Streit um Direktzahlungen: Stehen Kleinbauern bald vor dem Aus?

Streit um Direktzahlungen: Stehen Kleinbauern bald vor dem Aus?

vor 1 Woche
Der Bund will nur noch grosse Bauernbetriebe fördern. Kleinbauern kritisieren das – und fürchten um ihre Existenz. Was dieser Streit über die Finanzierung der Landwirtschaft aussagt.
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Beschreibung

vor 1 Woche

In der Schweiz gibt es knapp 50’000 Bauernhöfe – halb so viele
wie vor 40 Jahren. Kleinhöfe geraten ohnehin immer stärker unter
Druck – jetzt will der Bundesrat Landwirtschaftsbetriebe erneut
«effizienter und nachhaltiger» machen. Deshalb sollen neu nur
noch grössere Höfe Direktzahlungen erhalten, so der Vorschlag von
Wirtschaftsminister Guy Parmelin.


Zehn Prozent aller Betriebe könnten dann ihre Subventionen
verlieren – und vor einem ernsthaften Problem stehen. Von
verschiedenen Seiten regt sich bereits Kritik – sie zeigt: Die
Finanzierung der Landwirtschaft ist aus der Balance geraten.


Worum geht es in diesem Streit genau? Um wie viel Geld geht es
dabei eigentlich? Und stünden kleine Höfe ohne Direktzahlungen
wirklich vor dem Aus?


Das weiss Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach. Er hat zu den
Plänen des Bundesamts für Landwirtschaft recherchiert und den
Grünen-Nationalrat und Präsident der Kleinbauern-Vereinigung
Kilian Baumann – ein prominenter Kritiker dieser Pläne – auf
dessen Hof besucht. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des
täglichen Podcasts «Apropos».


Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo


Mehr zur Reform um die Direktzahlungen


Der Text von Quentin Schlapbach über Kilian Baumann und den
Vorschlag von Parmelin



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