Koyo Kouoh hätte die Biennale geleitet: Wer war die Schweizer Starkuratorin?
vor 2 Wochen
Koyo Kouoh verstarb während der Vorbereitungen zur Biennale in
Venedig. Sie war eine der einflussreichsten Schweizer Kuratorinnen
überhaupt. Und doch hat sie in der Öffentlichkeit kaum jemand
gekannt.
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Beschreibung
vor 2 Wochen
So wenig Koyo Kouoh der breiten Öffentlichkeit bekannt ist, so
gross ist sie in der Kunstwelt. Koyo Kouoh aus Neuenhof im Kanton
Aargau hat die zeitgenössische Kunst entscheidend geprägt.
Während Jahren hat sie eines der wichtigsten Kunstmuseen in
Afrika geführt: das Zeitz-MOCAA-Museum in Kapstadt.
Sie hätte auch die Kunstbiennale in Venedig leiten sollen – als
erste Schwarze Frau überhaupt. Diesen Lebenstraum konnte sie
nicht mehr verwirklichen. Vor einem Jahr ist Koyo Kouoh
überraschend verstorben.
Trotzdem steht die Biennale, die dieses Wochenende eröffnet, ganz
im Zeichen ihres Wirkens. Warum das so ist, erzählt Barbara
Achermann, stellvertretende Chefredaktorin beim «Magazin». Sie
kannte Koyo Kouoh gut und hat die Kunstkuratorin kurz vor ihrem
Tod eine Woche lang begleitet. Heute ist sie zu Gast in einer
neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler
Der Text von Barbara Achermann: Die sieben Weisheiten der Koyo
Kouoh
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