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ÄrzteTag Archiv
801 Episoden
44 Minuten
Wer medizinische Hilfe sucht, braucht Orientierung. Empfehlungslisten können die Arztsuche erleichtern, doch wie kommen sie zustande? Welche Daten und Kriterien fließen ein? Wer entscheidet über die Aufnahme? Und wie wird journalistische Unabhängigkeit gesichert? Im Podcast blicken wir hinter die Kulissen.
43 Minuten
Was dürfen Vertragsärzte, wenn sie ihre Umsatzverluste aus dem TSVG ausgleichen wollen – und was dürfen sie nicht? Im „ÄrzteTag“-Podcast spielt Arzt und Medizinrechtler Professor Alexander Ehlers die Möglichkeiten durch.
17 Minuten
Einsamkeit ist weit verbreitet, bleibt aber oft unerkannt. Im „ÄrzteTag“-Podcast erklärt Einsamkeitsforscher Prof. Mazda Adli, warum das Thema mit Scham behaftet ist, was Ärztinnen und Ärzte bei Einsamkeit tun können und weshalb sie auch bei jungen Erwachsene genau hinschauen sollten.
22 Minuten
Die Finanzlage von Kranken- und Pflegeversicherung bleibt angespannt, während der Reformdruck weiter wächst. Im Podcast „Die Berliner Stunde“ spricht der CSU-Fraktionschef im Bayerischen Landtag und frühere Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek mit Thomas Hommel über die Frage, wie sich die großen Herausforderungen in Gesundheit und Pflege noch bewältigen lassen. Seine Antwort: Die Akteure müssten sich endlich „unterhaken“ und gemeinsam Lösungen erarbeiten. Außerdem geht es um den Abbau von Bürokratie in Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen, die stärkere Einbindung von Kommunen und Ehrenamtlichen sowie die milliardenschweren Corona-Kosten der Pflegeversicherung. Warum Holetschek Gesundheit und Pflege für „demokratierelevante“ Themen hält und welche Reformschritte aus seiner Sicht jetzt Priorität haben, hören Sie in dieser Folge der Berliner Stunde. Sie möchten regelmäßig mehr über Hintergründe der Gesundheitspolitik erfahren? Abonnieren Sie unseren [Newsletter Politik & Debatte](https://www.aerztezeitung.de/Verlag/Newsletter-verwalten)!
27 Minuten
Die Impfsaison 2026/27 hat begonnen: Im „ÄrzteTag“-Podcast berichtet Hausarzt Christian Fleischhauer, wie er sich und seine Praxis organisiert, um möglichst viele Patienten zu erreichen. Auch spricht er über Widrigkeiten und kreative Impfideen.
24 Minuten
Patienten bringen immer häufiger politische Themen mit in die Praxis. Dr. Markus Blumenthal-Beier erklärt im „ÄrzteTag“-Podcast, wie Ärztinnen und Ärzte Grenzen setzen können, ohne Patienten vor den Kopf zu stoßen, und wann emotionale Äußerungen wichtige Hinweise geben.
36 Minuten
Die europäische KI-Verordnung betrifft auch Arztpraxen. Wie, das erklärt Medizinrechtlerin Professorin Julia Gokel im „ÄrzteTag“-Podcast. Weitere Themen: Wie kann über genutzte KI informiert werden? Und was tun, wenn Patienten mit einer KI-Diagnose kommen?
29 Minuten
Die Erwartungen an das von der Bundesregierung geplante Primärversorgungssystem sind hoch: kürzere Wege für Patientinnen und Patienten, eine bessere Koordination von Behandlungen und ein effizienterer Einsatz begrenzter Ressourcen. Aber wie könnte ein solches System konkret aussehen? Darüber spricht Professorin Eva Hummers, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), in dieser Folge der Berliner Stunde. Sie erklärt, warum ein Primärversorgungssystem weit mehr ist als eine Überweisungspflicht und weshalb hausärztliche Praxen nicht nur Lotsen sein können, sondern oftmals auch fallabschließend versorgen sollten. Wie hoch der Anteil der Anliegen sein könnte, die Hausärzte abschließend behandeln, erläutert sie im Podcast. Das Positionspapier der DEGAM finden Sie [hier](https://www.degam.de/files/inhalt/pdf/positionspapiere_stellungnahmen/positionspapier_neues_verzeichnis/2026_degam_primaerversorgung_5plus5_langfassung.pdf).
27 Minuten
Direkte staatliche Förderung für die Altersvorsorge: Die gibt es ab 2027 erstmals auch für Selbstständige, also auch für freiberuflich tätige Ärztinnen und Ärzte. Wie das zum 1. Januar kommende Altersvorsorgedepot für den Erhalt des Lebensstandards im Alter nutzbar ist, worauf bei der Anlage zu achten ist und wie Rendite und Risiko in Einklang zu bringen sind, erläutert Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer (CIO) der apoBank.
26 Minuten
Behandlungsfehler und Abrechnungsbetrug: Das sind die beiden großen Bereiche des Medizinstrafrechts. Der Jurist Dr. Maximilian Warntjen gibt im „ÄrzteTag“-Podcast einen Einblick in die wichtigsten Fragestellungen.
38 Minuten
Vor Kurzem wurde die Leitlinie zur Kompressionstherapie der Extremitäten aktualisiert. Dermatologin und Phlebologin Stefanie Reich-Schupke erläutert im ÄrzteTag-Podcast, worauf es ankommt, um Venenpatienten individuell gut zu versorgen.
35 Minuten
Über Fragen rund um die THC- und CBD-Medizin spricht Dr. Konrad F. Cimander, Vorsitzender der Deutschen Medizinal-Cannabis Gesellschaft, im „ÄrzteTag“-Podcast.
28 Minuten
An Traumata ihrer Patienten trauen sich viele Hausärzte nicht dran. Sie haben Sorge, durch Nachfragen etwas „aufzureißen“. Was Hausärzte leisten können – und was nicht – erläutert Allgemeinmedizinerin Ilka Aden im „ÄrzteTag“-Podcast.
19 Minuten
Sie haben Patienten und Patientinnen mit Behinderung, die häufiger mal nicht zum Termin erscheinen? Oder erst zu Ihnen kommen, wenn die Beschwerden sehr stark sind? Dann kann es sein, dass sie den Arztbesuch aus Angst vermeiden. Denn dies ist unter Menschen mit Behinderung häufiger vertreten. Im „ÄrzteTag“-Podcast erklärt Dr. Janina Schwabl, warum diese Ängste so groß sind und warum es da schon helfen kann, einfach den weißen Kittel wegzulassen. Sie ist Neurologin und leitende Oberärztin am SIMI, dem Sengelmann Institut für Medizin und Inklusion am Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf. Die Angst kann ganz unterschiedliche Gründe haben: Manche sind beispielsweise mit der Situation überfordert, manchen können den Arztbesuch überhaut nicht verstehen. Und manche sind möglicherweise traumatisiert von medizinischen Prozeduren und schlechten Erfahrungen im Gesundheitswesen. Im Podcast nennt Dr. Schwabl kleine Anpassungen im Praxisalltag, mit denen niedergelassene Ärztinnen und Ärzte den Arztbesuch für Menschen mit Behinderung erleichtern können – ohne großen zusätzlichen Zeitaufwand. Denn für Menschen mit Behinderung ist eine kontinuierliche Gesundheitsversorgung besonders wichtig: Viele sind häufiger und schwerer erkrankt als Menschen ohne Behinderung.