktisch jedes Logistikunternehmen lohnt, wenn Finanzierung und Infrastruktur mitgedacht werden - Welche Meilensteine und Hürden auf dem Weg zur vollständigen Elektrifizierung der Logistik liegen ### Über unseren Gast: Mark Hellmann-Regouby ist Gründer und CEO von Electrofleet. Er verfügt über umfassende Erfahrung in der Geschäftsentwicklung und im Management verschiedener internationaler Unternehmen. Mark ist patentierter Erfinder, Unternehmer und Manager, der sich darauf konzentriert, große Probleme mit bahnbrechenden Technologien zu lösen. Nachdem er bei Marken wie BASF, Bertelsmann, Philips, USA Olympics, Hasbro, NewsCorp und Microsoft Innovationen vorangetrieben hat, konzentriert sich Mark heute darauf, deutschen Unternehmen bei der Lösung klimatischer und wirtschaftlicher Herausforderungen beim Übergang zu einer kohlenstofffreien Energieversorgung zu helfen. Über unseren Host: Niklas Tüpker leitet als Business Manager den Bereich CleanTech bei slashwhy. Mit seinem Team betreut er vom Standort Osnabrück aus namhafte Kunden aus dem Energieumfeld und weiteren Industriezweigen. Gemeinsam entwickeln sie Individual-Software rund um Energiemanagement, erneuerbare Energien und nachhaltige Infrastruktur. Niklas' Passion: Kunden und deren Business Case verstehen und durch großartige Software und partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu Fans machen! Über slashwhy: Die 300 Software-Expert:innen bei slashwhy entwickeln nutzerzentrierte und skalierbare Individual-Software für Unternehmen in den Branchen Energiewirtschaft, Land- und Baumaschinen, Industrie, Medizin und Gesundheit, Consumer Electronics, Gebäudetechnik und Küchentechnik. Unsere Kunden profitieren vom Know-how-Transfer unserer Departments, indem wir Learnings, Muster und Ideen aus unterschiedlichen Projekten teilen und so neue Perspektiven in die Produktentwicklung einbringen. Das führt zu Lösungen, die nicht nur zur Branche passen, sondern auch von Erfahrungen aus anderen Märkten profitieren. ### Hinweis: Dies ist Gespräch #1 von 2 zwischen Niklas Tüpker und Mark Hellmann-Regouby. Impressum: https://www.slashwhy.de/de/impressum Datenschutz: https://www.slashwhy.de/de/datenschutz
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Innovation trotz Regulatorik? Wie die Energiewende auch unter deutscher Bürokratie gelingen kann – mit Jan Prochnow von CMBLU Energy (DD#12)
04.08.2026
22 Minuten
Deutschland will Technologiestandort bleiben und gilt zugleich als eines der am stärksten regulierten Industrieländer Europas. Gerade im Energiesektor treffen hohe Sicherheitsanforderungen, Normen und Genehmigungsprozesse auf großen Innovationsdruck. Die Frage ist also, wie man innerhalb dieser Regeln erfolgreich vorankommt und was stark regulierte Branchen wie HealthTech oder die Batterieentwicklung voneinander lernen können. Dr. Jan Prochnow, Executive Vice President Product bei CMBLU Energy, gibt im Gespräch mit Niklas Tüpker von slashwhy eine Bestandsaufnahme aus der Praxis: Wie geht ein Batteriehersteller mit Normen, Genehmigungen und Zertifizierung um, und wie bleibt man dabei handlungsfähig? Die wichtigsten Erkenntnisse: Regulierung im Energiesektor verschwindet nicht, sie ist kritische Infrastruktur, natürliches Monopol und Steuerungshebel der Transformation zugleich. Dr. Jan Prochnow zeigt, warum in solchen Märkten Erfahrung die Regelkenntnis schlägt, wie Compliance nach dem Prinzip „Documentation as Code" in die Entwicklung wandert und wie Simulation und datenbasierte Validierung Nachweise beschleunigen. Sein Ausblick: eine Zertifizierung, die künftig gegen ein Datenmodell statt gegen ein PDF laufen könnte. Das besprechen wir in dieser Folge: - Warum der Energiesektor so stark reguliert ist - Was junge Technologieunternehmen an regulierten Märkten regelmäßig unterschätzen - Wie man Compliance in den Entwicklungsprozess einbaut, statt sie als Prüfschritt ans Ende zu stellen - Welche Rolle Simulation und datenbasierte Validierung im Umgang mit Behörden spielen - Was der Energiemarkt von HealthTech und der Flugtaxi-Entwicklung lernen kann Für wen ist diese Folge relevant? - Gründer:innen sowie Produkt- und Engineering-Verantwortliche in jungen Technologieunternehmen in regulierten Märkten wie Energie oder Gesundheitswesen - Entscheider:innen, die Compliance als Enabler verstehen wollen und nicht als Bremse - Alle, die verstehen wollen, wie der Innovationsstandort Deutschland trotz strenger Regulierung zukunftsfähig bleibt Über unseren Gast: Dr. Jan Prochnow ist Executive Vice President Product bei CMBLU Energy. CMBLU entwickelt stationäre Langzeitspeicher auf Basis der eigenen SolidFlow-Technologie, einer Kombination aus der Energiedichte von Lithium-Ionen-Batterien und der Speicherdauer von Flow-Batterien. Damit positioniert sich das Unternehmen als Antwort auf eine der zentralen Herausforderungen der Energiewende: Energie über viele Stunden zu verschieben und so erneuerbare Erzeugung rund um die Uhr nutzbar zu machen. Über unseren Host: Niklas Tüpker leitet als Business Manager den Bereich CleanTech bei slashwhy. Mit seinem Team betreut er vom Standort Osnabrück aus namhafte Kunden aus dem Energieumfeld und weiteren Industriezweigen. Gemeinsam entwickeln sie Individual-Software rund um Energiemanagement, erneuerbare Energien und nachhaltige Infrastruktur. Niklas' Passion: Kunden und deren Business Case verstehen und sie durch großartige Software und partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu Fans machen. Über slashwhy: Die 300 Software-Expert:innen bei slashwhy entwickeln nutzerzentrierte und skalierbare Individual-Software für Unternehmen in den Branchen Energiewirtschaft, Land- und Baumaschinen, Industrie, Medizin und Gesundheit, Consumer Electronics, Gebäudetechnik und Küchentechnik. Unsere Kunden profitieren vom Know-how-Transfer unserer Departments, indem wir Learnings, Muster und Ideen aus unterschiedlichen Projekten teilen und so neue Perspektiven in die Produktentwicklung einbringen. Das führt zu Lösungen, die zur Branche passen und zugleich von Erfahrungen aus anderen Märkten profitieren. Hinweis: Das ist Gespräch #2 von insgesamt 3 zwischen Niklas Tüpker und Dr. Jan Prochnow. Impressum: https://www.slashwhy.de/de/impressum Datenschutz: https://www.slashwhy.de/de/datenschutz
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Maschine, Daten, Beziehung: Was ein digitales Ökosystem erfolgreich macht – mit Guido Ringling von KRONE (DD#11)
21.07.2026
38 Minuten
Wie wird aus einem Maschinenhersteller ein Unternehmen, das seine Kunden über die gesamte Reise begleitet – vor dem Kauf, nach dem Kauf, und dauerhaft darüber hinaus? Guido Ringling, Leiter Konzernstrategie bei der KRONE Holding, gibt Janna Spanke von slashwhy Einblick in das digitale Ökosystem, das KRONE rund um seine Kunden aufbaut. ### Die wichtigsten Erkenntnisse: Bei einem digitalen Ökosystem geht es gar nicht mal primär um die Technologie, sondern vor allem um die Kundenbeziehung. Guido Ringling zeigt, warum der Händler, der Servicemechaniker und das persönliche Gespräch auf dem Hof so wichtig sind wie noch nie zuvor und wie digitale Lösungen diese analoge Beziehung anreichern, beschleunigen und wirtschaftlich stärker machen. Und er macht deutlich: Was keine Zeit spart, keine Kosten senkt und keinen Ertrag steigert, wird in der Landtechnik nicht gekauft. Das ist der härteste Produkttest, den es gibt. Das besprechen wir in dieser Folge: - Was ein digitales Ökosystem von einer App oder einem Kundenportal unterscheidet - Warum der Händler und der lokale Servicepartner im digitalen Zeitalter wichtiger werden - Wie KRONE flexible digitale Services entwickelt, die Kunden situativ dazubuchen können – von extra PS per over-the-air bis zu automatischer Überladerkennung - Wie Maschinendaten Sales und Aftersales enger zusammenbringen und warum das für den Kunden einen Unterschied macht - Was andere Branchen vom Ökosystem-Denken eines Maschinenherstellers lernen können und was KRONE von ihnen lernt - Ob KRONE irgendwann mehr Tech-Unternehmen als Maschinenhersteller sein wird Für wen ist diese Folge relevant? - Entscheider und Digitalverantwortliche in Landtechnik und Maschinenbau, die ein digitales Ökosystem aufbauen oder weiterentwickeln wollen - Strategen in B2B-Unternehmen mit gewachsenen Händler- und Servicestrukturen, die verstehen wollen, wie digitale Transformation ohne Bruch mit dem analogen Kerngeschäft funktioniert - Alle, die wissen wollen, wie Hardware-Unternehmen digitale Geschäftsmodelle aufbauen und welche Rolle Kundenzentrierung im Maschinengeschäft spielt ### Über unseren Gast: Guido Ringling ist Leiter Konzernstrategie bei der KRONE Holding und verantwortet dort neben der strategischen Gesamtausrichtung auch die Venture-Capital-Aktivitäten unter dem Dach von Silver Crown. Er ist gelernter Fahrzeugtechnik-Ingenieur und kam vor 15 Jahren aus dem Automotive-Bereich zu KRONE – mit dem Ziel, in einem mittelständisch geführten Unternehmen wirklich etwas verändern zu können. Heute treibt er die digitale Transformation eines der führenden Landtechnik- und Nutzfahrzeughersteller Europas voran. Über unseren Host: Janna Spanke ist Business Manager bei slashwhy und immer auf der Suche nach sinnstiftenden Softwareprojekten – besonders in den Bereichen Agritech und Food. Mit einem Background in Soziologie bringt sie frische Perspektiven in die Tech-Welt und hat ein besonderes Talent dafür, Menschen an einen Tisch zu bringen und gemeinsam praktikable Lösungen zu finden. Ihre Energie und Offenheit helfen ihr dabei, sich schnell in neue Themen einzuarbeiten und Verbindungen dort zu schaffen, wo andere noch Grenzen sehen. Über slashwhy: Die 300 Software-Expert:innen bei slashwhy entwickeln nutzerzentrierte und skalierbare Individual-Software für Unternehmen in den Branchen Energiewirtschaft, Land- und Baumaschinen, Industrie, Medizin und Gesundheit, Consumer Electronics, Gebäudetechnik und Küchentechnik. Unsere Kunden profitieren vom Know-how-Transfer unserer Departments, indem wir Learnings, Muster und Ideen aus unterschiedlichen Projekten teilen und so neue Perspektiven in die Produktentwicklung einbringen. Das führt zu Lösungen, die nicht nur zur Branche passen, sondern auch von Erfahrungen aus anderen Märkten profitieren. ### Hinweis: Dies ist Gespräch #1 von 3 zwischen Janna Spanke und Guido Ringling. Impressum: https://www.slashwhy.de/de/impressum Datenschutz: https://www.slashwhy.de/de/datenschutz
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Jeder Handgriff dokumentiert: Wie Daten die Pflegearbeit verbessern können - mit Lars Drüke-Thiele von Tiplu (DD#10)
14.07.2026
33 Minuten
Wir erheben in der Pflege heute so viele Daten wie nie zuvor. Aber nutzen wir sie auch wirklich? Lars Drüke-Thiele erklärt als ehemalige Pflegekraft, warum Deutschland eher ein Übersetzungsproblem als ein Datenproblem hat. Er zeigt, wie Datensilos auf Station, im Krankenhaus und europaweit entstehen. Und er ordnet ein, welche Rolle FHIR, die elektronische Patientenakte und Large Language Models für nutzbare Gesundheitsdaten spielen. ### Die wichtigsten Erkenntnisse: - Deutschland hat kein Daten-, sondern ein Übersetzungsproblem. Ohne gemeinsame Standards wie FHIR verstehen sich Systeme nicht, obwohl sie dieselben Daten erfassen. - Datensilos entstehen auf mehreren Ebenen gleichzeitig, auf Station, im Krankenhaus und europaweit. Das kann für Patient:innen im Ernstfall gefährlich werden. - Die elektronische Patientenakte, Large Language Models und Clinical Data Repositories können echte Entlastung bringen. Dafür braucht es offene Schnittstellen, gute Usability und Software, die gemeinsam mit Pflegekräften entwickelt wird. Das besprechen wir in dieser Folge: - Warum Deutschland eher ein Übersetzungs- als ein Datenproblem hat - Wie Datensilos auf Station, im Krankenhaus und europaweit entstehen - Was der FHIR-Standard ist und warum er für den Datenaustausch entscheidend ist - Wie weit die elektronische Patientenakte heute wirklich ist - Welches Potenzial Large Language Models für Dokumentation und Entlastung in der Pflege haben - Warum gute Gesundheitssoftware nur gemeinsam mit Pflegekräften entsteht Die Folge ist besonders relevant für: - Pflegekräfte im Klinikalltag - IT- und Digitalisierungsverantwortliche in Kliniken - Softwareentwickler:innen im gesamten Gesundheitswesen - Entscheider:innen in anderen Branchen, die das Thema Interoperabilität vorantreiben wollen ### Über unseren Gast: Lars Drüke-Thiele ist Digitalisierungsexperte aus der Pflege. Er ist ausgebildeter (Kinder-)Krankenpfleger und später Ausbilder gewesen, bevor er nach Jahren am Bett in die Gesundheits-IT gewechselt ist. Heute arbeitet er bei Tiplu in Hamburg als Senior Innovation Sales Manager DACH und verbindet klinische Praxis mit IT-Know-how rund um Interoperabilität, Dokumentation und Prozessgestaltung. Über unseren Host: Konrad Fenderich ist Business Manager bei slashwhy. Er begleitet digitale Projekte im Gesundheitswesen mit strategischem Weitblick und einem klaren Blick für die Realität im Klinik- und Versorgungsalltag. Seine Erfahrung aus der Physiotherapie, Klinik sowie aus internationalen Beratungsprojekten fließt in Lösungen ein, die technologische Innovation und Praxisnähe vereinen. Über slashwhy: Die 300 Software-Expert:innen bei slashwhy entwickeln nutzerzentrierte und skalierbare Individual-Software für Unternehmen in den Branchen Energiewirtschaft, Land- und Baumaschinen, Industrie, Medizin und Gesundheit, Consumer Electronics, Gebäudetechnik und Küchentechnik. Unsere Kunden profitieren vom Know-how-Transfer unserer Departments, indem wir Learnings, Muster und Ideen aus unterschiedlichen Projekten teilen und so neue Perspektiven in die Produktentwicklung einbringen. Das führt zu Lösungen, die nicht nur zur Branche passen, sondern auch von Erfahrungen aus anderen Märkten profitieren. ### Hinweis: Dies ist Gespräch #2 von 4 zwischen Konrad Fenderich und Lars Drüke-Thiele. Impressum: https://www.slashwhy.de/de/impressum Datenschutz: https://www.slashwhy.de/de/datenschutz
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Das E-Auto als Stromspeicher? Potenziale, Hürden und was sich beim bidirektionales Laden ändern muss – mit Andreas Piepenbrink von E3/DC (DD#9)
07.07.2026
17 Minuten
Das E-Auto steht den Großteil des Tages still. Warum es in dieser Zeit nicht als Stromspeicher arbeitet, günstigen Nachtstrom aufnimmt und ihn tagsüber ins Haus oder ins Netz zurückgibt, ist primär eine regulatorische und wirtschaftliche Herausforderung, keine technische. Andreas Piepenbrink, CEO und Mitgründer von E3/DC, erklärt im Gespräch mit Niklas Tüpker von slashwhy, warum bidirektionales Laden in Deutschland noch nicht skaliert und was sich konkret ändern muss. ### Die wichtigste Erkenntnis: Bidirektionales Laden ist technisch bereit. Zwei Millionen Elektroautos könnten heute schon das gesamte Flexibilitätspotenzial liefern, das Deutschland braucht. Was fehlt, sind die richtigen Rahmenbedingungen: zeitvariable Netzentgelte, ein flächendeckender Smartmeter-Rollout und die Abschaffung der Doppelumlagen beim Entladevorgang. Bis das passiert, wird der Prosumer das Thema trotzdem durchsetzen, weil der Markt es am Ende richten wird. Das besprechen wir in dieser Folge: - Was bidirektionales Laden genau bedeutet und welche Formen es gibt (V2H, V2G, V2L, V2V) - Welche technischen Voraussetzungen es braucht und warum Software dabei die zentrale Rolle spielt - Warum Vehicle-to-Grid in Deutschland heute nicht wirtschaftlich ist und was sich regulatorisch ändern müsste - Was Kunden im Alltag vom Einstieg abhält und wie sich die bidirektionale Wallbox trotzdem rechnet - Welche Hersteller das Thema vorantreiben und warum VW dabei eine Schlüsselrolle spielt - Was Andreas Piepenbrink sofort ändern würde, wenn er es könnte Für wen ist diese Folge relevant? - Entscheider in der Energie- und Versorgungswirtschaft - Digitalverantwortliche, die Regulatorik als Innovationshemmnis kennen - Innovationstreiber und Enthusiasten der E-Mobilität - Alle, die verstehen wollen, wie unser modernes Energiesystem funktioniert und warum die Energiewende ein Software-Projekt ist ### Über unseren Gast: Andreas Piepenbrink ist CEO und Mitgründer von E3/DC, einem der führenden Anbieter für Hauskraftwerke und Energiespeicherlösungen in Deutschland. Unter seiner Leitung hat sich das Unternehmen zu einem wichtigen Treiber der dezentralen Energiewende entwickelt. Piepenbrink gilt als Verfechter intelligenter, vernetzter Systeme, die Erzeugung, Speicherung und Verbrauch optimal aufeinander abstimmen. Mit seinem tiefen Verständnis der Branche und einem klaren Blick für technologische Trends verbindet er wirtschaftliche Perspektiven mit dem Ziel, die Energiewende zuverlässig und bezahlbar zu gestalten. Über unseren Host: Niklas Tüpker leitet als Business Manager den Bereich CleanTech bei slashwhy. Mit seinem Team betreut er vom Standort Osnabrück aus namhafte Kunden aus dem Energieumfeld und weiteren Industriezweigen. Gemeinsam entwickeln sie Individual-Software rund um Energiemanagement, erneuerbare Energien und nachhaltige Infrastruktur. Niklas' Passion: Kunden und deren Business Case verstehen und durch großartige Software und partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu Fans machen! Über slashwhy: Die 300 Software-Expert:innen bei slashwhy entwickeln nutzerzentrierte und skalierbare Individual-Software für Unternehmen in den Branchen Energiewirtschaft, Land- und Baumaschinen, Industrie, Medizin und Gesundheit, Consumer Electronics, Gebäudetechnik und Küchentechnik. Unsere Kunden profitieren vom Know-how-Transfer unserer Departments, indem wir Learnings, Muster und Ideen aus unterschiedlichen Projekten teilen und so neue Perspektiven in die Produktentwicklung einbringen. Das führt zu Lösungen, die nicht nur zur Branche passen, sondern auch von Erfahrungen aus anderen Märkten profitieren. ### Hinweis: Dies ist Gespräch #2 von 4 zwischen Niklas Tüpker und Andreas Piepenbrink. Impressum: https://www.slashwhy.de/de/impressum Datenschutz: https://www.slashwhy.de/de/datenschutz
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Über diesen Podcast

Software ist kein IT-Thema. Sie ist das Bindeglied zwischen allen Lebensbereichen. Oft unsichtbar, aber immer da. In Dings & Digital untersuchen wir, wo Software heute unverzichtbar ist, wo bessere Lösungen fehlen und was unterschiedliche Branchen voneinander lernen können. Wer digitale Produkte entwickelt, muss selten bei null anfangen. Deshalb sprechen die Software-Experten von slashwhy offen und neugierig mit Digital-Entscheidern aus Medizin, Industrie, Energie und mehr. Für Impulse und Best Practices mit hohem Transferwert. Dings & Digital öffnet Silos. Und erweitert digitale Horizonte.
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Das E-Auto als Stromspeicher? Potenziale, Hürden und was sich beim bidirektionales Laden ändern muss – mit Andreas Piepenbrink von E3/DC (DD#9)
Das E-Auto als Stromspeicher? Potenziale, Hürden und was sich beim bidirektionales Laden ändern muss – mit Andreas Piepenbrink von E3/DC (DD#9)

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