Wo liegt die Herausforderung „Mutterschutz“ für niedergelassene Ärztinnen, Frau Dr. Jesswein?

Wo liegt die Herausforderung „Mutterschutz“ für niedergelassene Ärztinnen, Frau Dr. Jesswein?

vor 3 Wochen
Die Hausärztin erklärt, was sich beim Thema Mutterschutz für niedergelassene Ärztinnen tun muss.
34 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Wochen
Haben niedergelassene Ärztinnen im Mutterschutz und in
Erziehungszeiten eher einen Vorteil durch hohe Flexibilität bei
Vertretungsregelungen oder eher Nachteile durch das finanzielle
Risiko bei der Organisation von Vertretung? Ein kleiner Passus im
Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD im Bund hat die Diskussion
über Mutterschutz für niedergelassene Ärztinnen befeuert: „Wir
wollen einen Mutterschutz für Selbstständige analog zu den
Mutterschutzfristen für Beschäftigte einführen.“ Bei der
Frühjahrstagung des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands in
Magdeburg haben die Delegierten einstimmig einen Antrag
beschlossen, der die Politik auffordert, „den gesetzlichen
Mutterschutz für selbstständige, niedergelassene Ärztinnen
unverzüglich an die Regelungen für angestellte Ärztinnen
anzugleichen“. Die Initiatorinnen befürchten, dass die Nachteile im
Mutterschutz dazu führen, dass Ärztinnen sich später niederlassen
oder ganz davon absehen könnten. Beim Deutschen Ärztetag in
Hannover wollen die Hausärztinnen und Hausärzte einen
entsprechenden Antrag einbringen, um der Forderung noch mehr
Nachdruck zu verleihen. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert die
Mit-Initiatorin des Beschlusses Dr. Nadja Jesswein die
Herausforderungen für niedergelassene Ärztinnen in der
Schwangerschaft. Die Hausärztin aus Oldenburg beschreibt die
Probleme, die sie gehabt hat, als sie als niedergelassene Ärztin in
einer Einzelpraxis schwanger wurde. Und sie erläutert, warum es in
der Praxis nicht so einfach ist, eine Vertretung zu finden, und
welche finanziellen Belastungen dadurch entstehen können, wenn die
Praxischefin in der Schwangerschaft längere Zeit ausfällt. Im
Gespräch geht es nicht zuletzt um die Möglichkeiten, über
Entlastungsassistentinnen oder -assistenten die Erziehungszeiten zu
überbrücken und dabei vielleicht sogar die eigene Praxis
weiterzuentwickeln – aber auch um die Einschränkungen, die dabei zu
beachten sind.
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