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39 Minuten
Diokletian übernimmt ein Reich am Rand der Erschöpfung: Bürgerkriege, Usurpationen, überforderte Verwaltung, bedrohte Grenzen. Doch diesmal sitzt kein planloser Soldatenkaiser auf dem Thron. Diokletian denkt größer – und brutaler. Aus einem Kaiser werden zwei, dann vier: die Tetrarchie entsteht. Das Reich wird neu organisiert, Provinzen werden verkleinert, Diözesen geschaffen, zivile Verwaltung und Militär getrennt.

Für Raetien, Noricum und Pannonien bedeutet das tiefgreifende Veränderungen. Die Donaugrenze wird nicht „befriedet“, sondern dauerhaft verwaltet: kleinere Einheiten, schnelle Strafexpeditionen, verdichteter Limes, mehr Kontrolle. Unter Galerius wird die Region zum militärischen Schlüsselraum.

Am Ende steht kein goldenes Zeitalter, aber etwas, das nach Jahrzehnten der Krise fast revolutionär wirkt: Stabilität. Nicht gelöst – sondern verwaltet.
43 Minuten
Das dritte Jahrhundert gilt als eines der turbulentesten Kapitel der römischen Geschichte. Militärische Bedrohungen, politische Instabilität und wirtschaftliche Verwerfungen treffen ein Reich, das sich über den gesamten Mittelmeerraum erstreckt.

Wir werfen einen Blick auf die strukturellen Probleme, mit denen Rom konfrontiert war: stagnierende Wirtschaft, steigende Steuerlast, Inflation und eine zunehmende Militarisierung der Gesellschaft. Gleichzeitig verändern Handelskontakte entlang von Rhein und Donau die germanische Welt – aus lockeren Stammesverbänden entstehen neue Machtstrukturen.

Seuchen wie die Antoninische und die Cyprianische Pest verschärfen die Krise zusätzlich und führen zu einem massiven Bevölkerungsrückgang im gesamten Imperium.

Am Ende des Jahrhunderts steht das Reich vor einem gewaltigen Scherbenhaufen – genau in dem Moment, als ein neuer Kaiser die Bühne betritt: Diocletian.
30 Minuten
 Im Jahr 260 erlebt das Römische Reich einen seiner größten Schocks: Kaiser Valerian gerät in Persien in Gefangenschaft – der einzige römische Kaiser, dem das je passiert ist. 

Sein Sohn Gallienus muss sich gleichzeitig gegen mehrere Gegenkaiser behaupten. Im Westen entsteht unter Postumus das gallische Sonderreich, im Osten baut Zenobia in Palmyra eine eigene Machtbasis auf.  Währenddessen dringen alamannische Verbände über Rätien nach Norditalien vor. Auf dem Rückweg werden sie bei Augsburg gestellt – der berühmte Augsburger Siegesaltar berichtet davon. 

260 – ein Jahr, in dem das römische Reich an mehreren Fronten gleichzeitig herausgefordert wird. 

260 – ein Jahr als Krisenspitzenreiter des 3. Jahrhunderts. 
41 Minuten
 Commodus, der Sohn von Marcus Aurelius, sucht den Frieden mit den Germanen. Lange hält die Ruhe allerdings nicht. Mit Maximinus Thrax beginnt die Ära der Soldatenkaiser. Von Soldaten zu Kaisern gemacht – und meist von Soldaten wieder ermordet. Das Römische Reich gerät ins Krisenjahrhundert: eine Zeit der Militarisierung, wirtschaftlicher Verwerfungen und politischer Instabilität. Und ausgerechnet jetzt werden unsere Donauprovinzen zum militärischen und politischen Mittelpunkt des Reiches. Das kann nicht ohne Konsequenzen bleiben. 
38 Minuten
 Die Perser machen wieder einmal Stunk im Osten. Der Ko-Kaiser des Marcus Aurelius, Lucius Verus, ist dabei sogar recht erfolgreich und nimmt die parthische Hauptstadt Ktesiphon ein. Die Sache hat nur einen Haken: Die Soldaten bringen die Antoninische Pest mit an die Donau. Keine guten Voraussetzungen. Die Markomannen nämlich reiben sich die Hände. 
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Über diesen Podcast

Wie wurde Österreich zu dem, was es heute ist? In Meine Geschichte Österreichs nimmt euch Wolfgang, staatlich geprüfter Fremdenführer und bekennender Geschichte-Freak, mit auf eine Reise durch mehr als zweitausend Jahre österreichischer und mitteleuropäischer Geschichte – von der römischen Donaugrenze bis zur Gegenwart. Die Geschichte beginnt mit den römischen Provinzen Rätien, Noricum und Pannonien, in denen Legionen entlang der Donau die Entwicklung der Region prägten. Von dort aus führt der Weg durch die Umbrüche der Spätantike, die Formierung germanischer Reiche, die Entstehung der österreichischen Länder im Mittelalter, die Zeit der Babenberger und Habsburger, bis hin zu den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Neuzeit. Dabei geht es nicht nur um Ereignisse und Herrscher. Der Podcast beschäftigt sich vor allem mit den größeren Zusammenhängen: Wirtschaft, Machtstrukturen, gesellschaftliche Veränderungen und kulturelle Kontakte, die Mitteleuropa über Jahrhunderte geprägt haben.Moderne historische Forschung, archäologische Funde und zeitgenössische Quellen bilden dabei die Grundlage. Gleichzeitig bleibt der Blick immer auch auf konkrete Orte gerichtet – viele davon liegen direkt vor unserer Haustür in Österreich. Meine Geschichte Österreichs ist keine reine Chronologie von Daten und Ereignissen, sondern der Versuch zu verstehen, wie zwei Jahrtausende europäischer Geschichte das Land geformt haben, das wir heute Österreich nennen.
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„Meine Geschichte Österreichs“

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