Vom Kupferstich zum Digitalfoto – Das „Familienalbum“ der Leopoldina

Vom Kupferstich zum Digitalfoto – Das „Familienalbum“ der Leopoldina

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche
Ernst Haeckel, Michael Faraday, Marie Curie, Niels Bohr und Albert
Einstein – sie alle schickten als neue Mitglieder der Leopoldina
ein Porträt. Diese Bilder werden in den sogenannten
Bildmatrikelbänden aufbewahrt – sozusagen das Familienalbum der
Leopoldina. Für die zweite Folge von 1652 holt Dr. Danny Weber
einen dieser Bände aus dem Archiv. Er bringt fast sieben Kilogramm
auf die Waage. Die Leopoldina hat bereits im 17. Jahrhundert ihre
neuen Mitglieder gebeten, neben Informationen über ihren Werdegang
und ihre Forschung auch Bilder einzureichen. So ist eine
einzigartige, jahrhunderteübergreifende Sammlung von
Gelehrtenporträts entstanden. Was erzählen uns diese Bilder
darüber, wie sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler früher
in Szene setzten? In welcher Umgebung und mit welchen Gegenständen
haben sie sich abbilden lassen? Von diesen geschichtlichen Porträts
ausgehend schlagen Danny Weber und Daniela Schmidt in dieser Folge
den Bogen bis in die heutige Zeit und sprechen auch über die
Inszenierung von Wissenschaft in Zeiten von Social Media und KI.
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