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vor 2 Monaten
Die AfD legt in Umfragen weiter zu. Das wird bei den anstehenden
Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zur
Herausforderung für die anderen Parteien. Die Menschen sind
offensichtlich unzufrieden mit ihrer politischen Arbeit. Was sollte
sich ändern, gerade mit Blick auf den Osten? Darüber sprechen Host
Malte Pieper und Focus-Chefreporterin Anja Maier in dieser Folge
von „Wahlkreis Ost“ mit Elisabeth Kaiser. Die SPD-Politikerin aus
Gera ist Ostbeauftragte der Bundesregierung.
Kaiser sagt, dass es auch mehr als 35 Jahre nach der
Wiedervereinigung weiter strukturelle Unterschiede zwischen Ost und
West gibt. Die Menschen im Osten fühlten sich nicht gesehen und
wünschten sich gerade jetzt in Krisenzeiten politische Führung. Was
der Osten brauche, sei Repräsentanz, Investitionen in
Zukunftstechnologien – und ja, auch eine oder einen
Ostbeauftragten. Ein wichtiges Thema sei außerdem die Rente. Kaiser
ist der Meinung, dass das Rentenniveau bei der anstehenden
Rentenreform nicht abgesenkt werden dürfe. Gerade im Osten seien
viele Menschen auf die gesetzliche Rente angewiesen. Grund seien
die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nach der Wende, die Brüche in
den Erwerbsbiografien und die Zeiten der Arbeitslosigkeit. Für
Kaiser ist mit Blick auf den Osten außerdem wichtig: Trotz all der
Probleme und Unzufriedenheit, es brauche engagierte Menschen vor
Ort, die für die Demokratie kämpften.
Podcast-Tipp: Politikum – Der Meinungspodcast -
https://1.ard.de/politikum-der-meinungspodcast
Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an
wahlkreis-ost@mdr.de.
Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zur
Herausforderung für die anderen Parteien. Die Menschen sind
offensichtlich unzufrieden mit ihrer politischen Arbeit. Was sollte
sich ändern, gerade mit Blick auf den Osten? Darüber sprechen Host
Malte Pieper und Focus-Chefreporterin Anja Maier in dieser Folge
von „Wahlkreis Ost“ mit Elisabeth Kaiser. Die SPD-Politikerin aus
Gera ist Ostbeauftragte der Bundesregierung.
Kaiser sagt, dass es auch mehr als 35 Jahre nach der
Wiedervereinigung weiter strukturelle Unterschiede zwischen Ost und
West gibt. Die Menschen im Osten fühlten sich nicht gesehen und
wünschten sich gerade jetzt in Krisenzeiten politische Führung. Was
der Osten brauche, sei Repräsentanz, Investitionen in
Zukunftstechnologien – und ja, auch eine oder einen
Ostbeauftragten. Ein wichtiges Thema sei außerdem die Rente. Kaiser
ist der Meinung, dass das Rentenniveau bei der anstehenden
Rentenreform nicht abgesenkt werden dürfe. Gerade im Osten seien
viele Menschen auf die gesetzliche Rente angewiesen. Grund seien
die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nach der Wende, die Brüche in
den Erwerbsbiografien und die Zeiten der Arbeitslosigkeit. Für
Kaiser ist mit Blick auf den Osten außerdem wichtig: Trotz all der
Probleme und Unzufriedenheit, es brauche engagierte Menschen vor
Ort, die für die Demokratie kämpften.
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