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Beschreibung
vor 1 Woche
Diokletian übernimmt ein Reich am Rand der Erschöpfung:
Bürgerkriege, Usurpationen, überforderte Verwaltung, bedrohte
Grenzen. Doch diesmal sitzt kein planloser Soldatenkaiser auf dem
Thron. Diokletian denkt größer – und brutaler. Aus einem Kaiser
werden zwei, dann vier: die Tetrarchie entsteht. Das Reich wird
neu organisiert, Provinzen werden verkleinert, Diözesen
geschaffen, zivile Verwaltung und Militär getrennt.
Für Raetien, Noricum und Pannonien bedeutet das tiefgreifende
Veränderungen. Die Donaugrenze wird nicht „befriedet“, sondern
dauerhaft verwaltet: kleinere Einheiten, schnelle
Strafexpeditionen, verdichteter Limes, mehr Kontrolle. Unter
Galerius wird die Region zum militärischen Schlüsselraum.
Am Ende steht kein goldenes Zeitalter, aber etwas, das nach
Jahrzehnten der Krise fast revolutionär wirkt: Stabilität. Nicht
gelöst – sondern verwaltet.
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