Vertrauenskrise im Osten: Warum die AfD so stark ist

Vertrauenskrise im Osten: Warum die AfD so stark ist

vor 1 Monat
Immer weniger Menschen in Sachsen-Anhalt vertrauen dem Staat - das zeigt eine neue Dimap-Umfrage. Warum das so ist und wie vor allem die AfD davon profitiert, wird mit Prof. Marcel Lewandowsky geklärt.
47 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Monat
Das Misstrauen wächst - vor allem im Osten. Das könnte der Kernsatz
dieser Podcast-Folge sein, in der zwei Themen besprochen werden:
Ein Jahr Friedrich Merz als Bundeskanzler und eine neue Umfrage von
Infratest Dimap vier Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
Malte Pieper und Anja Maier haben sich Prof. Marcel Lewandowsky,
Politikwissenschaftler in Halle, eingeladen. Wie bewertet er, dass
die AfD in der Wählergunst weiter gewinnt? Lewandowsky erklärt,
warum es sich nicht um kurzfristigen Protest handelt und welche
Rolle Wahrnehmung, Medien und Migration spielen. In Sachsen‑Anhalt
wird deutlich, wie sehr Unsicherheit, Krisenwahrnehmung und
politische Zerstrittenheit die AfD stärken.

Dabei spielt die Bundespolitik in Berlin eine Rolle, die Schwäche
der Regierungskoalition. Die Bilanz nach einem Jahr Schwarz-Rot
fällt im "Wahlkreis Ost" ernüchternd aus. Im Gespräch geht es um
ein sinkendes Vertrauen in Staat und Regierung, um die enttäuschten
Erwartungen an Kanzler Friedrich Merz und die Folgen für die
politische Stimmung – besonders im Osten.


Podcast-Tipp: Berlin Code - mit Linda Zervakis
https://kurz.ard.de/berlincode


Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an
wahlkreis-ost@mdr.de.
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